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Aktuelles

„Mein Dorf & seine Geschichte“ – Buchvorstellung vor vollem Haus

Mölln – Marie Nehls absolvierte bis Ende August ihr „Freiwilliges Kulturelles Jahr“ (kurz FKJ) in der in Mölln ansässigen Stiftung Herzogtum Lauenburg. Ein Jahr voller neuer Eindrücke und jeder Menge Arbeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ein Jahr voller Engagement für das im FKJ anstehende eigene Projekt: Die 19-jährige Pantenerin hat über viele Monate aus eben diesem, einem ursprünglich kleinen FKJ-Projekt, etwas Großartiges und vielleicht im Bereich FKJ Einzigartiges erschaffen: ihr eigenes Buch. Am 22. August folgten über 80 junge sowie ältere Gäste der Einladung zur Buchvorstellung. Das Ziel, Jung und Alt zusammen zu bringen und die Geschichten aus insgesamt zehn Dörfern neu zu beleben, war erreicht, denn die Generationen zum Austausch zu bewegen, Geschichten ‚op n Dörpn‘ nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und die Dörfer bekannt zu machen, gelingt mit „Mein Dorf & seine Geschichte“ hervorragend. „Ich möchte, dass man sich auf dem Dorf wieder mit Namen begrüßt, die berühmte Tasse Kaffee über den Gartenzaun oder Dorffeste wieder mit dem Dorfleben verbindet. Das und die Gespräche – genau das ist es doch, was das Leben auf dem Dorf ausmacht!“ Möglich sei dies aber nur, so Marie Nehls, wenn alte Geschichten und neue Erfahrungen aufeinandertreffen und die Menschen sich wieder näherkommen würden. Sie hat alte Erzählungen und Fotos dem heutigen Leben auf dem Dorf gegenübergestellt und dabei, so Nehls, nur zehn Dörfer „geschafft“. Akribische Recherche im Kreisarchiv, Gespräche aufzeichnen – die junge, engagierte Menschen mit Alteingesessenen geführt haben, Fotos und Tafeln für die Gemeinden erstellen und dann noch die Grafik der Seiten – Marie Nehls hinterlässt mit diesem Engagement große Fußspuren in der Stiftung und konnte doch alle im Laufe der Monate gewachsenen Aufgaben bewältigt werden. „Maries Projekt hat uns sehr imponiert und begeistert. Unglaublich auch, wie viele Menschen heute hier sind und sich für das Thema interessieren, das Marie so toll umgesetzt hat!“, äußert sich Vizepräsidentin Barbara Kliesch angetan in ihrer Begrüßung der Gäste. Und auch Geschäftsführer Stefan Büngens ist sich sicher, dass das Thema des Buches und das dafür benötigte Zusammenspiel der Generationen den Nerv der Zeit treffen.

„Auf die Frage ‚Woher kommst du?‘ und meine Antwort ‚aus Panten‘ kommt meistens die Reaktion ‚Wo ist das denn?‘ oder ‚Und was gibt’s da?‘“, so Marie Nehls im Rahmen der Veranstaltung. Und genau dies habe sie dazu angeregt, genauer zu recherchieren – über den eigenen Wohnort und dessen Geschichten. Und genau hier festigte sich der Gedanke zur Projektarbeit. „Dorfgeschichte lebt nur weiter, wenn man sich miteinander austauscht – und genau das wünsche ich mir! Von Ihnen, die heute hier sind und von allen, die das Glück haben, in einem Dorf zu leben!“ Zumindest an diesem Nachmittag ging der Wunsch in Erfüllung, denn gemeinsam sprachen die Anwesenden über das Buch und die Geschichten von den Dörfern, über eigene Erlebnisse und Erfahrungen oder Wünsche für das gemeinsame Dorfleben. Beeindruckt zeigten sich auch die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die der Einladung gefolgt waren und voller Stolz die Ortstafeln entgegennahmen, die Marie für diesen Anlass erstellt hatte.

Das Buch ist nun bei Epubli sowie bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg erhältlich.

Fotos: Sabine Riege und Alexandra Nehls

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Aktuelles

Neuer Literaturbeirat: Texte gesucht

möchte Literatur in der Region gemeinsam gestalten

Mölln – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg hat einen neuen Literaturbeirat ins Leben gerufen. Das ehrenamtliche Gremium möchte frische Ideen entwickeln, neue Veranstaltungsformate auf den Weg bringen und Literatur in der Region noch sichtbarer und erlebbarer machen. Den Anstoß gab ein öffentlicher Aufruf der Stiftung im März. Gesucht wurden Menschen, die Lust haben, das kulturelle und insbesondere das literarische Angebot im Herzogtum Lauenburg aktiv mitzugestalten. Aus ersten Begegnungen wurden regelmäßige Treffen, aus vielen Ideen entstanden gemeinsame Ziele und schließlich der neue Literaturbeirat.

Dem Beirat gehören Annika Behrens, Agnes Bethke, Kerstin Blume, Kathrin Engelbrecht, Ann-Kathrin Karschnick, Detlef Romey, Tim Tensfeld und Sina Worm an. Die Mitglieder bringen unterschiedliche berufliche, kulturelle und persönliche Perspektiven mit. Gemeinsam möchten sie Menschen für Literatur begeistern, neue Zugänge schaffen und verschiedene Generationen miteinander ins Gespräch bringen.

Das erste Projekt ist bereits in Planung: Am 14. November findet die Veranstaltung „Begegnung mit Literatur“ statt. Dafür sucht der Literaturbeirat Texte, die bis zum 15. Oktober eingereicht werden können. Weitere Informationen zum Programm, zur Einreichung und zur Teilnahme werden in Kürze veröffentlicht. „Wir möchten Literatur nicht nur präsentieren, sondern gemeinsam mit den Menschen aus der Region gestalten. Der neue Beirat soll Raum für unterschiedliche Stimmen, Ideen und Begegnungen schaffen“, sagt Annika Behrens, Sprecherin für den Literaturbeirat. Auch über die erste Veranstaltung hinaus hat der Literaturbeirat viel vor. Geplant sind Formate, die literarisch interessierte Menschen miteinander vernetzen, neue Stimmen sichtbar machen und die Vielfalt der Region aufgreifen. Literatur soll dabei nicht nur auf der Bühne stattfinden, sondern zum Austausch einladen und Menschen zusammenbringen.

Foto: Marvin Dibbern

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Programm

Druckfrisch ab sofort erhältlich:

Das Programm des 2. Halbjahres der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist da!

Mölln – Mit 20 Veranstaltungen aus den vielfältigen Bereichen der Stiftung Herzogtum Lauenburg und zusätzlichen „Kultur auf Dorf-Tour“-Events startet die Stiftung nach dem KulturSommer am Kanal in den Rest des Jahres. „Wir freuen uns immer wieder über das breite Angebot, das wir den Besuchern unserer Veranstaltungen bieten können“, berichtet der Präsident der Stiftung Klaus Schlie. „Dabei möchte ich betonen, dass unser Programm ohne die zahlreichen Kooperationspartner im Kreis ganz anders aussehen würde.“ So findet die International Guitar Night, die bereits öfter in Mölln für ein volles Haus gesorgt hat, diesmal als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Lauenburg in Lauenburg statt (20. November).

Aber auch wiederkehrende, erfolgreiche Höhepunkte befinden sich im Angebot: Die Akademiekonzerte werden mit einem Klavierabend fortgesetzt. Der aus Ratzeburg stammende und an der Hochschule für Musik Freiburg studierende Jakob Büschking spielt am 25. September in Mölln Werke von Bach, Ligeti, Chopin und Schubert. Die Vorbereitungen für die Herbstausstellung sind in vollem Gange. Antje Ladiges-Specht kuratiert die Ausstellung unter dem Motto „Natur – was nun?“. Wir können auf eine besondere Zusammenstellung von Künstlerinnen und Künstlern gespannt sein. Kunstinteressierte besuchen am besten die Vernissage am 20. September in Mölln. Einen Poetry Slam unter der bewährten Moderation von Björn Högsdal können alle, die sich für diese Mischung aus Performance und Literatur begeistern, am 17. Oktober in Geesthacht erleben.

In diesem Jahr wird wieder der Kulturpreis der Stiftung verliehen. Ob es sich um eine Einzelperson, eine Gruppe oder eine Institution handelt, wird im November bekannt gegeben. Der Stiftung geht es darum, besondere Verdienste im kulturellen Bereich im Lauenburgischen auszuzeichnen und das vielfältige Kulturleben in unserer Region hervorzuheben. Die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur bietet zahlreiche Vorträge an: So wird beispielswiese die Leiterin der Kreismuseen Dr. Anke Mührenberg am 17. November anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kreises über Ereignisse während dieses Zeitraums berichten. Der Lübecker Hydrologe Prof. Christoph Külls gibt am 17. September einen Einblick in den Wasserkreislauf im Kreisgebiet und die gegenwärtigen Veränderungen. „Auf unserer Streuobstwiese in Einhaus wird es wieder einen Apfeltag geben“, fügt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch hinzu. „Die Erhaltung alter Obstsorten ist uns ein besonders Anliegen. Einen Termin werden wir kurzfristig bekannt geben, da der Zeitpunkt der Erntereife noch nicht feststeht.“ 

Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab Mitte August in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen. Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte. Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher!

Foto: Björn Martens

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KulturSommer am Kanal

Am Blauen Montag ist alles vorbei …

Vier Wochen KulturSommer am Kanal enden mit Gesang, Musik und vielen anderen Darbietungen

Mölln – An einem strahlend sonnigen und warmen 20. Juni startete der KulturSommer am Kanal in Siebeneichen. Vielfältig, abwechslungsreich und immer für eine Überraschung gut ist jedoch nicht nur der KuSo: Sonne, Hitze, Regen und Hagel hielt das Wetter bereit, was insbesondere am letzten Juni Wochenende die Organisatoren und fleißigen Helfer hinter den Kulissen des Kulturfestivals der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Atem hielt. Eine Woche nach Beginn mussten hitzebedingt Veranstaltungen abgesagt werden. Ausgerechnet zwei Veranstaltungen, die sich im weitesten Sinne um das Thema Wasser drehen sollten – Schalk und Shanty auf dem Möllner Schulsee und die Narrentaufe der Eulenspiegelgilde – fielen der Hitze zum Opfer. Es war eine weise Entscheidung, die Veranstaltungen abzusagen, denn mit knapp 40 Grad Celsius wäre es für niemanden zum Vergnügen geworden. Glücklicherweise beeinträchtigten die Wetterkapriolen nicht den weiteren Verlauf des Festivals, das vielleicht eines der größten in Norddeutschland ist. Zahlreiche Besucher vergnügten sich in verschiedenen Theaterstücken, in offenen Ateliers, bei Lesungen oder Workshops und Konzerten. Hervoragenden Anklang mit ausverkauften Kirchen fand die musikalische Darbietung von Volund in der Brunstorfer und Gudower Kirche. Beim Fahrrad-Slam – vermutlich eine Weltpremiere – steuerten Radler verschiedene Orte an, um Poetry-Slams zu hören und zu bewerten sowie Musik zu lauschen. Das Publikum war begeistert und beim Abschluss-Slam in Sandesneben wurde von vielen eine Wiederholung im nächsten KuSo gewünscht. Ob bei „Stimmen aus aller Welt“ in Segrahn oder bei „Der talentierte Mr. Ripley“ im Schwarzenbeker Amtsrichterhaus – die Auswahl war mit über 100 Veranstaltungen erneut umfangreich und, so die begeisterten Rückmeldungen verschiedener Gäste, es war für jeden etwas dabei. Mit Lindi-Hop, fantastischen Stimmen, Lesungen und einer Poetry-Slam-Einlage zum Leben in Mölln sowie musikalischen Darbietungen endete der 21. KulturSommer am Kanal am 20. Juli im Möllner Stadthauptmannshof. Der „Blauen Montag“ begeisterte zahlreiche Gäste bei ruhigem Wetter und in bester Stimmung.

Auf der Homepage des KulturSommers finden Interessierte unter https://kultursommer-am-kanal.de/rueckschau ein kleines Video mit Eindrücken aus vier Wochen. Und wer in diesem Jahr nicht dabei sein konnte: Der nächste KulturSommer am Kanal findet vom 12. Juni bis 12. Juli 2027 statt.

Foto: Sabine Riege
Foto: Sabine Riege
Foto: Sabine Riege
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KulturSommer am Kanal

Save the Date: KulturSommer 2027

Nach dem KulturSommer ist bekanntlich vor dem KulturSommer…

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Kultur

Sommer, Sonne, KuSo …

Siebeneichen/Hzgt. Lauenburg – Der KulturSommers am Kanal macht seinem Namen alle Ehre, denn bei heißen, sommerlichen Temperaturen fiel am 20. Juni der Startschuss zum kreisweiten Sommerfestival im Herzogtum Lauenburg. Auf, vor und neben der Bühne an der Kirche in Siebeneichen gab es für die Gäste jede Menge zu hören und zu sehen, denn Live-Musik, Gesang von circa 100 Kindern aus fünf Schulen und der Airbrush-Workshop zogen Kinder wie Erwachsene ebenso an, wie die Auflösung des Kostüm-Fundus der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder beispielsweise die Stelzenläuferin, die mit ihren in der Sonne funkelnden Riesen-Seifenblasen ein Lächeln auf die Gesichter zauberte. Der Kunsthandwerkermarkt, der sich erneut von der Kirche bis hinunter zur Fähre zog, das Kuchenbuffet und die Ausstellung im Gemeindehaus oder Bogenschießen und Galloway Bratwurst – hier war für alle etwas dabei.

Noch am frühen Morgen hatten die meisten bang in den Himmel geblickt, denn der Samstag ließ sich nicht gut an – dicke Regenwolken hingen über dem Herzogtum und so auch über Siebeneichen am Kanal. Aber der Wettergott meinte es gut mit allen und tauchte – pünktlich zum Aufbau – die Szenerie in das einzigartige, warme Licht, das nur der Sommer mit sich bringt. Perfekt nicht nur für die Eröffnungsveranstaltung des KuSos, sondern auch für die Vernissage des Projektes „Forum junge Kunst“ im Amtsrichterhaus Schwarzenbek, wo zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler ab sofort ihre Werke, ihre Musik und ihre künstlerische Umsetzung zu Projekten Interessierten vorstellten. Das Forum junge Kunst kann noch bis zum 27. Juni besucht werden. Fantastisch waren die Bedingungen natürlich auch in Ratzeburg, wo das Mittsommerfest gefeiert wurde. Hier hatten sich Familien und Freunde eingefunden hatten, um die „Majstang“ zu schmücken, zu tanzen und den Sommer bei stimmungsvoller Musik willkommen zu heißen.

Und schon stecken alle Interessierten mittendrin, im KulturSommer am Kanal:  Insgesamt über 100 Veranstaltungen wollen im Zeitraum bis 20. Juli entdeckt werden! Einen Überblick finden Interessierte unter www.kultursommer-am-kanal.de, auf Social-Media, in diversen Veranstaltungskalendern und natürlich im Reisebegleiter, der wie gehabt in den Filialen der Kreissparkasse, dem Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg, sowie weiteren Auslagestellen verfügbar ist.

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Kultur

Kulturstammtisch im Herzogtum

Hzgt. Lauenburg – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg ist gemeinsam mit dem Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe Teil des Kulturknotenpunktes Südost. Um Künstlern und Kulturschaffenden eine Möglichkeit zum Netzwerken sowie für Austausch und Information zu bieten, werden die Kulturstammtische angeboten. Diese sind für jede und jeden Interessierten offen und finden am Dienstag, 16. Juni, im GeesthachtMuseum! sowie am Donnerstag, 25. Juni, in der Stadtbücherei Ratzeburg, Unter den Linden 1 statt. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

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Aktuelles

Frühjahrsausstellung: Wald Wiesen Wasser

Mölln – In der Frühjahrsausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg werden Arbeiten norddeutscher Künstlerinnen und Künstler gezeigt, die sich der Wechselwirkung von Kunst und Natur widmen. Die Vernissage findet am Sonntag, 15. März um 11.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt (Hauptstr. 150, 23879 Mölln – barrierefrei). Meinhard Füllner (Kreispräsident a.D.) führt in die Ausstellung ein. Für die musikalische Umrahmung sorgen Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule. Sie sind Preisträgerinnen und Preisträger des Musikschulwettbewerbs. Die von Antje Ladiges-Specht kuratierte Ausstellung läuft bis einschließlich 19. April und ist samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern:

Die Malerei von Anja Witt aus Wentorf ist vom Meer inspiriert. Ihre Bilder entfalten eine bildnerische Sprache für das, was unter der Oberfläche liegt: Strömungen, Schichtungen, Bewegung oder Austauschprozesse.

Die Hamburger Bildhauerin Franziska Seifert hat für ihre Holzskulpturen eine besondere Technik bei Schnitzern in Bali gelernt. Es geht dabei um ein Gefühl spiritueller Hingabe und großer Fähigkeit, das einem plötzlich innewohnt.   

Die Geesthachter Malerin Christiane Leptien nimmt bei Streifzügen durch die Natur die Umgebung mit allen Sinnen wahr. Im Atelier tritt sie in einen Dialog mit den Eindrücken.

Georg Feyerabend aus Bliestorf entwickelt Bilder und Kompositionen aus Pflanzenteilen. Er lässt sich von den Farben und Strukturen zu neuen Zusammensetzungen inspirieren, die aber immer schon da waren.

Der Lübecker Matthias Eichel kombiniert filigrane Zeichnungen von Bäumen und Landschaften mit alten Briefen, Rechnungen und Papieren. Er thematisiert damit Vergänglichkeit, verloren gegangene Bedeutungen und Spuren, die die Zeit hinterlässt.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Kranich-Installation des Naturschutzreferenten der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Foto: Antje Ladiges-Specht

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Aktuelles

Osterbasteln op Platt

Mölln – Wenn kleine Hände eifrig basteln, fröhliche Lieder erklingen und es nach Farbe und Vorfreude auf Ostern duftet, dann findet im Zentrum für Niederdeutsch das Osterbasteln statt. Am Samstag, 21. März, wird von 14 bis 15.30 Uhr gemeinsam gebastelt, gesungen und gelacht. Kinder sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit einem Elternteil oder Erziehungsberechtigten Osternester zu gestalten und Eier bunt zu bemalen. Alle Materialien werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Für die passende Stimmung sorgen plattdeutsche Osterlieder mit Uli Gröhn. Die Leiterin des Zentrums für Niederdeutsch, Marie Sophie Koop, freut sich auf viele kleine und große Gäste: „Die Bastelanleitung erfolgt auf Plattdeutsch – aber keine Sorge: Wenn etwas unklar ist, helfen wir natürlich auch auf Hochdeutsch weiter.“ Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Die Veranstaltung findet im Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, statt. Anmeldungen werden bis zum 18. März per E-Mail an m.koop@stiftung-herzogtum.de entgegengenommen.

Foto: Marie Sophie Koop

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Aktuelles

Vortrag über das Lesebuch Landschaft

Mölln – Prof. Dr. Holger Behm erläutert in seinem Vortrag am Donnerstag, 19. März um 19.30 Uhr im Stadthauptmannshof (Hauptstraße 150, 23879 Mölln), wie unterschiedlichste Landschaften gelesen werden können. Die Veranstaltung der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist kostenlos.

Landschaften sind wie Bücher, die in Sprachen geschrieben wurden, die immer weniger Menschen verstehen. Sie spiegeln das Natürliche und das Menschliche in der zeitlichen Entwicklung wider. Vom Vortragenden wurde ein einfacher Schlüssel entwickelt, der Landschaften und ihre Elemente erklärbar macht und eine methodische Stütze zum Erkennen des Besonderen in unterschiedlichsten Landschaften bietet. Verbunden mit einem gedanklichen Streifzug durch Norddeutschland und den Rest der Welt, wird die Landschaft zum spannenden Lesebuch für Jung und Alt. Ein Buch, das Sie nach dem Vortrag nicht aus der Hand legen werden.

Der Referent war bis zum Eintritt in den Ruhestand im November 2024 Fachgebietsleiter für Landschaftsplanung und Landschaftsgestaltung an der Uni Rostock, z. Zt. Bearbeitung von Forschungsschwerpunkten mit Universitäten in China.

Foto: pixabay – Roland Mey

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Aktuelles

Niederdeutsches Autorentreffen

Mölln – Am 9. Mai findet ab 10 Uhr auf dem historischen Gelände der Stiftung Herzogtum Lauenburg, Hauptstraße 150, 23879 Mölln, zum 20. Mal das Niederdeutsche Autorentreffen statt. Die Veranstaltung rückt die niederdeutsche Literatur in ihrer ganzen Vielfalt in den Mittelpunkt und bietet Autorinnen und Autoren auch über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus eine Bühne.

In jeweils zehnminütigen Lesungen präsentieren die Teilnehmenden selbst verfasste Texte auf Niederdeutsch. Dabei wird deutlich, dass das Spektrum niederdeutscher Literatur weit über traditionelle Erzählformen hinausgeht. Auch moderne Themen finden ihren Platz im Plattdeutschen und eröffnen dem Publikum facettenreiche Einblicke in Sprache, Stil und regionale Unterschiede der Dialekte. „Gerade diese Vielfalt zeigt, wie lebendig und zeitgemäß Niederdeutsch heute ist“, erklärt Marie Sophie Koop, Leiterin des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein.

Das Niederdeutsche Autorentreffen ist als offene Lesebühne konzipiert. Eine vorherige Veröffentlichung der Texte ist nicht erforderlich, ein festes Schreibthema gibt es nicht. Insbesondere junge Menschen und Schreibende ohne Vorerfahrung sollen ermutigt werden, sich zu beteiligen.

Eine Premiere gibt es in diesem Jahr ebenfalls: Der Offene Kanal Lübeck zeichnet die Lesungen für das Radio auf. Voraussetzung für eine Teilnahme als Autorin oder Autor ist, dass die Texte auf Niederdeutsch und ohne den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verfasst wurden. Anmeldungen sind bis zum 20. März 2026 per E-Mail an niederdeutschesautorentreffen@gmx.de möglich. Eingereicht werden müssen der Text als Textdatei, persönliche Kontaktdaten sowie eine Kurzvita. Zudem ist anzugeben, ob die Texte uneingeschränkt und kostenlos auf der Internetseite des Kulturportals und des Zentrums für Niederdeutsch veröffentlicht sowie für das Radio aufgezeichnet und anschließend online bereitgestellt werden dürfen.

Begleitet wird das Autorentreffen von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm zwischen 10 und 18 Uhr. Ziel der Veranstaltung ist es auch, Menschen anzusprechen, die bislang wenig Berührung mit Plattdeutsch hatten. Sie erhalten die Gelegenheit, unterschiedliche Dialekte kennenzulernen und die Sprache in ihrer lebendigen Vielfalt zu erleben.

Foto: Sabine Riege

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Aktuelles Kulturknotenpunkt

Stärkung der Kultur in der Region

Kreis Stormarn bildet zusammen mit Stiftung Herzogtum Lauenburg Kulturknotenpunkt Südost

Bad Oldesloe/Mölln – Mit der Ernennung zum Kulturknotenpunkt Südost durch das Land Schleswig-Holstein wird die Kulturarbeit in der Region Kreis Herzogtum Lauenburg / Stormarn weiterhin gestärkt. Zusammen mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg führt der Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn die Arbeit des Kulturknotenpunkts ab 1. Januar 2026 für weitere fünf Jahre fort. Das Ministerium für Berufliche und Allgemeine Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur fördert den Kulturknotenpunkt jährlich mit 40.000 Euro.

Sieben Kulturknotenpunkt in Schleswig-Holstein

Mit der Fortführung des Kulturknotenpunkt Südost ist seit 2016 ein kontinuierlicher Ansprechpartner für gesellschaftliche und kulturelle Themen in der Region vorhanden. In der ersten Förderperiode war der Stabsbereich Kultur noch Kooperationspartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Seit 2021 agieren beide Einrichtungen in einer gleichberechtigen Partnerschaft, die nun für die nächsten fünf Jahre fortgesetzt wird. Seit zehn Jahren gibt es die Kulturknotenpunkt im Land Schleswig-Holstein. „Die Kulturknotenpunkte verbinden Menschen, Ideen und stärken die Vernetzung im ländlichen Raum. Getragen von Kreativität und Motivation ist aus den einzelnen Kulturknotenpunkten ein lebendiger Verbund gewachsen, der mit offenem Blick und frischen Ideen in die nächsten fünf Jahre geht,“ so Merle Lungfiel, Geschäftsführerin des Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V. und zuständig für die Koordination der Knotenpunkte. „Als Koordinator des Verbundes freut sich der Landeskulturverband, die wiederernannten und neu ernannten Kulturknotenpunkte in den kommenden Jahren zu begleiten und gemeinsam die Vernetzung in Schleswig-Holstein weiter zu stärken.“

Der Kulturknotenpunkt Südost

Die inhaltlichen Themensetzungen der zukünftigen Arbeit knüpfen an die bisherigen erfolgreichen Formate, wie die Netzwerkveranstaltungen „kreativ&nachhaltig“ und „KulturKarussel“ sowie den „Kunst.Kultur.Orten“ und der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit an. „Auch neue Themen wie zum Beispiel der Aufbau von Netzwerken und Projekten im Bereich der Niederdeutschen Sprache, sollen angegangen werden,“ erläutert Tanja Lütje, Leiterin des Stabsbereichs Kultur im Kreis Stormarn „Ich freue mich über die Förderzusage des Ministeriums und dem Vertrauen in unsere Arbeit, jetzt heißt es, gemeinsam mit den Akteuren in der Region und unseren Partnern im Herzogtum Lauenburg bestehende Strukturen zu stärken und neue auch Formate zu wagen und zu entwickeln, immer mit dem Fokus auf einem weiten Kulturbegriff.“ Stefan Büngens, Geschäftsführer der Stiftung Herzogtum Lauenburg, ergänzt: „Ich nehme die erneute Förderzusage über fünf weitere Jahre KKP durch das Land Schleswig-Holstein als Bestätigung für unsere gute Arbeit in den vergangenen zehn Jahren wahr!“ Gemeinsam habe man mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stabsbereichs Kultur im Kreis Stormarn für die anstehende Förderphase neue, tolle und kreisübergreifenden Projekte für Kulturschaffende, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste der beiden Kreise entwickelt, die dem Bereich Kultur einen weiteren Schub geben werden. „Fast könnte man sagen, wir haben das Rad neu erfunden – aber wir plaudern noch nicht aus dem Nähkästchen“, schmunzelt Büngens. „Was ich jedoch sagen kann: Wir freuen uns bereits jetzt sehr auf die neuen Herausforderungen und die weitere Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn in Stormarn. Seien Sie gespannt, welche Projekte wir in der Pipeline haben!“

Förderung über fünf Jahre

Die Kulturknotenpunkte erhalten ab dem 1. Januar bis zum Jahr 2030 jährlich 40.000 Euro Förderung vom Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur. Als Kulturknotenpunkt wurden neben dem Kulturknotenpunkt Südost (Region Herzogtum Lauenburg/Stormarn) der Kulturknotenpunkt Nordwest (Region Nordfriesland/Nordschleswig), der Kulturknotenpunkt West (Region Dithmarschen/nördliches Steinburg) sowie der Kulturknotenpunkt Südwest (Region Pinneberg/südliches Steinburg) ausgezeichnet. Im nächsten Jahr werden auch die weiteren drei Kulturknotenpunkte Mitte (Region Segeberg/südliches Rendsburg-Eckernförde), Nordost (Region Schleswig-Flensburg/nördliches Rendsburg-Eckernförde) und Ost (Region Plön/Ostholstein) ausgeschrieben. Die Koordination der Kulturknotenpunkte übernimmt der Landeskulturverband Schleswig-Holstein.

Kulturknotenpunkte zum 01.01.2026

KKP Nordwest: Nordseeakademie in Leck

KKP Nordost: IBJ Scheersberg und Kulturstiftung des Kreises SL-FL

KKP West: Kulturhaus Wilster

KKP Mitte: Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V.

KKP Ost: KulTour Oldenburg in Holstein gGmbH

KKP Südwest: Drostei Pinneberg     

KKP Südost: Stabsbereich Kultur Kreis Stormarn und Stiftung Herzogtum Lauenburg

Zum Foto: (v.l.n.r.) Rabea Breiner (Stabsbereich Kultur Kreis Stormarn), Merle Lungfiel (Geschäftsführerin Landeskulturverband), Stefan Büngens (Geschäftsführer Stiftung Herzogtum Lauenburg) und Dr. Kilian Lembke (Vorsitzender Landeskulturverband) beim diesjährigen Kulturkongress in Rendsburg. ©Stabsbereich Kultur Kreis Stormarn

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Programm

Bewerbungsfrist abgelaufen

Hzgt. Lauenburg – Organisatoren und Planer, Ideen- und Impulsgeber sind bereits in vollem Gange, um den KulturSommer am Kanal in diesem Jahr erneut zu einem unvergesslichen Höhepunkt im kulturellen Jahreskalender zu machen. Der KulturSommer findet in diesem Jahr vom 20. Juni bis 20. Juli statt.

Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme am KulturSommer am Kanal ist inzwischen abgelaufen und nun sichten die Verantwortlichen die eingegangenen Bewerbungen und Vorschläge, um erneut ein spannendes, abwechslungsreiches und attraktives Angebot für Jung und Alt zusammenzustellen. Lassen Sie sich überraschen!

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Aktuelles

Buch-Tipp für Winterabende

Mölln – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg hält verschiedene Sachbücher für lange Winterabende bereit. „9. November – Fünf Schicksalstage der deutschen Geschichte“ oder „39 Tage – Mölln in Herbst 1992“ sind während der Geschäftszeiten direkt bei uns im Stadthauptmannshof erhältlich. Das in diesem Jahr erschienene Buch „Ein kleines Land mit großer Geschichte“ von Eckardt Opitz, das sich mit der Historie des Kreises Herzogtum Lauenburg beschäftigt, ist online über www.epubli.de bestellbar.

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Aktuelles

Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche

Kreatives Schreiben macht Superkräfte

Ratzeburg/Schwarzenbek – In der Folge des alle zwei Jahre stattfindenden Schreibwettbewerbs für Kinder und Jugendliche bietet die Stiftung Herzogtum Lauenburg Schreibwerkstätten an. Wir haben dafür den Kinderbuchautor Matthias Kröner (Ratzeburg) gewinnen können, der für seine Lyrik und sein Romane diverse Jugendliteraturpreise gewonnen hat.

Der erste Termin ist Mittwoch, 3. Dezember in der Stadtbücherei Schwarzenbek von 15 bis 18 Uhr (8 – 11 Jahre). Der zweite Termin ist Dienstag, 9. Dezember in der Stadtbücherei Ratzeburg von 15 bis 18 Uhr (12 – 18 Jahre). Verbindliche Reservierung mit Altersangabe unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542/87000 (keine Teilnahmegebühren).

Inhalt der Werkstätten ist neben der Kenntnisnahme von guten Texten ausschließlich das eigene Tun: Nach unterhaltsam-kreativen Schreibübungen werden eigene kurze Texte erstellt, gegenseitig vorgelesen und wertschätzend betrachtet. Ein Angebot der Kulturcommunity der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Kooperation mit SchuleTrifftKultur. Foto: Martens

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Aktuelles

Ein Rückblick: Gemüse und Hormone – Poetry bringt einiges zu Tage

Mölln – Während der eine über Gemüse fabulierte, sang die andere über Hormonkapriolen und Lebensphasen – was ging da ab, in der Stiftung Herzogtum Lauenburg? Vielleicht denken viele beim Halbjahresprogramm der Stiftung an Vorträge zu Natur und Umwelt, an Exkursionen zu historischen Orten, klassische Musik oder auch Kunstausstellungen. Ein Poetry-Slam gehört für die meisten sicherlich nicht zu den ersten Veranstaltungen, die ihnen einfallen, wenn sie an die ehrwürdigen, alten Mauern des Stadthauptmannshofes im Zentrum von Mölln denken. Und doch: Am Freitag, 7. November, erschallte lautes Gelächter und tosender Applaus aus dem Festsaal, es wurde gereimt, vorgetragen und gesungen, denn die Stiftung hatte erneut das Format „Poetry Slam“ in die Eulenspiegelstadt gebracht. Mit dem Kieler Björn Högsdal, seines Zeichens Autor, Moderator und mehrfach ausgezeichneter Slam-Poet, brachten die Programmplaner der Stiftung einen Profi des Slams ins Herzogtum, der bereits seit Anfang der 2000er auf unterschiedlichste Art seine Wortakrobatik zeigt. Mit viel Charme, Humor und Witz moderierte er die Auftritte der insgesamt vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihre Geschichten mal in Reimform, als Text oder mit winzigen musikalischen Abschnitten präsentierten. Die beiden Herren mussten sich durch Wertung der mehrköpfigen Publikums-Jury nach der ersten Runde geschlagen geben und den beiden Damen das Feld überlassen. Und letztlich galt auch hier: Nur eine kann gewinnen. Das Publikum hatte das letzte Wort – oder besser, den letzten Klatscher, denn wer den lautesten Applaus erhielt, sollte siegen. Und so wurde unter lautem Klatschen nach der letzten Slam-Runde Monika Mertens aus Hamburg für ihre Performance zur Siegerin gekürt. Allen Teilnehmenden und den Veranstaltern war nach der komplett ausverkauften Veranstaltung, die die Wände zum Wackeln brachte, eines ganz klar: Dieses Highlight ist wiederholungswürdig!

Zum Bild: Die letzte Entscheidung steht an und Björn Högsdal (re.) verkündet den Namen der Siegerin: Monika Mertens (li.). In der Mitte Lena Meckenstock, die als stolze Zweitplatzierte den Slam beendete. Foto: Stefan Büngens

Arne Poeck und Björn Högsdal Foto: Stefan Büngens

Foto: Marie Nehls

Jann Wattjes und Björn Högsdal Foto: Stefan Büngens

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Aktuelles

7.11.: Poetry Slam in Mölln (ausgebucht)

Mölln – Der beliebte Poetry Slam findet nach einer Pause wieder im Möllner Stadthauptmannshof an der Hauptstraße 150 in Mölln statt. Der Termin ist Freitag, 7. November um 19 Uhr. Die Veranstaltung ist allerdings schon ausgebucht.

Ein Mikro, ein paar Minuten und jede Menge kreative Power – das ist Poetry Slam! Freut euch auf erfahrene Wortakrobaten, die mit ihren Texten begeistern, provozieren und berühren. Egal, ob tiefgründige Lyrik, witzige Anekdoten oder explosive Wortkunst – an diesem Abend ist alles erlaubt, solange es selbst geschrieben ist. Ihr entscheidet, wer den Slam gewinnt!

Die Moderation übernimmt wieder der Kieler Björn Högsdal (assemble ART), der selbst erfolgreicher Poetry Slammer ist. Er schreibt Punchline-Prosa, kabarettistische Lyrik und Satiren. Er ist Preisträger verschiedener Literaturwettbewerbe sowie Sieger unzähliger Poetry Slams. Foto Björn Högsdal: Sascha Reinhold

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Aktuelles

Aufruf zum Thema Literatur im Kreisgebiet

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg möchte sich im nächsten Jahr verstärkt dem Bereich Literatur widmen. Deshalb wendet sie sich an diejenigen im Kreis Herzogtum Lauenburg, die sich mit Literatur befassen, Texte/Gedichte/Bücher aller Art verfassen (sei es hobbymäßig, sei es professionell), die sich in Lesekreisen treffen oder sich als Veranstalter für Lesungen oder ähnliche Literaturveranstaltungen verstehen.

Der Stiftung geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme, damit sie zu Gesprächsrunden, Brainstorming-Treffen oder Veranstaltungsplanungen einladen kann. Ideen sind willkommen!

Bei Interesse wenden Sie sich an info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542/87000. Foto: Björn Martens

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Aktuelles Streuobstwiese

Ratzeburger Apfeltag

Ratzeburg – Nachdem der Ratzeburger Apfeltag im vergangenen Jahr aufgrund der geringen Ernte ausfallen musste, hatte die Stiftung Herzogtum Lauenburg nun erneut gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern – der Stadt Ratzeburg, der Gemeinde Einhaus und den vielen Baumpaten und Baumpatinnen – Mitte September zu diesem beliebten Event auf die Streuobstwiese Ratzeburg eingeladen. Die kostenlose Veranstaltung fand erneut großen Anklang – dutzende Besucherinnen und Besucher ließen es sich trotz des leichten Nieselregens, der bis zur Mittagszeit die Aussicht auf die Ernte etwas trübte, nicht nehmen, ihre mitgebrachten Körbchen und Kisten mit Äpfeln, Pflaumen und anderen Köstlichkeiten frisch vom Baum zu füllen. Denn pünktlich zum Beginn des Apfeltages brach der Himmel auf und zarte Sonnenstrahlen lugten hinter den Wolken hervor. Kenner und Laien, Jung und Alt und mit Friesennerz oder Schirm gewappnet, zogen über die Wiese, auf der rund 700 Obstbäume beheimatet sind. Einige der insgesamt 56 verschiedene Apfelsorten waren mit rotem Flatterband gekennzeichnet, um allzu fleißige „Pflücker“ davon abzuhalten, unreife Früchte vom Baum herunterzuholen. Auch der Sanddorn, die Quitten und Birnen durften noch nicht gepflückt werden – dafür drehten fleißige Hände jeden Fallobst-Apfel unter den großen Bäumen, um zu entscheiden, ob er noch für Kompott taugen würde. Fotos: Stiftung Herzogtum Lauenburg/ Claire Goile, Sabine Riege

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Aktuelles Kunst.Kultur.Orte 2025

50 Künstlerinnen und Künstler aus dem Herzogtum Lauenburg und Stormarn öffnen ihre Türen

Die Kunst.Kultur.Orte 2025 bieten eine hervorragende Gelegenheit, die große Vielfalt künstlerischen Schaffens nicht nur im Kreis Herzogtum Lauenburg, sondern auch im Kreis Stormarn zu erleben. Bereits zum zweiten Mal laden beide Kreise als Kulturknotenpunkt Südost zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“ zum Kunsterlebnis ein. Über 50 Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers und geben Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit ihnen bei ihrer Arbeit zuzusehen oder ihre Kunstwerke in zwangloser Atmosphäre kennenzulernen.

Am Samstag, den 13. September von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, den 14. September von 11 bis 16 Uhr können sich Interessierte an 39 Orten in beiden Kreisen auf die künstlerische Vielfalt im ländlichen Raum und in größeren Städten freuen.

Eine Übersicht über alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler ist unter www.kunstkulturorte.de zusammengestellt.

Mit dem Rad zu den offenen Ateliers

Eine weitere Besonderheit der Kunst.Kultur.Orte sind die eigens von der Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH und vom Tourismusmanagement Stormarn entwickelten Kunst-Radrouten. Entlang der Radrouten kann nicht nur Kunst erlebt, sondern auch die wundervolle und abwechslungsreiche Landschaft in beiden Kreisen genossen werden. Die meisten Routen haben eine Länge von rund 25 Kilometern, sind als Rundweg konzipiert und gut von den Bahnhöfen erreichbar. Alle Routen können zur Nutzung auf der Internetseite der Kunst.Kultur.Orte heruntergeladen werden.

Mitmachen, Musik und mehr beim Rahmenprogramm

Zusätzlich bieten einige Ateliers ein buntes, vielfältiges Rahmenprogramm zum Mitmachen an. Darüber hinaus können interessierte Besucherinnen und Besucher in ausgewählten Museen, Veranstaltungsstätten und Kulturorten leisen und lauten Klängen lauschen, selbst kreativ werden oder auch interessante Einblicke in historische Gebäude erhaschen. Vom Skulpturenpark Müssen über das A. Paul Weber Museum in Ratzeburg bis hin zur Galerie im Marstall in Ahrensburg bieten viele Kulturorte ein Programm für Familien und Kulturinteressierte an. Zugleich ist am 14. September Tag des offenen Denkmals, so dass eine Vielzahl von historischen Orten in beiden Kreisen ihren Türen öffnen.

Weitere Informationen zu den offenen Ateliers, das bunte Rahmenprogramm und die Radrouten sind unter www.kunstkulturorte.de zu finden.

Ulea Wesemeyer – Mars, Kunstort: Sterley, Kreis Herzogtum Lauenburg, Copyright: Ulea Wesemeyer

Karin Schöne – MulliPulli, Kunstort: Bargteheide, Kreis Stormarn, Copyright Karin Schöne

Atelier Julia Pasinski – Kulturhof Beimoor – Kunst.Kultur.Orte 2022, Copyright: Felizitas Schleifenbaum

Titelbild: Christian Kattenstroth – Brandung DK, Kunstort: Havekost, Copyright Christian Kattenstroth

Die Kunst 2025 finden mit dem Stabsbereich des Kreises Stormarn im Rahmen des gemeinsamen Kulturknotenpunkts Südost und in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“ statt.