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Erfolgreiches 2. Fachgespräch „Windkraft im Naturpark Lauenburgische Seen?“

Mölln – Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Naturschutzverbänden wie NABU, des Zweckverbands Schaalsee oder des BUND, von Bürgerinitiativen oder aus Politik und Gemeinden nutzten am 17. August die Möglichkeit, mit den Staatssekretären Joschka Knuth (Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur) sowie Dr. Sönke Schulz (Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport) zum Thema „Windkraft im Naturpark Lauenburgische Seen?“ ins Gespräch zu kommen. Vizepräsidentin Barbara Kliesch begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Nachdrücklich wies Barbara Kliesch darauf hin, dass sich die Stiftung als Vermittler ohne politischen Hintergrund sehe. Auch Präsident Klaus Schlie betonte, dass die Satzung der Stiftung den Schutz und die Pflege der lauenburgischen Natur festschreiben würde und man durch eigene Flächen die Wechselwirkungen und Eingriffe in unserer Landschaft, in Flora und Fauna mit Sorge betrachte. Thomas Neumann, Naturschutzreferent der Stiftung, machte durch teils erschütternde Fotos noch einmal deutlich, welche Auswirkungen die geplanten 240 bis 260 Meter hohen Windkraftanlagen für den heimischen Seeadler, für Rot-Milane sowie Kraniche haben können. Er wies darauf hin, dass die Abschaltregelung der Windräder ein Austrudeln der Rotorblätter herbeiführen würde, diese jedoch zu langsam reagieren würden und somit den Seeadler keineswegs schützen könne. 

Staatssekretär Joschka Knuth führte nach der Begrüßung der Gäste ins Thema ein und erläuterte die Vorgaben durch den Bund: Das Bundes-2-Prozent-Flächenziel nach dem Windflächenbedarfsgesetz (WindBG) verlangt von Schleswig-Holstein die Ausweisung von Windflächen. Das Land muss den Anteil auf rund drei Prozent der Landesfläche anheben, um die regionale Energiewende und den Ausbau der Landesplanung in Schleswig-Holstein umzusetzen. Dr. Sönke Schulz warb für Verständnis für die politische Zielleistung und die bundesrechtlichen Rahmen sowie den Regionalrahmen. Die Ermittlung der Vorrangflächen und Planungsflächen sei ein langer fachlicher Abstimmungsprozess gewesen und schlussendlich seien nur 1,2 Prozent im Naturpark Lauenburgische Seen als Vorrangfläche eingeplant. Die im Rahmen des Fachgesprächs vorgebrachten Fragen und Einwände der Naturschutzverbände oder beispielsweise von Bürgermeisterinnen oder Bürgermeistern zu vorhandenen Vogelfluglinien, zu Mooren, Brüchen oder der Biodiversität im Herzen des Naturparks würde man sehr ernst nehmen, allerdings seien die rechtlichen Rahmenbedingungen zwingend einzuhalten, da sonst die Zielsetzung nicht erreichbar sei. Die Differenzierung zwischen belasteten oder unbelasteten Regionen würden Spielräume möglich machen – diese müssten jedoch überall gleich eingeräumt werden – und der Naturpark sei kein Naturschutzgebiet, eine ausgewogene Planung sei daher sachlich und fachlich vereinbar. Auch die unterschiedlichen Abwägungs-Kriterien wie letzte Untersuchungen, Schutzgebiete, anlassbezogene Untersuchungen oder kommunale Daten müssten bei der Festlegung von Vorrangflächen hinzugezogen und berücksichtigt werden, so Joschka Knuth. Beide Staatssekretäre wiesen darauf hin, dass jede Phase der Beteiligung dafür diene, gegebenenfalls Prüfungen durchzuführen. Gerade jetzt sei es wichtig, aktuelle vorliegende Daten gerne einzureichen, die dann selbstverständlich geprüft werden würden. Allerdings seien nur noch Änderungen zu den geänderten Teilen des Entwurfs des 1. Beteiligungsverfahrens möglich, so die Politiker – Unterlagen müssten für das 2. Beteiligungsverfahren bis spätestens 26. August eingereicht werden.

Erschütternde Fakten: Thomas Neumann, Naturschutzreferent der Stiftung Herzogtum Lauenburg präsentiert den Anwesenden die Schwingen von zwei durch Rotorblättern erschlagenen Seeadlern. Foto: Stefan Büngens

(v.l.) Staatssekretär Dr. Sönke Schulz, Stiftungs-Vizepräsidentin Barbara Kliesch und Staatssekretär Joschka Knuth konnten gemeinsam mit zahlreichen Gästen die Fachbeiträge verschiedener Naturschutzorganisationen und der Bürgerinitiative „Naturpark statt Windpark“, Wilhelm Körner, Bettina Best und Martin Jeske, hören. Foto: Sabine Riege

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Aktuelles

Neuer Literaturbeirat: Texte gesucht

möchte Literatur in der Region gemeinsam gestalten

Mölln – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg hat einen neuen Literaturbeirat ins Leben gerufen. Das ehrenamtliche Gremium möchte frische Ideen entwickeln, neue Veranstaltungsformate auf den Weg bringen und Literatur in der Region noch sichtbarer und erlebbarer machen. Den Anstoß gab ein öffentlicher Aufruf der Stiftung im März. Gesucht wurden Menschen, die Lust haben, das kulturelle und insbesondere das literarische Angebot im Herzogtum Lauenburg aktiv mitzugestalten. Aus ersten Begegnungen wurden regelmäßige Treffen, aus vielen Ideen entstanden gemeinsame Ziele und schließlich der neue Literaturbeirat.

Dem Beirat gehören Annika Behrens, Agnes Bethke, Kerstin Blume, Kathrin Engelbrecht, Ann-Kathrin Karschnick, Detlef Romey, Tim Tensfeld und Sina Worm an. Die Mitglieder bringen unterschiedliche berufliche, kulturelle und persönliche Perspektiven mit. Gemeinsam möchten sie Menschen für Literatur begeistern, neue Zugänge schaffen und verschiedene Generationen miteinander ins Gespräch bringen.

Das erste Projekt ist bereits in Planung: Am 14. November findet die Veranstaltung „Begegnung mit Literatur“ statt. Dafür sucht der Literaturbeirat Texte, die bis zum 15. Oktober eingereicht werden können. Weitere Informationen zum Programm, zur Einreichung und zur Teilnahme werden in Kürze veröffentlicht. „Wir möchten Literatur nicht nur präsentieren, sondern gemeinsam mit den Menschen aus der Region gestalten. Der neue Beirat soll Raum für unterschiedliche Stimmen, Ideen und Begegnungen schaffen“, sagt Annika Behrens, Sprecherin für den Literaturbeirat. Auch über die erste Veranstaltung hinaus hat der Literaturbeirat viel vor. Geplant sind Formate, die literarisch interessierte Menschen miteinander vernetzen, neue Stimmen sichtbar machen und die Vielfalt der Region aufgreifen. Literatur soll dabei nicht nur auf der Bühne stattfinden, sondern zum Austausch einladen und Menschen zusammenbringen.

Foto: Marvin Dibbern

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KulturSommer am Kanal

Am Blauen Montag ist alles vorbei …

Vier Wochen KulturSommer am Kanal enden mit Gesang, Musik und vielen anderen Darbietungen

Mölln – An einem strahlend sonnigen und warmen 20. Juni startete der KulturSommer am Kanal in Siebeneichen. Vielfältig, abwechslungsreich und immer für eine Überraschung gut ist jedoch nicht nur der KuSo: Sonne, Hitze, Regen und Hagel hielt das Wetter bereit, was insbesondere am letzten Juni Wochenende die Organisatoren und fleißigen Helfer hinter den Kulissen des Kulturfestivals der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Atem hielt. Eine Woche nach Beginn mussten hitzebedingt Veranstaltungen abgesagt werden. Ausgerechnet zwei Veranstaltungen, die sich im weitesten Sinne um das Thema Wasser drehen sollten – Schalk und Shanty auf dem Möllner Schulsee und die Narrentaufe der Eulenspiegelgilde – fielen der Hitze zum Opfer. Es war eine weise Entscheidung, die Veranstaltungen abzusagen, denn mit knapp 40 Grad Celsius wäre es für niemanden zum Vergnügen geworden. Glücklicherweise beeinträchtigten die Wetterkapriolen nicht den weiteren Verlauf des Festivals, das vielleicht eines der größten in Norddeutschland ist. Zahlreiche Besucher vergnügten sich in verschiedenen Theaterstücken, in offenen Ateliers, bei Lesungen oder Workshops und Konzerten. Hervoragenden Anklang mit ausverkauften Kirchen fand die musikalische Darbietung von Volund in der Brunstorfer und Gudower Kirche. Beim Fahrrad-Slam – vermutlich eine Weltpremiere – steuerten Radler verschiedene Orte an, um Poetry-Slams zu hören und zu bewerten sowie Musik zu lauschen. Das Publikum war begeistert und beim Abschluss-Slam in Sandesneben wurde von vielen eine Wiederholung im nächsten KuSo gewünscht. Ob bei „Stimmen aus aller Welt“ in Segrahn oder bei „Der talentierte Mr. Ripley“ im Schwarzenbeker Amtsrichterhaus – die Auswahl war mit über 100 Veranstaltungen erneut umfangreich und, so die begeisterten Rückmeldungen verschiedener Gäste, es war für jeden etwas dabei. Mit Lindi-Hop, fantastischen Stimmen, Lesungen und einer Poetry-Slam-Einlage zum Leben in Mölln sowie musikalischen Darbietungen endete der 21. KulturSommer am Kanal am 20. Juli im Möllner Stadthauptmannshof. Der „Blauen Montag“ begeisterte zahlreiche Gäste bei ruhigem Wetter und in bester Stimmung.

Auf der Homepage des KulturSommers finden Interessierte unter https://kultursommer-am-kanal.de/rueckschau ein kleines Video mit Eindrücken aus vier Wochen. Und wer in diesem Jahr nicht dabei sein konnte: Der nächste KulturSommer am Kanal findet vom 12. Juni bis 12. Juli 2027 statt.

Foto: Sabine Riege
Foto: Sabine Riege
Foto: Sabine Riege
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KulturSommer am Kanal

Save the Date: KulturSommer 2027

Nach dem KulturSommer ist bekanntlich vor dem KulturSommer…

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Aktuelles

Windkraftanlagen im Naturpark Lauenburgische Seen? 

Zu diesem Thema diskutierten am 2. Juli die Landtagsabgeordneten für das nördliche Kreisgebiet Rasmus Vöge (CDU), Oliver Brandt (Bündnis 90/Die Grünen) und Christopher Vogt (FDP) gemeinsam mit der Co-Kreisvorsitzenden der SPD Cira Ahmad. Mehr als 100 Besucher sind der Einladung der Stiftung Herzogtum Lauenburg zu einem öffentlichen Fachgespräch gefolgt und konnten im Möllner Stadthauptmannshof die Argumente der Politiker und Politikerinnen sowie der Naturschutzverbände, der Bürgerinitative „Naturpark statt Windkraft“ und dem Geschäftsführer der HLMS (Herzogtum Lauenburg Marketing Gesellschaft) folgen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ingwer Seelhoff. Zum Hintergrund: Das Land Schleswig-Holstein plant, Vorranggebiete für Windkraftanlagen im Naturpark Lauenburgische Seen auszuweisen. Die Stiftung Herzogtum Lauenburg fordert die Landesregierung auf, von dieser Planung Abstand zu nehmen. Klaus Schlie, Präsident der Stiftung betonte, dass es um den Schutz der Natur und des Landschaftsbildes – zwei wesentliche Punkte in Satzung und Arbeit der Stiftung gehe. Als Fazit lässt sich sagen: die Landtagsabgeordneten nehmen aus der Veranstaltung viele Impulse mit und freuten sich mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Sie werden die Stimmung und Anforderungen mit nach Kiel nehmen. Und sie waren sich einig: Die Stiftung muss und soll sich einmischen, wenn es um wichtige parteiübergreifende Anliegen geht. 

Der Präsident der Stiftung Klaus Schlie wies in seinem Eingangsstatement darauf hin, dass sie laut Satzung der „Pflege der lauenburgischen Landschaft und Tierwelt“ verpflichtet sei. Zudem steht im Erbvertrag Blunck „Zur Erhaltung und Pflege der bedrohten Natur sind ökologisch bedeutsame und naturnahe Landschaftsteile, wie es extreme Feucht- oder Trockengebiete sein können, als Biotope zu erhalten.“ Aus Sicht der Stiftung ist damit die Errichtung von Windkraftanlagen im Naturpark unvereinbar. Schlie kündigt an, dass in naher Zukunft auch der Umweltminister von Schleswig-Holstein Tobias Goldschmidt sowie Dr. Sönke Schulz, Staatssekretär im Innenministerium den Kreis besuchen werden und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Thomas Neumann, Naturschutzreferent der Stiftung, berichtete über die seit mehr als 40 Jahren andauernde Arbeit zum Schutz der Kraniche und Seeadler, deren Ansiedlung rund um den Schaalsee und vor allem im Naturpark Lauenburgische Seen erfolgreich gelungen ist. Er unterstrich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und legte Wert darauf, dass die Einzigartigkeit des Naturparks in unmittelbarer Nähe in seiner derzeitigen Form erhalten bleiben muss. 

Neben den Politikern und Politikerinnen kamen auch die Naturschutzverbände BUND und Nabu zu Wort. Elke Krawat vom Nabu ist es wichtig, dass der Ausbau alternativer Energien nicht auf Kosten von Natur und Artenschutz erfolge. Man müsse auch die Vogelflugachsen von Seeadlern, Kranichen und Schwarzstörchen beachten, die bei der derzeitigen Planung beeinträchtigt wären. Ole Eggers vom BUND merkte an, dass Schleswig-Holstein bereits vorbildlich bei dem Ausbau von alternativen Energien sei.

Für die Bürgerinitative „Naturpark statt Windkraft“ forderte Bettina Best, dass der Naturpark in seiner jetzigen Form erhalten bleiben müsse. Der Naturpark Lauenburgische Seen hat als Alleinstellungsmerkmal u.a. dass er landschaftlich im vom Land Schleswig-Holstein geförderten Projekt „Stärkung des Biotopverbundes in Schleswig-Holstein an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern“ liegt – „Grünes Band“ – sowie Teil des Projektgebietes des Naturschutzgroßprojekts „Schaalsee-Landschaft“ ist. Aus Sicht der Bürgerinitiative muss nachgearbeitet werden, „Jetzt sind sie als Politiker dran“, so ihre Forderung. Für Günther Schmidt, Geschäftsführer der HLMS ist der Blick auf die Erholungslandschaft im Fokus. Es sei wichtig, dass die Wanderwege und Radwege, die durch den Naturpark führen nicht durch Windkraftanlagen beeinträchtigt werden.

Im Schlusswort äußert sich Klaus Schlie zu den Aussagen der Landespolitiker: „Ich freue mich, dass Sie aus dieser Veranstaltung etwas nach Kiel mitnehmen. Es ist nicht zuletzt mit dieser Veranstaltung klar geworden, dass in den bisherigen Planungen einiges nicht berücksichtigt wurde“. Es gelte den Naturpark Lauenburgische Seen mit seiner einzigartigen, freien Landschaft mit ökologischer Bedeutung zu schützen. 

Naturschutzreferent der Stiftung Herzogtum Lauenburg, Thomas Neumann, mit dem Flügel eines Seeadlers. Der getötete Greifvogel wurde unterhalb eines Windkraftrades gefunden. Einer von zehn aufgefundenen Vögeln innerhalb eines Jahres – die Dunkelziffer dürfte höher sein.

Moderator Ingwer Seelhoff im Gespräch mit Barbara Kliesch, Vizepräsidentin (li.) und Maria-Anna von Treuenfels, Carl-Albrecht v. Treuenfels Stiftung für Feuchtgebiete

v.l. Rasmus Vöge (CDU), Christoper Vogt (FDP), Ingwer Seelhoff, Cira Ahmad (SPD) und Oliver Brandt (Bündnis 90/Die Grünen) lauschen den Worten von Thomas Neumann.

Am Rednerpult: Bettina Best von der Bürgerinitiative „Naturpark statt Windkraft“ fordert die Erhaltung des Naturparks in seiner jetzigen Form.

Klaus Schlie, Präsident der Stiftung Herzogtum Lauenburg, im Gespräch mit Thomas Neumann.

Über 100 Interessierte hatten sich zum Fachgespräch eingefunden.

Klaus Schlie (re.) fand abschließende Worte und betonte, es gelte den Naturpark Lauenburgische Seen mit seiner einzigartigen, freien Landschaft mit ökologischer Bedeutung zu schützen. Fotos: Sabine Riege

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Aktuelles Stiftung Herzogtum Lauenburg

Historisches Tagesseminar: 150 Jahre Kreis Herzogtum Lauenburg

Mölln – Die Gründung des Kreises Herzogtum Lauenburg vor 150 Jahren ist Gegenstand eines Tagesseminars in Mölln. Die Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Auge (CAU Kiel) widmet sich dieser Thematik am Samstag, 15. August ab 9 Uhr im Quellenhof (Hindenburgstr. 16, 23879 Mölln).

Das Herzogtum Sachsen-Lauenburg wurde am 1. Juli 1876 als Landkreis Herzogtum Lauenburg in die preußische Provinz Schleswig-Holstein integriert. Ausgehend von diesem Ereignis gibt es im ersten Teil des Tagesseminars Kurzreferate von ausgewiesenen Kennern der Materie. Nach einer Mittagspause werden mit dem Bus Stationen und Denkmäler der Kaiserzeit in Mölln und Ratzeburg angefahren (Leitung Stadtarchivar Christian Lopau, Rückkehr gegen 18.00 Uhr).

Mit Beiträgen von Detlev Werner von Bülow, Dr. Ulf Morgenstern, Jana Margarete Betten, Alexander Lauterbach sowie Prof. Dr. Oliver Auge.

Eine Kooperation zwischen der Lauenburgischen Akademie der Stiftung Herzogtum Lauenburg und der Abteilung für Regionalgeschichte der CAU zu Kiel. Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542-87000. Die Teilnahmegebühr beträgt 45,00 Euro. Foto: Hendrik Ohde

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Aktuelles

Die Burg Linau im Fokus

Eine ausgebuchte Führung über das Burggelände und ein anschließender Vortrag im Gemeindezentrum Linau mit ca. 50 Zuhörern zeigte das große Interesse an regionaler Geschichte.

Der Diplom-Prähistoriker Eicke Siegloff vom Archäologischen Landesamt SH (ALSH) leitete 2018/19 die archäologischen Untersuchungen und berichtete vor Ort von den denkmalpflegerischen Maßnahmen. Prof. Dr. Joachim Reichstein, ehemaliger Leiter des ALSH, ordnete in seinem Vortrag die Geschichte der Burg Linau in den historischen Kontext ein. Im Anschluss berichtete Eicke Siegloff mit viel Bildmaterial über die archäologischen Erkenntnisse. 

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg dankt der Gemeinde Linau für die hervorragende Zusammenarbeit.

Foto: Barbara Kliesch

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Aktuelles

Dat Nedderdüütsche Autorendrepen 2026

Mölln – Bereits zum 20. Mal treffen sich niederdeutsche Autorinnen und Autoren auf Einladung der Stiftung Herzogtum Lauenburg und des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein (ZfN) im Möllner Stadthauptmannshof an der Hauptstr 150, um sich ihre Geschichten und Gedichte vorzulesen beziehungsweise anzuhören und ins Gespräch zu kommen. Ausdrücklich sind interessierte Zuhörer eingeladen, am Samstag, 9. Mai dabei zu sein – gerne auch zwischendurch. Die Autoren kommen aus allen Teilen Norddeutschlands und zeigen die ganze Vielfalt der plattdeutschen Sprache. Dabei sind Hobby-Schriftsteller wie auch solche mit mehreren Veröffentlichungen gleichermaßen vertreten. In diesem Jahr werden die Lesungen vom Offenen Kanal Lübeck fürs Radio aufgezeichnet.

Um 10 Uhr geht es los mit Grußworten und einer Diskussion über den Einsatz von Hochdeutsch in niederdeutschen Werken. Diskussionsteilnehmer sind Peer-Marten Scheller (Verleger Quickborn-Verlag), Heiko Frese (Plattschapp/Plaggenhauer Verlag) sowie Marcel Jammer (Niederdeutsche Volksbühne Geesthacht).

Die Lesungen in jeweils zwei parallel laufenden Gruppen finden um 11.30 Uhr und um 13.45 Uhr statt. Das Autorentreffen wird mit einem maritim-niederdeutschen Konzert des Gesangsduos Heye und Jan (Buxtehude/Hamburg) um 17 Uhr abgerundet.

Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Bei Fragen melden sich Interessente bitte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg unter der Telefonnummer 04542/87000 oder per Mail an info@stiftung-herzogtum.de.

Foto: Sabine Riege/Stiftung Herzogtum Lauenburg

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Aktuelles

Fulminanter Start in den Frühling

Mölln – Mit viel Trubel und rund 100 Gästen und Interessierten wurde am Sonntag, 15. März, die Frühjahrsausstellung im Herrenhaus des Stadthauptmannshofes in Mölln eröffnet. Gleich fünf großartige, norddeutsche Künstlerinnen und Künstler hatte Kuratorin Antje Ladiges-Specht eingeladen, um dem Motto „Wald Wiesen Wasser“ Leben einzuhauchen. Kunstwerke, wie sie unterschiedlicher kaum sein können, zieren seitdem die alten Gemäuer … Großformatige Gemälde zum Thema Wasser der Aumühler Künstlerin und Ozeanografin Anja Witt begrüßen die Gäste bereits im Eingangsbereich des Medaillongebäudes. Rechter Hand geht es mit überraschenden Bildern zum Thema Natur von Christiane Leptien weiter, die ihre „Paradiesmomente“ geschaffen hat. Überall kann man in den unteren Räumen zudem die großen Holzskulpturen aus Jackfruitholz, Frangipani oder beispielsweise Teakholz entdecken, die von der Bildhauerin Franziska Seifert geschaffen wurden. Im Treppenhaus hängen geschwärzte Lianen und im ersten Stock überraschen weitere Skulpturen sowie die detaillierten, feinen Zeichnungen auf alten Briefen oder Papieren des Lübecker Künstlers Matthias Eichel. In ganz eigen kreierten Formen und Fotos von teils farbenfrohen Kompositionen hält der ebenfalls in Lübeck tätige Georg Feyerabend Strukturen und die Erinnerung an die Natur fest.

Nach den Grußworten des Präsidenten der Stiftung Herzogtum Lauenburg, Klaus Schlie, konnten die Anwesenden abwechselnd Teile der Laudatio von Meinhard Füllner, Kreispräsident a.D., und Harfen-, Klavier- sowie Akkordeonklängen lauschen. Insgesamt sechs Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule spielten virtuos und verzückten das Publikum mit einem perlenden „Wasserfall“ oder wunderbaren, frühlingshaften Melodien. „Dieses Zusammenspiel von Kunst und Musik … das war ganz fantastisch und außergewöhnlich!“, begeistert sich ein Besucher der Vernissage, der sich bereits kurz nach der Eröffnung der Vernissage gemeinsam mit seiner Frau ein Bild von Matthias Eichel gesichert hatte. Noch bis zum 19. April können Interessierte jeweils am Samstag und Sonntag bei freiem Eintritt in der Zeit von 13 bis 17 Uhr wunderbare Kunst im Stadthauptmannshof entdecken!

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Aktuelles

Lenz-Lesung in der Amtsarena

Tiefer Einblick in das Privatleben von Siegfried Lenz und Helmut Schmidt für die SchülerInnen der Gemeinschaftsschule Sandesneben

Sandesneben – In der Amtsarena Sandesneben fand eine besondere literarische Veranstaltung statt: Eine Lenz-Lesung mit vier Schauspielerinnen und Schauspielern brachte den Briefwechsel zwischen dem Schriftsteller Siegfried Lenz und dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt auf die Bühne.

Dank der großzügigen Unterstützung der „Stiftung Herzogtum Lauenburg“, die durch Barbara Kliesch, der Vizepräsidentin der Stiftung vertreten war, wurde die Vorstellung für die Jahrgänge 10, 11 und 12 der Gemeinschaftsschule Sandesneben ermöglicht. Eine weitere Aufführung findet in Rahmen des 100. Geburtstags des Schriftstellers Siegfried Lenz im Kieler Literaturhaus statt. Die Schauspielerinnen und Schauspieler stellten die historischen Persönlichkeiten durch ausgewählte Briefe lebendig dar. Tom Keller las aus den Briefen von Siegfried Lenz. Johanna Kröner übernahm die Rolle von Liselotte Lenz, der Ehefrau des Schriftstellers. Eirik Behrendt las die Briefe von Helmut Schmidt, während Anne Clausen die Briefe von Loki Schmidt, der Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers, vortrug.

Durch die Lesung bekamen die Zuhörerinnen und Zuhörer einen spannenden Einblick in die persönlichen Briefwechsel zwischen zwei bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Geschichte. Die Briefe zeigten nicht nur ihre jahrzehntelange Freundschaft, sondern auch ihre Gedanken zu Politik, Gesellschaft und Kultur.

Die Lesung machte deutlich, wie lebendig Literatur und Geschichte sein können, wenn sie auf der Bühne präsentiert werden.

Die Veranstaltungsreihe „Schleswig-Holstein liest Siegfried Lenz“ des Literaturhauses SH wird durch die Landeszentrale für politische Bildung SH sowie das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur SH unterstützt. (Leonie Kagens, 11G)

Zum Foto: Nach der szenischen Lesung des Briefwechsels zwischen dem Schriftsteller Siegfried Lenz, dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt und ihren Frauen stellten sich die SchauspielerInnen (v.l.) Tom Keller (Siegfried Lenz), Johanna Kröner (Liselotte Lenz), Anne Clausen (Loki Schmidt) und Eirik Behrendt (Helmut Schmidt) den Fragen der SchülerInnen der Gemeinschaftsschule Sandesneben.

Fotoquelle: Schülerzeitung Sandes-News / Leonie Kagens, 11G

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Ausschreibung des Kulturpreises 2026

Mölln/Hzgt. Lauenburg – Traditionell verleiht die Stiftung Herzogtum Lauenburg alle zwei Jahre einen Kulturpreis an Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen, die sich um die Kulturentwicklung im Kreis besonders verdient gemacht haben. In einer Feierstunde am Sonnabend, 7. November 2026 wird die Verleihung im Stadthauptmannshof in Mölln erfolgen.

Die Verankerung der künstlerischen Arbeit in unserer Region ist ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Preisträger. So kann die künstlerische Arbeit z.B. durch den regionalen Bezug oder durch die hier lebenden Menschen Inspiration erfahren haben. Gesellschaftliches Engagement und kulturpolitische Relevanz werden ebenso berücksichtigt.

Der Preis besteht aus einer Bronzerelief-Plastik nach der gestalterischen Vorlage von Karlheinz Goedtke, einer Urkunde und einem Geldpreis.

Der letzte Kulturpreis wurde 2024 an den Verein Wentorfer Kulturwoche e.V. verliehen.

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die sich wie folgt zusammensetzt:

Barbara Kliesch – Vorsitzende der Jury und Vizepräsidentin der Stiftung

Jörg-Rüdiger Geschke – Kulturvermittler und Vorstandsmitglied der Stiftung

Almuth Grätsch – Vorsitzende Lauenburgischer Kunstverein, Forum Kultur & Umwelt

Meinhard Füllner – Bildender Künstler

Leonore Lilja – Liedermacherin, Pianistin, Autorin

Gleichzeitig vergibt die Stiftung Herzogtum Lauenburg einen „Förderpreis für Jugend und Kultur“. Der Preis wird an Projekte oder Einzelpersonen vergeben, wobei die Altersgrenze bei Einzelpersonen bei 27 Jahren liegt. Der Förderpreis wird vergeben als Stipendium, als Zuschuss für die Teilnahme an einem Workshop oder als Zuschuss für die technische Ausstattung, ein Instrument oder ein anderes Arbeitsmittel.

Für beide Preise sind bis zum 31.07.2026 bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg mögliche Vorschläge einzureichen. Benötigt werden dafür der Name und die Anschrift sowie eine kurze Darstellung der Arbeit des jeweils vorgeschlagenen Projektes oder der jeweiligen Person sowie eine Begründung mit Sicht auf die o.g. Preisvergabekriterien.

Die Stiftung freut sich auf Ihre Vorschläge, die den Kulturpreis und den Förderpreis zu einem Gewinn für alle Kulturschaffenden und Nachwuchskünstler machen und die Kultur in unserem Kreis weiterhin stärken.

Kontakt für Vorschläge: info@stiftung-herzogtum.de

Zum Bild: Kulturpreisträger 2024 war der Verein Wentorfer Kulturwoche (Foto Sabine Riege

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Frühjahrsausstellung: Wald Wiesen Wasser

Mölln – In der Frühjahrsausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg werden Arbeiten norddeutscher Künstlerinnen und Künstler gezeigt, die sich der Wechselwirkung von Kunst und Natur widmen. Die Vernissage findet am Sonntag, 15. März um 11.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt (Hauptstr. 150, 23879 Mölln – barrierefrei). Meinhard Füllner (Kreispräsident a.D.) führt in die Ausstellung ein. Für die musikalische Umrahmung sorgen Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule. Sie sind Preisträgerinnen und Preisträger des Musikschulwettbewerbs. Die von Antje Ladiges-Specht kuratierte Ausstellung läuft bis einschließlich 19. April und ist samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern:

Die Malerei von Anja Witt aus Wentorf ist vom Meer inspiriert. Ihre Bilder entfalten eine bildnerische Sprache für das, was unter der Oberfläche liegt: Strömungen, Schichtungen, Bewegung oder Austauschprozesse.

Die Hamburger Bildhauerin Franziska Seifert hat für ihre Holzskulpturen eine besondere Technik bei Schnitzern in Bali gelernt. Es geht dabei um ein Gefühl spiritueller Hingabe und großer Fähigkeit, das einem plötzlich innewohnt.   

Die Geesthachter Malerin Christiane Leptien nimmt bei Streifzügen durch die Natur die Umgebung mit allen Sinnen wahr. Im Atelier tritt sie in einen Dialog mit den Eindrücken.

Georg Feyerabend aus Bliestorf entwickelt Bilder und Kompositionen aus Pflanzenteilen. Er lässt sich von den Farben und Strukturen zu neuen Zusammensetzungen inspirieren, die aber immer schon da waren.

Der Lübecker Matthias Eichel kombiniert filigrane Zeichnungen von Bäumen und Landschaften mit alten Briefen, Rechnungen und Papieren. Er thematisiert damit Vergänglichkeit, verloren gegangene Bedeutungen und Spuren, die die Zeit hinterlässt.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Kranich-Installation des Naturschutzreferenten der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Foto: Antje Ladiges-Specht

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Vortrag über das Lesebuch Landschaft

Mölln – Prof. Dr. Holger Behm erläutert in seinem Vortrag am Donnerstag, 19. März um 19.30 Uhr im Stadthauptmannshof (Hauptstraße 150, 23879 Mölln), wie unterschiedlichste Landschaften gelesen werden können. Die Veranstaltung der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist kostenlos.

Landschaften sind wie Bücher, die in Sprachen geschrieben wurden, die immer weniger Menschen verstehen. Sie spiegeln das Natürliche und das Menschliche in der zeitlichen Entwicklung wider. Vom Vortragenden wurde ein einfacher Schlüssel entwickelt, der Landschaften und ihre Elemente erklärbar macht und eine methodische Stütze zum Erkennen des Besonderen in unterschiedlichsten Landschaften bietet. Verbunden mit einem gedanklichen Streifzug durch Norddeutschland und den Rest der Welt, wird die Landschaft zum spannenden Lesebuch für Jung und Alt. Ein Buch, das Sie nach dem Vortrag nicht aus der Hand legen werden.

Der Referent war bis zum Eintritt in den Ruhestand im November 2024 Fachgebietsleiter für Landschaftsplanung und Landschaftsgestaltung an der Uni Rostock, z. Zt. Bearbeitung von Forschungsschwerpunkten mit Universitäten in China.

Foto: pixabay – Roland Mey

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Programm für 1. Halbjahr 2026 erschienen

Mölln (srg) – Das neue Programm der Stiftung Herzogtum Lauenburg für das 1. Halbjahr 2026 ist erschienen. Mit einem Klick auf das Foto öffnet sich das PDF des Programms. Reservieren Sie für alle Veranstaltungen (sofern keine anderen Kontaktdaten im Text angegeben sind) bereits vorab Ihre Karten unter 04542-87000, per Mail an info@stiftung-herzogtum.de oder buchen Sie Ihre Tickets ganz einfach online über Lübeck-Ticket. Den passenden QR-Code finden Sie ganz einfach zum scannen im Programmheft auf Seite 26.

Bitte lesen Sie unten weiter.

Mölln – Mit 14 Veranstaltungen aus dem breiten Spektrum der Aufgaben der Stiftung, zusätzlichen ‚Kultur auf Dorf-Tour‘ sowie tollen Literatur-Aktionen, in denen Jung und Alt eingebunden werden sollen, startet die Stiftung Herzogtum Lauenburg ins Jahr 2026.

„Ob Akademiekonzert oder die Frühjahrs-Ausstellung, Vorträge oder zwei Aufrufe zur Beteiligung an innovativen Projekten unter dem Tenor ‚Literatur im Kreis‘: Interessierten stehen zahlreiche Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung zur Auswahl“, so Klaus Schlie, Präsident der Stiftung.

Hier ein kleiner Ausschnitt: Am Samstag, 21. Februar, lädt der Orgelbauverein Mölln in den Stadthauptmannshof ein. „Dieser Benefiznachmittag verspricht sehr interessant zu werden“, erzählt Dr. Stefan Kram, Vorstand der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg. „Neben den Kurzkonzerten mit Susanne Bornholdt und Hartmut Ledeboer beginnt beispielsweise um 14.30 Uhr der Aufbau einer Doe-Orgel, die ich bisher noch nicht kannte. Der mobile Orgel-Bausatz ermöglicht es Kindern und Erwachsenen, eine echte, kleine Pfeifenorgel selbst zusammenzubauen!“ Und Barbara Kliesch, Vizepräsidentin der Stiftung Herzogtum Lauenburg ergänzt: „Der Erlös des Benefiznachmittags soll das verbliebene Finanzierungsdefizit aus der umfangreichen vierjährigen Restaurierung der historischen Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel in der St. Nicolai Kirche Mölln reduzieren – eine solche Veranstaltung unterstützen wir natürlich gern!“

Musikalisch geht es auch am 6. März zu, denn da besucht der Kölner Pianist Timon Landen den Möllner Stadthauptmannshof, um in der Reihe der „Akademiekonzerte“ einen Klavierabend zu geben. Das Publikum darf sich auf Stücke von Claude Debussy und Isaac Albéniz sowie die letzte Klaviersonate von Franz Schubert freuen.

Auch die Vorbereitungen für die Frühjahrsausstellung im Herrenhaus des Stadthauptmannshofes laufen unter dem Titel „Wald Wiesen Wasser“ bereits auf Hochtouren – die Vernissage findet am 15. März um 11.30 Uhr statt. Kuratiert wird die Ausstellung von Antje Ladiges-Specht. Vorgestellt werden Kunstwerke norddeutscher Künstlerinnen und Künstler, die mit unterschiedlicher Herangehensweise Ökosysteme, die unauflöslich miteinander verwoben sind, thematisieren und interpretieren.

„In diesem Jahr wird sich die Stiftung verstärkt dem Bereich Literatur widmen.“, informiert Jörg-Rüdiger Geschke vom Vorstand der Stiftung. „Unter dem Titel ‚Literatur im Kreis‘ möchten wir all jene ansprechen, die sich mit Literatur befassen, selbst professionell oder hobbymäßig schreiben, sich in Lesekreisen treffen oder als Veranstalter von Literaturveranstaltungen sehen.“ Sie alle seien aufgerufen, sich bei der Stiftung zu melden. Geschke hofft auf zahlreiche Rückmeldungen: „Wir planen, nach einer aktuellen Bestandsaufnahme Treffen oder Veranstaltungen zum Thema Literatur gemeinsam mit Interessierten zu realisieren – machen Sie gerne mit und melden Sie sich bei uns!“

Ein weiteres Thema zu „Literatur im Kreis“ wird „Erinnerungen teilen – Generationen im Austausch“ sein. Persönliche Erinnerungen, von Seniorinnen und Senioren selbst notiert, sollen dann von Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Veranstaltungen in Schulen präsentiert werden. Mitmachen können alle ab etwa 60 Jahren, die Freude am Erinnern und Schreiben haben.

„Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab sofort in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen.“, informiert Stefan Büngens, Geschäftsführer der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte.

„Wir sind sicher, dass für alle Kreisbewohnerinnen und -bewohner sowie Gäste etwas dabei ist“, so Barbara Kliesch, Vizepräsidentin der Stiftung.

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Programm

Bewerbungsfrist abgelaufen

Hzgt. Lauenburg – Organisatoren und Planer, Ideen- und Impulsgeber sind bereits in vollem Gange, um den KulturSommer am Kanal in diesem Jahr erneut zu einem unvergesslichen Höhepunkt im kulturellen Jahreskalender zu machen. Der KulturSommer findet in diesem Jahr vom 20. Juni bis 20. Juli statt.

Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme am KulturSommer am Kanal ist inzwischen abgelaufen und nun sichten die Verantwortlichen die eingegangenen Bewerbungen und Vorschläge, um erneut ein spannendes, abwechslungsreiches und attraktives Angebot für Jung und Alt zusammenzustellen. Lassen Sie sich überraschen!

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Buch-Tipp für Winterabende

Mölln – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg hält verschiedene Sachbücher für lange Winterabende bereit. „9. November – Fünf Schicksalstage der deutschen Geschichte“ oder „39 Tage – Mölln in Herbst 1992“ sind während der Geschäftszeiten direkt bei uns im Stadthauptmannshof erhältlich. Das in diesem Jahr erschienene Buch „Ein kleines Land mit großer Geschichte“ von Eckardt Opitz, das sich mit der Historie des Kreises Herzogtum Lauenburg beschäftigt, ist online über www.epubli.de bestellbar.

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West-östlicher Divan

Ein Abend mit afghanischer und europäischer Musik mit Texten von Johann Wolfgang von Goethe

Mölln – Die Poesie in Goethes Spätwerk „West-östlicher Divan“ ist ein zentraler Bestandteil dieser interkulturellen Konzert-Lesung am 24.01.2026, um 19.30 Uhr im Stadthauptmannshof (Zugang barrierefrei) in der Hauptstraße 150 in Mölln. Der Eintritt beträgt 20 Euro, erm. Kinder bis 14 Jahre kostenlos, 14 bis 18 Jahre 10 Euro. Tickets sind über Lübeck-Ticket erhältlich: Klicken Sie bitte HIER. Abend- und morgenländische Musik-Kulturen erklingen vom afghanischen Nationalinstrument Rubab und Percussion bis zu Cello und Klavier.

Persische Meister-Musiker, eingeladen vom in Mölln lebenden Zabih Hidayat – einem erfahrenen Künstler sufistischen Gesangs – treffen auf abendländische Musiktraditionen und Ausschnitte aus Goethes vielfältigem Buch, das Kulturen scheinbar mühelos verbindet. Außerdem gibt es Informationen über den Verein Afghanistan-Schulen sowie kleine Köstlichkeiten vom Restaurant „Seidenstraße“.

Ein anregend-genüsslicher Abend zwischen Abend- und Morgenland, Tradition und Moderne, Musik und Literatur.

Zabih Hidayat, Gesang & Rezitation – Ahmad Samim Zafar, Rubab – Khayrullo Dadoboev, Percussion – Ahmad Shoaib Haidary, Gitarre

Zabih Hidayat wurde 1986 in Kunduz, Afghanistan, geboren. Aufgrund der politischen und sozialen Instabilität in seiner Heimat verbrachte er Teile seines Lebens als Migrant in Pakistan, Indien, der Türkei und im Iran. Neben einem Wirtschaftsstudium ist sein Leben geprägt von einem leidenschaftlichen Interesse an Musik und kulturellen Initiativen. Er gründete die erste Sufi-Rock-Band Afghanistans und verband traditionelle Spiritualität mit modernen Klängen. Heute leitet er Restaurant & Pension Seidenstraße in Mölln, das authentische persische und orientalische Küche anbietet und zugleich zu einem interkulturellen Austausch in der Gemeinschaft beiträgt.

Ahmad Samim Zafar spielt die Rubab, das Nationalinstrument Afghanistans, und ist internationaler Botschafter des afghanischen Musik-Erbes. Er legt Wert auf die Verbindung von Volkstraditionen mit modernen Einflüssen. Khayrullo Dadoboev stammt aus Tadschikistan und spielt seit seiner frühen Kindheit auf der traditionellen Rahmen-trommel Doyra. Seine professionelle Virtuosität machte ihn zum gern gesehenen Gast in vielen Projekten und auf internationalen Festivals.

Ahmad Shoaib Haidary lebt seit acht Jahren in Deutschland. Derzeit arbeitet er in einem Krankenhaus in Wiesbaden. Schon in Afghanistan komponierte er und widmete sich mit professionellem Anspruch der Gitarre.

Anna Bertram, Klavier & Gesang – Peter Köhler, Cello – Jörg-R. Geschke, Gitarre & Rezitation

Anna Bertram ist eine vielseitige Musikerin, die nach ihrem Musikstudium als Solistin und in verschiedenen Projekten von Klassik bis Jazz sowie als Theatermusikerin brilliert. Peter Köhler ist ebenfalls in vielen Stilistiken und Projekten zuhause, u.a. zusammen mit Jörg Geschke im Duo „Ten Strings“ – gemeinsam werden die drei Musiker aus der Region abendländische Traditionen erklingen lassen.

Wer sich selbst und andre kennt

Wird auch hier erkennen:

Orient und Okzident

Sind nicht mehr zu trennen.

Eine Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Kooperation mit dem Verein zur Unterstützung von Schulen in Afghanistan e.V., Share my Music und Restaurant & Pension Seidenstraße. Fotos: privat

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Weihnachtsgruß

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Wir sind dann mal weg…

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29.11: PowerPoint Karaoke auf Hoch- und Plattdeutsch

Ratzeburg – Was passiert, wenn man eine PowerPoint-Präsentation halten muss, deren Inhalt man jedoch noch nie gesehen hat? Richtig: PowerPoint Karaoke. Sechs mutige Teilnehmer stellen sich dieser lustigen Herausforderung auf Hoch- und Plattdeutsch am Samstag, 29. November um 18.30 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum Stellwerk (Schweriner Straße 39 in Ratzeburg). Der Eintritt ist frei.

Wer Sieger wird und den Pokal gewinnt, entscheidet das Publikum. Es verspricht ein unterhaltsamer Abend voller Lachen, Überraschungen und großartiger Momente zu werden.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein, des Diakonischen Werks Herzogtum Lauenburg sowie der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Foto: Marie Sophie Koop