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Aktuelles Stiftung Herzogtum Lauenburg

Von verbrannter Erde und Gletschern

Herbstausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg unter dem Titel „Natur – was nun?“ eröffnet.

Mölln – Eine wahrlich gigantische Narzisse begrüßt die Besucherinnen und Besucher im Foyer des Herrenhauses und scheint freundlich mit dem riesigen Blütenkelch zu nicken, während ein Käferchen am Stiel der vier Meter hohen Pflanze entlang krabbelt. Mehr Natur geht kaum und genau das ist das Ziel der Kuratorin der Herbstausstellung, Antje Ladiges-Specht. Bereits im 12. Jahr hat die Künstlerin aus Klein Zecher für die Stiftung Herzogtum Lauenburg im Herrenhaus des Stadthauptmannshofes eine Ausstellung zusammengestellt, in der verschiedene Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis mit Worten, Skulpturen, Plastiken und Mixed-Media-Objekten oder beispielsweise Gemälden ihre Wahrnehmung der Natur und der Zerstörung der Umwelt oder die lauernden Gefahren auf ganz eigene Art exponieren.

(v.li.) Hilli Mann, Olga B. Runschke, Yanxi Ding und Florentine Kunze-Wolff präsentieren ebenso wie Meinhard Füllner ihre Werke. Kuratiert wurde die Ausstellung von Antje Ladiges-Specht (2.v.re.)

Besucherinnen und Besucher werden durch die Kunstwerke konfrontiert, das eigene Verhalten wird hinterfragt. Ein Abwarten, das Aussitzen und Passivität – die Einstellung, irgendjemand würde sicher etwas gegen die am Horizont aufziehende Gefahr unternehmen – genau diese Herangehensweise ist es, die dem Klimawandel und der rasanten Veränderung der Natur Raum verschafft. Ob ein prachtvolles Tulpenfeld, das aus der „verbrannten Erde“ zu sprießen scheint, während Grashüpfer darauf warten, sich am satten Grün gütlich zu tun, nachdenklich stimmende und bedrückende Grafiken und Zeichnungen von A. Paul Weber, die als Leihgabe aus dem A. Paul Weber Museum in Ratzeburg im Erdgeschoss zu sehen sind oder beispielsweise ein Gedicht von Filo Gröbel, in dem die Nachhaltigkeit – oder das, was wir darunter verstehen – ins Visier genommen wird, sind nur Beispiele der künstlerischen Auseinandersetzung mit einem der drängendsten Themen unserer Zeit: Der gefährdeten Natur.

Die Ausstellung, in der neben A. Paul Weber Florentine Kunze-Wolff, Meinhard Füllner, Filo Gröbel und Hilli Mann sowie Olga B. Runschke und Yanxi Ding beteiligt sind, konnte im Rahmen der Vernissage bereits zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeistern. Noch bis zum 25. Oktober ist die Ausstellung in der Hauptstraße 150 in Mölln samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr sowie während der Kulturnacht am 2. Oktober von 18 bis 23 Uhr zu sehen.

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Kulturportal-Herzogtum.de

kulTOUR durchs Herzogtum

3. Ausgabe erschienen

Mit einem Klick auf das Foto gelangen Sie direkt in die aktuelle Ausgabe von kulTOUR durchs Herzogtum, dem Magazin der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Wir halten 52 Seiten mit aktuellen Terminen und Themen rund um das Thema Kulturlandschaft im Herzogtum für Sie bereit. Viel Spaß beim Entdecken!

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Herbstausstellung: Natur ist Kunst

Mölln – In der Herbstausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg werden Arbeiten norddeutscher Künstlerinnen und Künstler gezeigt, die sich mit Natur auf je eigene Art befassen. Dabei werden die Besucher dazu ermuntert, sich auf die Gemeinsamkeiten einzulassen – auf die gleichrangige Kreativität von Natur und Kunst.

Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern:

Die erste große Lehrerin von Matthias Bargholz aus Mecklenburg-Vorpommern war die Natur. Expressive Farbigkeit und formale Freiheit verbinden sich mit einer kontemplativen, fast meditativen Nähe zu seinen Motiven. 

Die künstlerische Arbeit von Alexa Binnewies aus Wentorf ist von der Auseinandersetzung mit dem Klimawandel und dem menschlichen Einfluss auf die Umwelt geprägt. Da Insekten so wichtig für das ökologische Gleichgewicht und gleichzeitig so gefährdet sind, rückt die Künstlerin Käfer, Ameisen & Co. in den Fokus ihrer Serie „Un-Welt“.

Holger T. Kirk aus Güster ist fotografierender Biologe und fasziniert von allen Lebewesen. Begeisterung an der Schöpfung, Verhaltensforschung, Evolutionstheorie und die Freude, ein Teil des Ganzen zu sein, bestimmen seine Arbeiten.

Die Wentorferin Irina Schwarz befasst sich u.a. mit Bäumen, die an ihrem ursprünglichen Standort nicht alt werden können, und gibt ihnen neues Leben durch das Einfügen von Blättern aus anderem Material. Die Betrachter werden ermuntert, Bekanntes anders und bewusster wahrzunehmen.

Öffnungszeiten bis 26. Oktober samstags + sonntags 13 – 17 Uhr, am 2. Oktober 18 – 23 Uhr (Kulturnacht) / Eintritt frei. Stadthauptmannshof (Zugang barrierefrei), Hauptstraße 150, 23879 Mölln Foto: Antje Ladiges-Specht

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Niederdeutsches Autorentreffen in Mölln

Mölln – Zum 19. Mal treffen sich niederdeutsche Autorinnen und Autoren auf Einladung der Stiftung Herzogtum Lauenburg und des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein (ZfN) im Möllner Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, um sich ihre Geschichten und Gedichte vorzulesen beziehungsweise anzuhören und ins Gespräch zu kommen. Ausdrücklich sind interessierte Zuhörer eingeladen, am Samstag, 10. Mai dabei zu sein – gerne auch zwischendurch. Die Autoren kommen aus allen Teilen Norddeutschlands und zeigen die ganze Vielfalt der plattdeutschen Sprache. Dabei sind Hobby-Schriftsteller wie auch solche mit mehreren Veröffentlichungen gleichermaßen vertreten.

Um 10 Uhr geht es los mit Grußworten und einer Diskussion über die Zukunft des Buches. Diskussionsteilnehmer sind Peer-Marten Scheller (Verleger Quickborn-Verlag), Martha-Luise Lessing (Verlegerin verlag.marless.de) und Jürgen Kropp (Autor). Die Lesungen in jeweils zwei parallel laufenden Gruppen finden um 11.30 Uhr und um 14.45 Uhr statt. Eine gesonderte Lesung mit dem Autor Jürgen Kropp aus „Ut de Kehr“ gibt es um 13.30 Uhr. Das Autorentreffen wird mit einem Konzert der nordfriesischen Sängerin NORMA um 17 Uhr abgerundet.

Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Bei Fragen melden sich Interessenten bitte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg: Tel. 04542/87000 oder info@stiftung-herzogtum.de.

Marie Sophie Koop, Leiterin des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein (links), ist ständig in Bewegung, um die Niederdeutsche Sprache zu bewahren. Hier im Rahmen eines NDR-Interviews im Januar diesen Jahres. Fotos: Stiftung Herzogtum Lauenburg

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Programm bietet 21 Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2025

Mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm aus Kultur, Wissenschaft und Umwelt startet die Stiftung Herzogtum Lauenburg in das erste Halbjahr 2025. Das Publikum darf sich auf Live-Musik, Vorträge und Kunst freuen. Die dazu erschienene Broschüre umfasst insgesamt 21 Events, die im gesamten Kreisgebiet stattfinden.

Einige Hinweise zeigen nur beispielhaft die Bandbreite der Veranstaltungen:

Die VickiKristinaBarcelona-Band aus New York kommt am Sonntag, 19. Januar zum zweiten Mal in den Möllner Stadthauptmannshof. Die drei Musikerinnen haben sich zusammengetan, um die Songs von Tom Waits neu zu interpretieren.

Die Pianistin Schaghajegh Nosrati nimmt in der Reihe „Akademiekonzerte“ am Freitag, 14. Februar das Publikum in Mölln mit auf eine musikalische Reise von Johann Sebastian Bach über Joseph Haydn, Charles-Valentin Alkan bis hin zu Béla Bartók.

Mit dem aktuellen Thema Demokratie befasst sich Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl am Dienstag, 11. Februar in Schwarzenbek: Was stärkt und was gefährdet sie?

Über Seuchen und Epidemien in Schleswig-Holstein informiert der Vortrag von Prof. Dr. Oliver Auge am Donnerstag, 5. Juni in Geesthacht.

Die Frühjahrsausstellung zeigt unter dem Titel „Natur, Glaube, Hoffnung“ in Mölln Werke norddeutscher Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den negativen Auswirkungen des menschlichen Handelns und den Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft auseinandersetzen. Die Vernissage ist am Sonntag, 23. März.   

Erhältlich ist das Programmheft in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis. Digital steht das Programm auf unserer Internetseite im Bereich Veranstaltungen zum Download bereit.

Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses Angebot nicht unterbreiten könnte.

Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher! Foto: Claire Goile