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Stiftung Herzogtum Lauenburg

„Die magische Welt der Animation – Kinoabenteuer für Kinder“ zum Kurzfilmtag am 4. Advent.

Die schönsten Animationsfilme für das erste Mal im Kino, für Kinder ab 4 Jahre – um zu träumen und zu staunen am 18.12.2022 um 14.30 Uhr und 16.30 Uhr im Möllner Stadthauptmannshof.

Das Kurzfilmprogramm „Magie der Animation“ des Luftkind-Filmverleihs präsentiert sieben Geschichten ohne Dialoge. Farbenfrohe Charaktere in fantasievoll animierten Landschaften entführen kleine Kinogängerinnen und Kinogänger in die magische Welt des Films. Im Focus diesmal: Ich sehe was, was du nicht siehst.

In DIE QUATSCHOLYMPIADE verzweifeln der schnelle Tiger und der wilde Löwe an der Gelassenheit des Faultiers. NATUR bietet während der Dauer eines Liedes einen Einblick in die magisch-zarte Welt der Tiere im Wald. DONNER erzählt davon, wie schwer es ist, sich in der Freundschaft nicht von Eifersucht leiten zu lassen. Im Tanzfilm MOODY BOOTY siegt die Energie der inneren Kreativität über die Macht dunkler Gefühle. Die Schönheit der Unterwasserwelt der Meere und ihre zunehmende Verschmutzung ist Thema von PLASTIK. Ein nächtlicher Chor der Tiere am Teich wird in MAESTRO von einem Eichhörnchen dirigiert. Und ein HERBSTBLATT weckt das Heimweh in einem großen, sanften Matrosen.

So, 18.12, 14.30 Uhr und 16:30 Uhr
Stiftung Herzogtum Lauenburg, Stadthauptmannshof

Hauptstraße 150; 23879 Mölln

1. Vorstellung: Einlass 14.00 Uhr, Beginn 14.30 Uhr, Dauer 40 Minuten

2. Vorstellung: Einlass 16.00 Uhr, Beginn 16.30 Uhr Dauer 40 Minuten

Altersempfehlung: 4 – 6 Jahre

FSK 0

© Kurzfilmtag 2022 Web-Motiv

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Die ersten Tage und was folgt

Mitte dieses Monats sind es 100 Tage die Christa Mahl, Geschäftsführerin der Stiftung Herzogtum Lauenburg, und Maren Simoneit, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit KulturSommer am Kanal und Kulturportal/Projekte, in ihren neuen Ämtern wirken. Beide kennen und schätzen sich aus jahrelanger erfolgreicher Zusammenarbeit am brandenburgischen Landestheater „neue Bühne“ in Senftenberg. Seit August 2022 bringen sie nun ihren kulturell-künstlerischen -, ökonomischen – und organisatorischen Sach- verstand sowie ihre Fähigkeiten als kulturelle Netzwerkerinnen in die neue Tätigkeit ein. Über den Start in Mölln und dem Kreis Herzogtum Lauenburg, über Gegenwärtiges und Zukünftiges sprachen sie mit Jörg Rohmer.  

Von Senftenberg nach Mölln, von einem Landestheater in eine vielfältig aufgestellte Kulturstiftung – sind Sie gut angekommen? Wie war der Start aus Ihrer Sicht?

Christa Mahl: Angekommen ganz eindeutig JA. Das gilt für die Stiftung, den Ort, den Kreis und ganz besonders für die Gemeinschaft der Kunst- Kultur- und Geistesschaffenden ohne deren Engagement das geistig-kulturelle Leben im Herzogtum schlicht undenkbar ist. Und was die breite Aufstellung der Stiftung anbelangt, kommt uns – glaube ich – zupass, dass wir ja auch in Senftenberg schon mit vielen Projekten über „den Tellerrand“ eines Theaters hinausgeblickt und gewirkt haben.

Maren Simoneit: Das empfinde ich ebenso. Wichtig ist, dass man mit Gleichgesinnten an einem Strang zieht. Das schließt produktiven Diskurs ebenso ein, wie Meinungsstreit und Wettbewerb um die besten Ideen. Da sind wir gerade am Sammeln, und vor allem Christa führt viele konstruktive Gespräche mit dem Stiftungsvorstand, um die Stiftung nach Corona und im Hinblick auf die neuen uns alle betreffenden Gegebenheiten, für die nächsten Jahre gut aufzustellen….

Christa Mahl:…wobei wir hier, anders als in Senftenberg, durch die Stiftungsstruktur ganzanders eingebunden und verzahnt sind. Klaus Schlie, ein gebürtiger Möllner ist unser Stiftungspräsident und als ehemaliger Innenminister und Landtagspräsident in Schleswig-Holstein bestens vernetzt. Meinhard Füllner ist Kreispräsident und Vorsitzender unserer Fördergesellschaft sowie seit vielen Jahren ein versierter Kulturarbeiter, Jörg-Rüdiger Geschke als Kreisfachberater Kulturelle Bildung im Herzogtum ist im Stiftungsvorstand und last but not least gehört Dr. Christoph Mager, unser Landrat zum Vorstand der Stiftung. Da steckt also viel Kraft und vor allem Tatkraft drin, die uns auch im Positiven antreibt. Vor allem aber widerspiegelt das die große Wertschätzung und Aufmerksamkeit, die die Stiftung mit ihren vielfältigen Aufgaben in Politik und Ehrenamt findet.

Und wie war das mit dem Start?

Maren Simoneit: Aufregend, arbeitsreich, spannend, begeisternd. Ich finde, wir hatten viel Unterstützung, innerhalb der Stiftung, aber auch von externen Kollegen, Partnern, Unterstützern. Kurz gesagt: Wir konnten uns gut warmlaufen.

Christa Mahl: D’accord.

Stichwort warmlaufen. Ist nach rund 100 Tagen die Betriebstemperatur erreicht?

Christa Mahl: Was heißt Betriebstemperatur? Im und für den Kulturbetrieb, die Wissenschaft, für Landschaftspflege und Naturschutz muss man brennen, sonst wird das nix. Aber im Ernst. Mit der Anfang Oktober stattgefundenen Kick-Off-Veranstaltung eines Kulturdialogs wurden Anregungen gegeben für die Kulturarbeit in unserem Kreis. So wird zum Beispiel die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der HLMS eine wichtige Aufgabe sein. Dafür bietet sich neben vielem Bestehenden zum Beispiel unser neues Projekt „Offenes Atelier – gemeinsam an den Ufern der Kunst“ im kommenden Jahr an. Und natürlich darf und wird die kulturell-geistige Zusammenarbeit nicht an Kreis- oder Ländergrenzen enden. Dies unterstreicht auch unser Treffen der neun Kulturknotenpunkte in Mölln am 25. Oktober. Als Kulturknotenpunkt haben wir die Aufgabe alle relevanten Akteure im Herzogtum intensiv in ihrer Arbeit zu unterstützen und zu vernetzen. Zu den Akteuren zählen Kulturschaffende, Kulturträgerinnen und Kulturträger, Ehrenamtliche, Nutzerinnen und Nutzer von Kulturangeboten und Kommunen.

In unserer Gesellschaft, in unser aller Leben befindet sich gerade vieles im Umbruch: Krieg, Krise, Klima, Corona…. Die Liste ließe sich lange fortsetzen. Das treibt die Menschen um. Wie stellen Sie sich diesen Herausforderungen?

Christa Mahl: Zunächst einmal ganz pragmatisch. Wir sind mit einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Stadthauptmannshof in die Remise, einem Nebengebäude, gezogen. Das spart Heizkosten und Energie. Wir reden in der Stiftung nicht nur in Vorträgen unserer Akademie über Nachhaltigkeit, wir leben sie. Mit dem Wirken des Blunck-Fonds engagieren wir uns in Sachen Umweltschutz und natürlich wenden sich Performances, Gespräche, Themenabende auch diesen Themen zu. Kunst und Kultur, Umwelt- und Klimaschutz finden ja schließlich nicht im luftleeren Raum oder um ihrer selbst willen statt.

Maren Simoneit: Die Globalisierung aber jetzt auch ganz konkret Krieg, Flucht und Vertreibung haben eine Begleiterscheinung – Interkulturalität. Das hat auch etwas mit Integration zu tun. Gerade auch bei uns. Vor kurzem erst konnten wir in der Akademie die Dokumentation „39 Tage – Mölln im Herbst 1992“ von Lothar Obst vorstellen. Nicht zuletzt diese Schrift war Christa und mir Anlass, beim Kreis einmal nachzufragen, wie viele Menschen aus der Ukraine in Mölln und im Kreis Herzogtum Lauenburg leben. Es sind in der Stadt zur Zeit über 280, im Herzogtum 2000. Was wir leider nicht wissen, ist, wer von ihnen spielt zum Beispiel ein Instrument oder malt, singt, töpfert? Hier liegen Chancen, unseren Kulturalltag zu bereichern und andererseits zur Integration – und sei es auf Zeit – beizutragen. Wir denken, da könnte sich ein neues Arbeitsfeld eröffnen gegebenenfalls vielleicht sogar für den KulturSommer im Jahr 2023.

Wir haben eingangs über Ihren Start in der Kulturstiftung gesprochen. Genau betrachtet gingen nach den zwei harten, von Einschränkungen geprägten Coronajahren auch der Kulturbetrieb und die populärwissenschaftliche Arbeit an einen Neustart in diesem Jahr. Was meinen Sie, wie ist dieser in der Stiftung gelungen?

Christa Mahl: Offensichtlich doch gut. Wobei ich hier deutlich sage, Maren und ich kamen ja erst im August, da war dieses Jahr schon strukturiert und durchkomponiert. Deshalb sagen wir Chapeau, dies ist eine Leistung von Vorstand, Team, allen Projektverantwortlichen und wenn ich an den KulturSommer denke, ganz besonders auch von Intendant Frank Düwel, eingeschlossen all die vielen Mitwirkenden – vom Caterer bis zum Solisten.

 Im Zusammenhang mit Ihrer Frage ist aber noch ein anderer Aspekt bedeutungsvoll. Wir haben einmal die Statistiken verglichen. 2018 standen – immer ohne den Kultursommer – 69 Stiftungsveranstaltungen zu Buche, 2019 waren es 75 Veranstaltungen, im Jahr 2020 zählten wir 33 Veranstaltungen, im Jahr 2021 waren es 57 und für dieses Jahr kommen wir bislang auf knapp 50 Veranstaltungen, wobei hier ja noch nicht aller Tage Abend ist. Das zeigt: Corona hat auch uns quantitativ getroffen. Nicht nur uns, vor allem auch unser Publikum, das verzichten musste. Andererseits belegen die Zahlen, die Stiftung war nie aus dem kulturellen Alltag der Menschen verschwunden, sie hat in schwieriger Zeit Flagge gezeigt und – weit wichtiger – ihre Angebote wurden nachgefragt. Das ist für uns ein klarer Auftrag für die Zukunft. Und was man auch unbedingt erwähnen muss, der Löwenanteil aller Veranstaltungen war für die Besucher Kostenlos. So ermöglicht die Stiftung Teilhabe am geistig-kulturellen Leben. Wobei wir für Spenden jederzeit dankbar sind.

Maren Simoneit: Die Zahlen zeigen aber auch eine Schwachstelle. Nur auf dieses Jahr geschaut, wurden für Kinder bislang nur zwei und für Jugendliche nur eine Veranstaltung durchgeführt. Das ist eindeutig zu wenig, gerade auch wenn wir uns vor Augen halten, wie gerade diese Altersgruppen unter Corona gelitten haben und welche Defizite dadurch endstanden sind. Zu dem von Christa formulierten Zukunftsauftrag gehört auf alle Fälle, hier besser zu werden. Erste Überlegungen dazu haben wir. So denken wir darüber nach, im Kinder- und Jugendbereich mit der Stiftung Lesen oder den Berliner Märchentagen, Europas größter Literaturveranstaltung, zusammenzuarbeiten. Das heißt nicht, dass nicht auch die eigenen Potentiale hier vor Ort umfassender genutzt werden müssen. Diesbezügliche Anregungen sind uns immer willkommen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Christa Mahl: Mit dieser Frage haben wir gerechnet und uns abgestimmt. Wir wünschen uns Frieden als Voraussetzung für Leben und Kultur überhaupt und in unserer Arbeit das wir sie noch lange und mit Erfolg für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Herzogtum Lauenburg fortführen können.

In diesem Sinne sage ich in alter Theater-Tradition toi, toi, toi und bedanke mich für das Gespräch.

Foto: Christa Nahl und Maren Simoneit © Antje Ladiges Specht

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Lauenburgische Akademie Publikationen Stiftung Herzogtum Lauenburg

Herzogtum Lauenburg – Geschichte erlebbar gemacht

Die Geschichte unseres Kreises Herzogtum Lauenburg ist schon im Namen „erlebbar“ – nur, was bedeutet: Herzogtum?

Regiert in Ratzeburg ein Herzog? Sind Kreispräsident und Landrat Nachkommen des altsächsischen Adelsgeschlechts der Askanier? Ist unser Herzogtum Lauenburg überhaupt ein Bestandteil Schleswig-Holsteins? Sind wir „Lauenburgerinnen und Lauenburger“ im Land zwischen den Meeren etwas Besonderes?

Wer Antworten auf diese Fragen wissen will, sollte „Das Herzogtum Lauenburg – Seine Geschichte in Texten, Bildern und Dokumenten“ von Eckardt Opitz erwerben und lesen.

Der Autor Opitz sagt, die deutsche Geschichte sei nicht nur durch die großen Dynastien, sondern auch durch kleine Fürstentümer, Städte und Länder geprägt. Das kleine Reichsfürstentum Herzogtum Sachsen-Lauenburg blieb in seiner wechselvollen Geschichte bis in die Neuzeit hinein stets ein wichtiger Faktor in der deutschen und europäischen Geschichte. Und – das ist bemerkenswert – der Landkreis verfügt noch immer über Sonderrechte, die andere Kreise nicht haben.

Seit 30 Jahren legt der Hamburger Historiker Prof. Dr. Eckardt Opitz seinen Forschungsschwerpunkt auf das Herzogtum Lauenburg. In zahlreichen Vorträgen, Seminaren und Aufsätzen hat er innerhalb der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur der Stiftung Herzogtum Lauenburg sein umfangreiches Wissen geteilt. Dort stellte er am Sonnabend den 19.11.2022 sein neuestes Buch vor. Zahlreiche interessierte Zuhörer, unter Ihnen Kreispräsident Mainhard Füllner und Kreissparkassenvorstand Udo Schlünsen, waren gekommen um neueste geschichtliche Details über das Herzogtum zu erfahren.  In anschaulicher Form macht das einzigartige Werk von Opitz deutlich, dass unser Herzogtum eine historische Bereicherung der Landesgeschichte darstellt. In verständlichen Texten, mit vielen Abbildungen, Kartendarstellungen, Fotografien und Urkunden stellt er unsere Heimatgeschichte erlebbar dar.

„Der Stiftung Herzogtum Lauenburg, mit seiner Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur war die Herausgabe dieses „Standardwerkes“ zur Geschichte unseres Kreises ein wichtiges Anliegen“, so der Präsident Klaus Schlie. „Dabei wurden wir großzügig von der Dr. Werner Petersen Stiftung in Kiel bei der Erarbeitung und Herausgabe des Buches gefördert.“

Das gebundene, im Husum-Verlag erschiene Buch umfasst knapp 300 Seiten, ist farbig bebildert und für 29,95 Euro im Buchhandel.  (ISBN 978-3-96717-105-1) und im Stadthauptmannshof der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Mölln zu erwerben.

Buchbestellungen unter info@stiftung-herzogtum.de oder 04542 – 87 000.

Foto: Buchcover © Husum-Verlag

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Stiftung Herzogtum Lauenburg Umwelt und Natur

Munition in der deutschen Ost- und Nordsee: Was sind die Probleme und Lösungen?

Leider entfällt die Lesung aus organisatorischen Gründen. Wir informieren Sie, sobald wir einen neuen Termin anbieten können.

Munition gelangt in Meere durch Manöver, Übungen, Unfälle und natürlich durch Kriegshandlungen selber. Ein sehr großer Teil der sich heute im Meer befindenden Munition wurde nach den Weltkriegen einfach im Meer entsorgt. Schon kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurden dafür Munitionsversenkungsgebiete ausgewiesen, in denen ca. 1,6 Millionen Tonnen vornehmlich konventioneller Munition in der deutschen Ost- und Nordsee versenkt wurden. Davon liegen 300.000 Tonnen in der Ostsee. Diese Munition stellt nicht nur ein Sicherheitsrisiko für Fischerei, Seefahrt und Bauaktivitäten auf See dar (z.B. Windparks und Kabeltrassen); sie hat auch Auswirkungen auf die marine Umwelt, da sprengstofftypische Verbindungen toxisch sind (karzinogen und mutagen).

Im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte wird in Deutschland zu diesen Auswirkungen auch im Rahmen des DAM-Projektes CONMAR geforscht. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Thematik und beschreibt den Stand der Wissenschaft sowie Bergungsideen und politischen Initiativen, das Problem zu lösen.

Der Referent Prof. Dr. Jens Greinert ist Mitarbeiter am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung und koordiniert das CONMAR Projekt.

Eine Kooperation mit Stadt Lauenburg/Elbe.

Anmeldung unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542 / 870 00 ist erwünscht.

Di., 22. November 2022, 19.30 Uhr

Eintritt frei

Elbschifffahrtsmuseum

Elbstr. 59, 21481 Lauenburg/Elbe

 

Foto: GEOMAR

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Stadthauptmannshof Stiftung Herzogtum Lauenburg

Aufbruch oder Resignation – Ein Abend zur Volksmusik in Schleswig-Holstein

Volksmusik in Schleswig-Holstein?  Bei internationalen Begegnungen stimmen Repräsentanten anderer Länder spontan Lieder aus der Heimat an – während Schleswig-Holsteiner stumm bleiben.  Wenn Lust auf Musik mit Wurzeln aufkommt, bedient sich der Schleswig-Holsteiner lieber am Volksrepertoire anderer Länder.

Worin ist diese Armut am Eigenen begründet und lässt sich dies ändern?

Jan Graf, Referent des Heimatbundes widmet sich in einem Vortrag diesem wunden Punkt der Heimatpflege: Traditionelle Musik in Schleswig-Holstein.

Danach wird den Aussichten der Volksmusik im nördlichsten Bundesland nachgegangen. Mit dabei: Musikpädagoge Jörg-Rüdiger Geschke (Stiftung Herzogtum Lauenburg), Folk Hinrich Langeloh (Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Folk) und der Volksmusikpraktiker Christoph Scheffler (Schalloch).  

Jochen Wiegandt, Volksmusikforscher und Liederbuchautor von „Hool dien Muul un sing mit!“ beschließt den Abend mit Liedern und ihren Geschichten.

Ein Abend für alle Menschen, die gerne singen, sich für Folk- und Volksmusik interessieren oder einfach generell offen sind für heimatliche Themen. Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung für die Schleswig-Holsteinische Volksmusik …

Um Anmeldung wird gebeten. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: Jan Graf (SHHB), j.graf@heimatbund.de, 0431-98384-15

Freitag, 11. November 2022, 19.30 Uhr, Festsaal

Stadthauptmannshof, Hauptstr. 150, 23879 Mölln

Foto: „Foto Traditionelle Musik“, Quelle: SHHB, Abdruck frei.

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Die Vergangenheit lesen: Arnulf – Herr der Elbe

Leider entfällt die Lesung „Die Vergangenheit lesen: Arnulf – Herr der Elben“ am Do., 27. Oktober 2022 um 18:00 Uhr in der Stadtbücherei Schwarzenbek aus organisatorischen Gründen. Sobald ein neuer Termin für die Lesung feststeht, werden wir Sie informieren. Foto: Acabus Verlag Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.
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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Jochen Wiegandts Liederatur: „Hool dien Muul un sing mit!“

Das wichtigste ist ihm das Singen. Als zweites erst kommt der „Beifang“, wie die Fischer sagen. Wiegandt beschäftigt sich dabei mit allem, was in Songs, Gesängen, Couplets, Gassenhauern usw. steckt und drum herum auftaucht.

In seinem Buch „Hool dien Muul un sing mit!“ (Wachholtz 2021) beschreibt Wiegandt die schleswig-holsteinische Volksmusikgeschichte ab 1850 . Sind „Oh Susanna“, „Spinn, mien leve Dochter“ und „Ik un mien Lisbeth“ so harmlos, wie sie heute klingen? Der Liedforscher und -sammler hat nach den wahren Lebensbedingungen geforscht, Menschen befragt und Archive besucht – und findet Spannendes, Heiteres, auch Obszönes.   

Eine Kooperation mit der Stadt Lauenburg/Elbe und dem Zentrum für Niederdeutsch in Holstein.

Tickets gibt es in der Tourist-Information, Tel. 04153-5909220 und online unter www.lauenburg-tourismus.de/Veranstaltungen

Sonntag, 30. Oktober, 16.00 Uhr

Eintritt 8 € VVK + VVK-Gebühr / Abendkasse 10.00,

Heinrich-Osterwold-Halle

Elbstrasse 145a, 21481 Lauenburg

Foto: Jochen Wiegandt (C) Michael Zapf

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Aus weiter Ferne plötzlich im Lande

Als der Sachsen-Lauenburger Herzog Julius Franz 1689 auf seinem böhmischen Schlosse Reichsstadt ohne männliche Erben überraschend starb, machten in kürzester Zeit diverse und z.T. weit entfernt gelegene Territorialgewalten Ansprüche auf das Herzogtum Sachsen-Lauenburg geltend: Kursachsen, Mecklenburg, Anhalt/Brandenburg, Braunschweig-Lüneburg/Hannover, Dänemark/Holstein, Schweden, Schleswig-Gottorp und der Kaiser in Wien (Österreich). Innerhalb weniger Tage nahmen Räte und Bewaffnete aus konkurrierenden Territorien das Herzogtum in Besitz.

Der Vortrag skizziert das spannende, z.T. kriegerische Geschehen des Erbfolgestreits. Das Herzogtum wurde 1705 dem Welfenhaus in Hannover angegliedert und von dort aus – seit 1714 sogar von England (London) aus – regiert – aus weiter Ferne.

Di., 08. November 2022, 19.00 Uhr

Eintritt frei

MarktTreff Gülzow, Hauptstr. 21, 21483 Gülzow

Eine Kooperation mit dem Verein Heimatgeschichte Gülzow und dem Kreativausschuss MarktTreff.

Foto: Martens

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Stadthauptmannshof Wissenschaft

Heinrich der Löwe und die Slawen

Heinrich der Löwe ragte als Reichsfürst deutlich über die Seinesgleichen hinaus und beanspruchte eine quasi königliche Stellung im Reich, aus der heraus er auch mit dem König von Dänemark um die Hegemonie im westlichen Ostseeraum konkurrierte. Besonders deutlich wird dieser Anspruch Heinrichs des Löwen an seiner Politik mit und gegenüber den von Wagrien (Ostholstein) bis Pommern siedelnden Slawen.

Der bebilderte Vortrag nimmt diese Politik von Heinrichs erstem (kriegerischen) Kontakt mit den Slawen während des Wendenkreuzzugs 1147 bis zu seinem Sturz als Herzog Anfang der 1180er Jahre in den Fokus. Er wird herausarbeiten, dass die Geschehnisse in diesem wendischen Raum für das Selbstverständnis und Schicksal Heinrichs des Löwen von nicht unwesentlicher Bedeutung waren.

Professor Auge lehrt Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Geschichte Schleswig-Holsteins in Mittelalter und Früher Neuzeit an der Universität in Kiel.

Do., 17. November 2022, 19.30 Uhr

Eintritt frei

Stadthauptmannshof, Hauptstr. 150, 23879 Mölln

Foto: Katrin Jeste

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Kulturnacht in den alten Lehrerhäusern und dem Stadthauptmannshof

In der Möllner Kulturnacht am 2. Oktober 2022 von 18.00 – 23.00 Uhr zeigt der Stadthauptmannshof alles, was er derzeit an Kunst und Kultur zu bieten hat.

In den alten Lehrerhäusern am Stadthauptmannshof öffnen die Künstlerinnen und Künstler erstmals ihre Ateliers und lassen die Besucher hinter die Kulissen ihrer Arbeit schauen. Zu den Atelierbesuchern gesellen sich Musikerinnen und Musiker mit unterschiedlichsten Minikonzerten. Von Harfe zu Hang, von Gitarre zu Bass stimmen sie die Besucher in die Bilder, Zeichnungen, Plastiken und Skulpturen ein.

Wer bisher keine Gelegenheit hatte, kann sich auch noch die Ausstellung „Naher Osten: Verständigung durch Kunst“ im Herrenhaus ansehen. Sechs Künstlerinnen und Künstler die aus dem Iran, Irak, Syrien oder der Türkei kommen, gestalteten diese Ausstellung.

Der Eintritt in den Lehrerhäusern und im Herrenhaus ist frei. Durchgehend geöffnet am

2. Oktober von 18.00 – 23.00 Uhr.

MALERIN & MÄRCHENERZÄHLERIN Anna Malten:

Anna Malten studierte Grafik Design in Lübeck. Glücklicherweise waren die Dozenten 1989 selber Künstler, kaum einer kam aus der Werbung. So bekam Anna Malten eine fundierte zeichnerische Ausbildung, die später zu ihrem besonderen Stil führte: Sie malt alles, was sie in der Natur an Schönem und Kleinem findet, auf eine Weise, welche die Dinge lebendig wirken lässt.

MALERIN & BILDHAUERIN Freya Könecke:

Schon als Kind durfte die Bildhauerin und Malerin Freya Könecke bei ihrem Vater, dem Bildhauer H.-W. Könecke, in der Alten Schmiede in Mölln künstlerisch tätig werden. Die Zeichnung, Malerei, Plastik, das Gestalten mit unterschiedlichen Werkmitteln wie Tusche, Acryl, Holz, Gips, Wachs, etc. faszinierte Freya Könecke von Beginn an. Herzstück ihrer aktuellen Ausstellung bilden derzeit das plastische Gestalten lebensgroßer Figuren und die Acrylmalerei auf Holz.

Musikerinnen und Musiker

Adelaidem Lenzner:

Heidi Adelaidem Lenzner ist seit 50 Jahren Singer- und Songwriterin, war in vielen verschiedenen Bandprojekten engagiert und begeistert genreübergreifend mit ihrer vielfältigen Stimme. Soloprogramme begleitet sie mit Gitarre und Hang (Himmelstrommel). Auf der Kulturnacht begleitet Adelaidem mit wechselnden Minikonzerten die Atelierschau von Anna Malten und Freya Koenecke.

Andreas Buschmann:

Andreas Buschmann spielt die keltische Harfe seit mehr als 25 Jahren. Seine Musik bewegt sich zwischen traditionellen Stücken aus Irland und Schottland, eigenen Stücken und Jazz. Er spielt Solo-Konzerte, begleitet Märchen und Lesungen, spielt zu festlichen Anlässen wie beispielweise Hochzeiten und Beerdigungen und musiziert in der Gruppe StringPulse zusammen mit Cello und Percusssion.

MR. FINNLAY:

Wolf Malten alias MR. FINNLAY ist Singer-Songwriter und Autor. Songs entstehen bei ihm aus dem Beobachten, Erleben und Träumen, dabei verbindet er die Poesie der Worte, die Bilder entstehen lassen, mit musikalischen Ideen und einem eigenen Gitarrenstil. Mit dabei sind auch Ause Lankenau, der mit seinem Bass eine feste Größe in der Band ist und Golden Retriever Mr Finnlay – Namensgeber der Band. Freuen Sie sich auf besinnliche, vergnügliche, leise Musik und einen Hund, der schwanzklopfend den Takt angibt oder sich vom Publikum durchkraulen lässt.

Die Mini-Konzerte mit Hut-Kasse der Künstler sind geplant für:

⌚️18:00 – 18:15 Andreas Buschmann – Harfe – Atelier Anna Malten

⌚️18:30 – 18:45 Heidi Adelaidem Lenzner – Hang – Atelier Freya Könecke

⌚️19:00 – 19:15 Wolf Malten MR. FINNLAY – Gitarre und Bass – Atelier Anna Malten

⌚️19:30 – 19:45 Andreas Buschmann – Harfe – Atelier Freya Könecke

⌚️20:00 – 20:15 Heidi Adelaidem Lenzner – Hang Atelier Anna Malten

⌚️20:30 – 20:45 Wolf Malten MR FINNLAY – Gitarre und Bass – Atelier Freya Könecke

⌚️21:00 – 21:15 Wolf Malten MR FINNLAY – Gitarre und Bass – Atelier Anna Malten

⌚️21:30 – 21:45 Andreas Buschmann – Harfe – Atelier Freya Könecke

Stiftung Herzogtum Lauenburg

Stadthauptmannshof und ehemalige Lehrerhäuser

Hauptstraße 150, 23879 Mölln

2.10.2022, 18.00 – 23.00 Uhr

Eintritt frei

Foto: Wolf Malten

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

„Neues Zuhause – alte Sprache: Global Slam“

Der Poetry Slam muss leider aus organisatorischen Gründen entfallen!

Die Stiftung hatte im Frühjahr zu einem neuen Slam- und Schreibwettbewerb aufgerufen und sich an Menschen mit internationaler Geschichte gewandt. Angesprochen waren Einwohner des Kreises Herzogtum Lauenburg, die in ihrer Sprache über sich, ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und vielleicht vom Zusammenleben der Menschen hier oder Erfahrungen von Alltagsrassismus schreiben. Dabei gab es keine Vorgaben zur Form. Wichtig aber: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihren Text an einem Slam- und Literaturabend der besonderen Art selbst performen.

Bei der öffentlichen Abschlussveranstaltung werden ausgewählte Autorinnen und Autoren zu Wort kommen. Die besten drei Slam-Interpretinnen oder Leser werden von einer Jury ausgezeichnet. Lesungen von Gastautorinnen oder -autoren werden den Abend abrunden.

Fr., 30. September 2022, 19.00 Uhr

Eintritt frei

Stadthauptmannshof

Hauptstr. 150, 23879 Mölln

Foto 1: pixabay (Pexels)

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Kultur Programm Stiftung Herzogtum Lauenburg

Künstler und Mensch

Die Reihe der Talks mit Künstlern wird auch 2022 fortgesetzt. Doch statt drei Künstler*innen verschiedener Genres wird es „nur“ einen Überraschungsgast geben. Er (oder sie) allerdings ist seit vielen Jahren sowohl allein als auch in einem Ensemble unterwegs. Er (oder sie) wird uns eine Kostprobe seines/ihres Schaffens zeigen.

Anschließend geht es im Talk mit Lorenz Stellmacher (Foto) um die Beweggründe hinter der gezeigten Kunst. Und natürlich noch um viel mehr. Lassen Sie sich überraschen!


Anmeldung unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542 / 870 00 ist erwünscht.

Fr., 07. Oktober 2022, 19.30 Uhr

Eintritt frei, Spende erbeten

Stadthauptmannshof

Hauptstr. 150, 23879 Mölln

Foto: Antje Berodt

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Kultur Stiftung Herzogtum Lauenburg

Deutschfolk – Das Volksliedrevival in der BRDDR

In den 1970er Jahren ließ sich die Jugend in beiden deutschen Staaten von den lebensfrohen Sauf-, Rauf- und Protestliedern aus Irland anstecken und griff selbst wieder zu vergilbten Liederbüchern, um alte deutsche Lieder zu singen. Diese Nischenmusik war ein Gegenentwurf zum kommerziellen bzw. ideologisch verordneten Kulturbetrieb. Die Grundhaltungen waren gleich: anti-bürgerlich, oppositionell, friedensbewegt, sozial, gegen Atomkraft, für die Emanzipation, alternativ. Die konkreten Ausprägungen in Ost und West aber hatten Unterschiede. Als „Deutschfolk“ ging das Phänomen in die Kulturgeschichte ein.

Der renommierte Radioredakteur Bernhard Hanneken, einmalige Kenner der Szene und künstlerische Leiter des Rudolstadt-Festivals stellt in seinem Buch „Deutschfolk – Das Volksliedrevival in der BRDDR“ den historischen Verlauf umfassend dar. Dabei geht er auf die soziokulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen ein und beschreibt den Hintergrund von Musikern und Publikum.

Das Gespräch findet passend am Tag der Deutschen Einheit statt und wird von Lorenz Stellmacher moderiert. Neben ihm und Bernhard Hanneken ist Jörg-Rüdiger Geschke – u.a. langjähriger Vorsitzender der LAG Folk Schleswig-Holstein – am Gespräch beteiligt. Passend zum Thema gibt es Live-Musikbeispiele von Jörg-R. Geschke und dem Trio Saitenbalg.

Eine Kooperation zwischen der Stiftung Herzogtum Lauenburg, dem Folkclub Mölln und dem Grenzhus Schlagsdorf.

Eine Reservierung ist erforderlich unter info@folkclubmoelln.de oder Tel. 04542/822472.

Mo., 03. Oktober 2022, 19.30 Uhr

Eintritt 10 Euro, FC-Mitglieder kostenlos

Stadthauptmannshof

Hauptstr. 150, 23879 Mölln

Foto: Hannecken

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Naher Osten. Verständigung durch Kunst

Sechs Künstlerinnen und Künstler, die in Schleswig-Holstein leben, ursprünglich aber aus dem Nahen Osten kommen, gestalten die Herbstausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Ihr kultureller Hintergrund prägt ihre Arbeiten. Die Kunst aber ist universell. Kuratiert wird die Ausstellung von Antje Ladiges-Specht. Kreispräsident Meinhard Füllner führt in die Ausstellung ein. Musikalisch umrahmt der Iraner Mahmoud Mohammadi Nik die Eröffnung mit der Tar.

Die Vernissage findet am Sonntag, 18. September um 11.30 Uhr im Stadthauptmannshof (Hauptstr. 150, 23879 Mölln) statt.

Atif Gülücü kam 1980 als gelernter Schriftenmaler aus der Türkei nach Deutschland und lebt und arbeitet seitdem als autodidaktischer Künstler in Preetz. Die Mischung der Kulturen fließt in seine Kunst ein. Er ist sehr vielseitig und hat sich mit seinen Arbeiten in den Bereichen Malerei, Collage, Objekt und Installation einen Namen in der zeitgenössischen Kunstwelt des Nordens gemacht. Gülücüs Werke stehen für innere Beständigkeit, Seelenklang und bildgebende Musik.

Das in Rendsburg lebende Ehepaar Hala Ismaeil und Ziead Zankello aus Syrien (Aleppo) hat die Sprache der Comics und Karikaturen gewählt, weil die Bildbedeutung immer schneller zu verstehen ist. Sie erzählen syrische Geschichten der Gegenwart – drastisch und wahrhaftig. Sie werfen aber auch einen kritisch-ironischen Blick auf unsere Konsumgesellschaft. Seit 2014 geben sie das digitale Comic-Magazin „Faschal“ auf facebook heraus. Es erscheint monatlich auf Arabisch und Deutsch. „Faschal“ kann man mit „Scheitern“ übersetzen. Für das Scheitern muss man sich nicht schämen, solange man nicht aufgibt und weitermacht.

Ebrahim Sharghi hat in Teheran Kunst studiert und lebt seit 1994 im Kreis Herzogtum Lauenburg. Seine Inspiration ist das Leben, das Sehen und Fühlen der Natur, der Menschen, von Materialien und Momenten. Deshalb nutzt er jede Gelegenheit, in der freien Natur zu malen. Er ist ein experimentierfreudiger Künstler, malt mit Öl- und Aquarellfarben, mit Kreide und Kohle, arbeitet mit Gips, Holz, Naturmaterialien. Gerne entdeckt er auch gemeinsam mit anderen die Vielfalt der Kunst und gibt seine Erfahrungen weiter.

Die Möllnerin Maryam Ramiz Samaam aus dem Irak war 2021 an der Ausstellung „Trotzdem Glück: Die andere Seite der Pandemie“ im Stadthauptmannshof beteiligt. Sie zeichnet schon seit sie denken kann und hat daraus ein Hobby gemacht. Nach dem Schulabschluss befindet sie sich in der berufsorientierenden Phase.

Auch die Möllner Abiturientin Sahel Javan war an der Ausstellung „Trotzdem Glück“ beteiligt. Sie hat mit dem Malen begonnen, da ihr anfangs der Kontakt fehlte, als aus Iran nach Deutschland kam. Inzwischen befasst sie sich mit unterschiedlichen Techniken.

Öffnungszeiten: Bis zum 16. Oktober 2022

Samstags/Sonntags von 11 bis 16 Uhr

und während der Möllner Kulturnacht am 2. Oktober von 18 bis 23 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei.

Das Veranstaltungsprogramm der Stiftung Herzogtum Lauenburg wird unterstützt von der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg.

BU: Atif Gülücü vor seinem Werk „Die Haut des Friedens“ 

Foto: Bernd Perlbach (honorarfrei)

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Kultur Programm

Handlungsspielräume frühneuzeitlicher Fürstinnen

Die Biografien der Fürstinnen, die auf dem Gebiet des heutigen Schleswig-Holsteins lebten und wirkten, und deren Handeln vor dem Hintergrund des besonderen europäischen Zuschnitts ihrer Dynastien, fanden in den letzten fünf Jahren eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Forschung.

Die Referentin zeigt in ihrem Vortrag die verschiedenen Rollen, die Handlungsspielräume und die Einflussmöglichkeiten einzelner regionaler Fürstinnen der Vormoderne auf, wodurch das Bild der Frauen, die oftmals nur als rein dynastische Heiratsobjekte begriffen werden, ausdifferenziert werden kann.

Das Publikum erfährt mehr über das Agieren der Frauen auf politischem, sozialem und kulturellem Gebiet und in Hinblick auf ihre aktive Mitgliedschaft in einem interdynastischen Handlungs- und Kommunikationsraum und erhält einen Überblick über die Formen ihrer Herrschaftsteilhabe zwischen Unterordnung und Selbstbehauptung. 

An den Vortrag schließt sich eine Gesprächsrunde an, in der die Referentin mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Geesthacht (Anja Nowatzky) und Schwarzenbek (Petra Michalski) den Fragen nachgeht, in wieweit sich Handlungsspielräume geändert haben und welche Beziehungen zwischen historischen und heutigen Handlungsspielräumen möglicherweise gezogen werden können.

Moderation: Dr. Julia Dombrowski (Stadt- und Kulturmanagerin der Stadt Geesthacht).

Im Anschluss an die Veranstaltung wird zu einem Austausch bei einem kleinen Snack und Getränken eingeladen.

Anmeldung ist aufgrund begrenzter Platzzahl unter info@stiftung-herzogtum.de bis zum 11.9. ist erforderlich.

Do., 15. September 2022, 19.00 Uhr

Eintritt frei

Vortrag von Dr. Melanie Greinert, Kiel

GeesthachtMuseum! im Krügerschen Haus

Bergedorfer Str. 28, 21502 Geesthacht

Eine Kooperation mit dem GeesthachtMuseum! und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Geesthacht.

Foto: public domain (Nationalmuseum Stockholm)

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Jugend und Kultur Stiftung Herzogtum Lauenburg

Das Pegasus Open Air Festival 2022

Das „Pegasus Open Air Festival“ am Ziegelsee mit Livemusik, Bühnenprogramm, Interviews, Kunst, Literatur und einem ganzen Tag voller besonderer Festivalatmosphäre wird am 10. September 2022 auf dem Festivalgelände am Ziegelsee stattfinden.

Nach einer pandemiebedingten Verschiebung der fünften Auflage soll das Festival in einer Zeit voller Veränderungen und Entbehrungen ein Stück der Musikkultur zurückbringen.

Die Kultur-Community als Jugendbeirat der Stiftung präsentiert zusammen mit der Pegasus-Crew und vielen ehrenamtlichen Helfern die fünfte Episode des familienfreundlichen Festivaltages „Pegasus“. Auch mit einem angepassten Konzept versprechen die mitten im Grünen gelegene Veranstaltungsfläche direkt an der Möllner Jugendherberge und das Bühnenprogramm mit einem Spektrum aus junger Musik, aktueller Kunst und Literatur eine abwechslungsreiche Unterhaltung.

Neben leisen und gefühlvollen Singer-Songwriter-Momenten und Slam-Atmosphäre am Nachmittag dürfen sich die Besucher auch auf Gitarren- und Rockklänge und großes Entertainment freuen.

Das „Album der Woche“ sowie „Viva con Agua“ und weitere Partner bereichern das Festival. Als Teil des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ und in Kooperation mit dem städtischen Jugendzentrum „Takt Los“ wird die regionale Livemusikkultur gefördert und Ort für Begegnungen geschaffen.

Das Pegasus-Open-Air Festival wird von regionalen Unternehmen und Partnern unterstützt und ist als einzigartiges, von Jugendlichen veranstaltetes Festival eines der Highlights des Konzertjahres 2022.        

                                                 
Für weitere und aktuelle Informationen besuchen Sie die Kultur-Community unter www.pegasus-open-air.de oder www.facebook.com/pegasusopenair.

Foto: Hanna Lohf

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Kultur auf Dorf-Tour Kulturknotenpunkt

Märchen und Klang Open Air

Mühlenrade – Anna Malten und Heidi Adelaidem Lenzner verzaubern am Sa., 27.08. um 19.30 Uhr im Generationenpark (Mühlenweg, 21493 Mühlenrade) kleine und große Märchenliebhaber mit Ihren Worten und Klängen.

In einem Dorfe lebte einst eine Märchenerzählerin, die hieß Anna Malten. Sie liebte die Märchen – alte und neue, bekannte und vergessene Geschichten. Eines Tages hörte sie etwas Wunderschönes, der Klang kam von weit her. Es war Heidi Adelaidem Lenzner, die auf ihrer Himmelstrommel spielte und dazu mit ihrer schönen Stimme “Gänsehaut-Lieder” sang. Da gesellten sich die beiden zueinander und traten fortan gemeinsam auf. Wo sie auch hinkamen, da machten sie die Menschen glücklich. Seit dieser Zeit haben Heidi und Anna viele Feierstunden und Feste begleitet, die Menschen zum Lachen und zum Singen gebracht.

Für ihr Publikum schöpfen die beiden aus ihrem großen Repertoire an Geschichten und Liedern, je nach Anlass und Ort, nach Lust und Laune und je nachdem, was gerade in der Luft liegt.

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Scheune bei der Reetdachkate Ecke Möllner Straße/Dorfstraße statt.

Die Veranstalter würden sich freuen, wenn die Gäste eigene Sitzgelegenheiten/Picknickdecken mitbringen. Einige Bierzeltgarnituren und andere Sitzgelegenheiten werden außerdem vorhanden sein.

Sa., 27.08. um 19.30 Uhr im Generationenpark (Mühlenweg, 21493 Mühlenrade Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg mit der Gemeinde Mühlrade, im Rahmen der Reihe „Kultur auf Dorf-Tour“.

„Kultur auf Dorf-Tour“ wurde von der Stiftung als ein Kulturknotenpunkt des Landes ins Leben gerufen hat. Die Kulturknotenpunkte sind ein Projekt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und werden durch den Landeskulturverband e.V. koordiniert.

Foto: Malten (honorarfrei)

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Kulturknotenpunkt

Glaspalastgespräch

Mölln – Glaspalastgespräch mit der neuen Geschäftsführerin der Stiftung Herzogtum Lauenburg

Wer die Glaspalastgespräche noch nicht kennt, nimmt dieses Glaspalastgespräch vielleicht zum Anlass. Neu zum Anlass, um über Kultur-Themen und das Netzwerken, mit anderen kulturinteressierten Menschen ins Gespräch zu kommen.

Die neue Geschäftsführerin der Stiftung, Christa Mahl, stellt sich vor. Es ist auch eine Gelegenheit von den Teilnehmern zu erfahren, was sie interessiert, was ihre Themen, ihre Wünsche sind.  

Mit dabei ist eine weitere neue Mitarbeiterin der Stiftung. Maren Simoneit, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim KulturSommer am Kanal, Social Media und Projekte.

Im Rahmen der Aufgaben als Kulturknotenpunkt des Landes stehen die „Glaspalastgespräche“ der Stiftung Herzogtum Lauenburg für Austausch, Transparenz und Vernetzung aller Kultur-Interessierten. 

Die Gesprächsrunde findet am Donnerstag den 18.8.2022  um 19.00 Uhr im Stadthauptmannshof, Hauptstr. 150, in Mölln statt.

Anmeldung unter Tel. 04542/87000 oder info@stiftung-herzogtum.de wird gebeten.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

g.

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Kulturknotenpunkt

Kunst.Kultur.Orte 2022

Am 10. und 11. September 2022 öffnen bereits zum fünften Mal über 50 Künstlerinnen und Künstler an 34 Orten in Stormarn – und in diesem Jahr neu im Herzogtum Lauenburg – von 10 bis 18 Uhr ihre Ateliers und laden ein, ihnen bei der Arbeit zuzusehen oder ihre Kunstwerke in zwangloser Atmosphäre kennen zu lernen.

Unter dem neuen Label Kunst.Kultur.Orte sowie mit zusätzlichem Programm können sich (Kunst-) Interessierte auf eine Entdeckungsreise durch beide Kreise freuen.

Im Frühjahr 2022 erfolgte der regionsweite Aufruf unter Künstlerinnen und Künstlern, sich bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg und beim Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn zu bewerben. Die eingereichten Unterlagen wurden durch eine fachkundige Jury, besetzt aus Künstlern und Veranstaltern beider Kreise, begutachtet. Künstler, die in den vergangenen Jahren an der Veranstaltung teilgenommen hatten, mussten das Verfahren nicht erneut durchlaufen. Es erfolgte eine Auswahl von rund 50 professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern, die nun ein Wochenende lang ihre Ateliers und Ausstellungsräume öffnen. Vertreten sind hierbei fast alle Kunsttechniken wie u. a. Malerei, Zeichnung, Keramik, Drucktechnik, Fotokunst und Installation.

Der Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg Dr. Christoph Mager dazu: „Ich freue mich, dass wir ein langjähriges, im Kreis Stormarn bewährtes Projekt haben übernehmen können und über die tolle Kooperation der Stiftung Herzogtum Lauenburg, des Kreises Stormarn und der HLMS sowie der zahlreichen Künstlerinnen und Künstler im Rahmen des Kulturknotenpunktes Südost.“

Sieben verschiedene Routen führen Kunst- und Radfreunde zu den Ateliers ihrer Wahl. Diese „Kunst Orte“ liegen über die gesamte Region verteilt: Von Bad Oldesloe, Neritz und Fischbek im Norden, über Bargteheide, Ahrensburg, Hoisdorf, Großhansdorf bis nach Trittau, Grande und Lütjensee im Süden. Zwei der sieben Routen lassen Kulturinteressierte auch den Kreis Herzogtum Lauenburg entdecken: Von Ratzeburg, Buchholz nach Pogeez und von Ratzeburg, Sterley bis nach Kittlitz. Für Senioren werden Bustouren angeboten.

„Das Projekt Kunst.Kultur.Orte. gibt vielen Künstlern eine Bühne, um ihre kreativen Arbeiten dort zu präsentieren, wo sie entstehen. Es bewirkt auch eine weitere Vitalisierung des Kulturbetriebes in unserem Kreis“, hob Kreispräsident Meinhard Füllner hervor. „Wenn durch die Kooperation mit Stormarn auch eine die Kreisgrenzen übergreifende Kulturregion entsteht, besteht die Chance, auch weitere anspruchsvolle Kulturprojekte zu organisieren. Wir hoffen, dass auch viele BürgerInnen die Angebote wahrnehmen“, so Füllner weiter.

Parallel zu den offenen Ateliers öffnen auch Kulturinstitutionen, wie das Schloss Reinbek, die Stadtgalerie und das Künstlerhaus Lauenburg, das Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg oder das A-Paul-Weber Museum in Ratzeburg ihre Türen und bieten Kulturinteressierten an beiden Tagen ein zusätzliches Programm.

Plakate, ein Flyer sowie eine Marketingkampagne mit Videos in den sozialen Medien informieren über die Aktion. Die Flyer sind ab sofort erhältlich. Alle Künstlerinnen und Künstler und deren Ateliers sowie die 7 Radrouten und das Rahmenprogramm sind auf der Internetseite www.kunstkulturorte.de näher beschrieben.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stiftung Herzogtum Lauenburg mit dem Stabsbereichs Kultur im Kreis Stormarn im Rahmen des Kulturknotenpunkts Südost. Sie wird gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“ – ein Zusammenschluss des Kreises Stormarn, der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, der Sparkassen-Stiftung Stormarn und der Bürger-Stiftung Stormarn. Kooperationspartner sind darüber hinaus das Tourismusmanagement Stormarn und die Herzogtum Lauenburg Marketing u. Service GmbH.

Der Kulturknotenpunkt Südost baut zusammen mit den Kulturschaffenden vor Ort die Vernetzungsarbeit aus, stärkt bestehende und neue Kooperationen, fördert die Kultur im ländlichen Raum und führt diverse spartenübergreifende Projekte durch. Kulturkommunikation ist dabei ein essentieller Bestandteil.

Das landesweite Netzwerk der sieben Kulturknotenpunkte wird koordiniert vom Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V. und finanziell unterstützt durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Weitere Informationen gibt es unter www.kulturknotenpunkt.de.

Die beteiligte Künstlergruppe B4art aus Buchholz am Ratzeburger See arbeitet seit 2020 gemeinsam an dem Projekt „Turmbau zu B.“

„Zuerst war da der Titel „Turmbau zu B.“ (Buchholz)“, so die Aussage der beteiligten Künstler*innen Elsbeth Buchfeld, Sabine Burmester, Christof Müller und Maren Ruf.

Assoziationen zur Geschichte in der Bibel liegen nahe und sind ausdrücklich erwünscht. Die Merkmale des Turms zu Babylon waren: immer größer, höher, schneller, besser, schöner. Größenwahn! In diesem Werk überschreiten die vier Künstler und Künstlerinnen im Dialog ihre eigenen Grenzen durch das gemeinsame Schaffen EINES Kunstwerkes. Sie wollen anregen zu Gesprächen und Diskussionen über Themen wie Wirtschaftswachstum, Globalisierung, Demokratie, Menschenrechte, Klimawandel, Flucht, Vertreibung, Natur, Umwelt …. und KUNST!

Herausragende Bedeutung und Alleinstellungsmerkmal hat der Turm schon alleine durch seine Höhe. Er steht, weit sichtbar für das ganze Umland, auf einer Anhöhe am Ratzeburger See auf dem Grundstück von Lödings Bauernhof am See. Nähere Informationen finden Sie auf www.b4art.sh/projekte/ Der Förderverein Buchholz am See e.V. unterstützt das Projekt.

Der Turm wird terrassenartig um ein Metallstangengerüst gebaut und hat eine Grundfläche von 5 x 5 m mit einer Höhe von ca. 11 m.

Vielseitige Installationen aus unterschiedlichsten Materialien (Metall/Altmetall, Holz, Plastik, Stein, Styropor und recycelten Materialien) werden den „Turmbau zu B.“ gestalten. Farben und Bilder ergänzen das Ganze.

Ein 25 m² großer Ausstellungsraum im unteren Teil steht für Informationen, Dokumentationen (z.B. Videos, Plakate) und Ausstellungen zur Verfügung.

Veranstaltungen wie Vorträge, Diskussionsrunden, Autorenlesungen, Musik und – Filmveranstaltungen, Sonder – Ausstellungen und Kinderprojekte können auf einer, in unmittelbarer Nähe befindlichen Wiese mit Veranstaltungszelt, im Laufe der Projektdauer umgesetzt werden.

Teil des Projektes ist auch das aktive Einbeziehen vieler Gruppen aus dem Dorf, Nachbarorten und dem Landkreis z.B. Gerüstbauer, Landwirte, (Maschinen und Werkzeuge), Statiker (Sicherheit), Feuerwehr, Musikern, Medienpädagoge (Filmische Begleitung), Informatiker (Internetauftritt). Dadurch haben sich kulturelle Strukturen positiv verändert. Künstlerisches Schaffen ist Teil des (Dorf)-Lebens und bewirkt so, die Blickwinkel auf Kunst zu verändern.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Foto: Phatchanee Pan-Urang

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Krise, Wandel und Aufbruch – Musik in Bewegung

Der Ratzeburger Domorganist Christian Skobowsky wurde vom Münchner Orgel-Sommer beauftragt, ein Programm zum Thema „Krise, Wandel und Aufbruch“ zu spielen. Dieses spannende Programm soll in München als Wandelkonzert in zwei nebeneinanderliegenden Kirchen erklingen.

Für sein Heimatpublikum wird er eine Voraufführung im Ratzeburger Dom am Samstag, 6. August 2022 um 18:00 Uhr spielen. Das gestellte Thema wird auf unterschiedlichste Weise musikalisch widerspiegelt. Dabei erklingt Musik von Johann Jakob Froberger (eine Wandlungs-Toccata), Felix Mendelssohn Bartholdy (mit einer Bekenntnis-Sonate des ins Christentum getauften jüdischen Komponisten), Rolf Hempel (Grenzüberschreitung, 1989), Heinrich Scheidemann (der die Hörgewohnheiten des 17. Jahrhunderts in Bewegung bringt) und Johann Sebastian Bach, dessen Werkpaar „Fantasie und Fuge g-Moll“ buchstäblich den Wandel einer sich aufbäumenden musikalischen Krise in einen bewegten Neuaufbruch nachkomponiert.

Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. Der Eintritt beträgt zehn, ermäßigt fünf Euro.

Foto: Christian Skobowsky von © Till Reisener

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.