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KulturSommer am Kanal

KulturSommer am Kanal: Auf künstlerischen Spuren

Mölln – Der KuSo startet in den Juli mit einer Liaison aus Text und Klang. Unsere bunten Highlights der Woche: „Capones Vermächtnis, Folge 2 – Rache aus der Unterwelt“ (02. Juli, 20 Uhr / 03. Juli, 18 Uhr) und die „Tour de Grass“ (03. Juli, 16 Uhr), außerdem pünktlich zum Sommerferienstart ein vielseitiges Angebot aus Text, Theater und Spiel für Kinder und ihre Eltern. Doch auch die musikalischen und künstlerischen (Farb-)Akzente kommen nicht zu kurz und tragen zu einem glanzvollen Gesamtbild der 3. Woche des KulturSommers bei. Hier ein Einblick in die Highlights sowie weitere Programmpunkte vom 02. bis 08. Juli – die Übersicht zu allen Veranstaltungen ist unter www.kultursommer-am-kanal.de zu finden.

Auf der Bühne

Nach dem großen Erfolg mit der Veranstaltung „Oper auf dem Lande“ im letzten Jahr wird es wieder spannend mit dem Kollektiv Plan B! Am Samstag und Sonntag (02. Juli, 20 Uhr; 03. Juli, 18 Uhr) inszenieren sie in Gudow die Fortsetzung des interaktiven Musiktheater-Projekts „Capones Vermächtnis, Folge 2 – Rache aus der Unterwelt“. Das Krimi-Musiktheater mit Stücken aus Oper, Musical und Lied spricht ein breites Publikum an, von Opern-Neuling bis Opern-Liebhaber*in! Seien sie bereit für großartige Sänger*innen und spannende Geschichten. Die Freie Bühne Wendland präsentiert am Samstag in Ritzerau (02. Juli, 20 Uhr) mit Emmas Glück ein Ein-Frauen-Stück nach dem Roman von Claudia Schreiber: Die ungewöhnliche Liebesgeschichte erzählt auf „skurille und herzzerreißende“ (tz, München) Weise von der Lust am Leben, welches manchmal früher ein Ende findet als erwartet. Konzertliebhaber*innen kommen am Freitagabend in Mölln (08. Juli, 19 Uhr) auf ihre Kosten: Die junge Pianistin und vielfache Preisträgerin Daria Parkhomenko spielt ein sommerliches Programm mit Werken von Mozart und Beethoven, Chopin und Schumann, Tschaikowsky, Rachmaninow und Prokofjew. Der Erlös des Konzerts fließt in gemeinnützige Projekte.

Die Kunst des Schreibens und Vorlesens

Literatur erlebbar machen – das ist das Motto am Sonntag des ersten Juliwochenendes: Die Fahrradtour Tour de Grass (03. Juli, 16 Uhr) ist eine Lesung der etwas anderen Art. Angeleitet von der Kuratorin Julia Wittmer und in Zusammenarbeit mit dem Günter Grass-Haus Lübeck radelt das Publikum auf den Spuren des Künstlers, Schriftstellers und Nobelpreisträgers Günter Grass durch Berkenthin und Behlendorf – wo Günter Grass fast 30 Jahre lebte und die Umgebung ihn für sein bildkünstlerisches und literarisches Schaffen inspirierte. Im Rahmen der mit Erzählungen und Aufgaben gestalteten Fahrradtour werden seine Werke veranschaulicht und die Landschaft durch Günter Grass´ Augen sichtbar – ganz im Sinne des Mottos: Günter Grass´ ganze Welt am Wegesrand. Im Anschluss findet eine Lesung von Grass‘ Texten auf klassische Weise statt (03. Juli, 18 Uhr): Im Gemeinschaftshaus Brinkhuus in Behlendorf liest Wolfgang Häntsch ältere und jüngere Grass-Gedichte unter anderem aus „Fundsachen für Nichtleser“ (1997) oder „Eintagsfliegen“ (2012) sowie Erzählungen aus „Mein Jahrhundert“ (1999) oder „Vonne Endlichkait“ (2015). Die beiden Veranstaltungen sind zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt und lassen sich für einen gelungen Günter-Grass-Tag wunderbar ergänzen, aber auch einzeln besuchen. Raus aus der Vergangenheit und rein in die heutige Zeit geht es am Mittwoch (06. Juli, 20 Uhr) in Geesthacht bei einer Lesung von Kabarettistin Constanze Lindner. Mit Scharfsinn und Humor räumt sie mit gesellschaftlichen Erwartungshaltungen und Rollenbildern auf, die insbesondere das Leben von Frauen (immer noch) prägen. 

Für die Kleinen (und Großen)

Auf Ratzeburgs schönster Wiese neben dem A. Paul Weber-Museum liest der Schriftsteller, Reisebuchautor, Herausgeber und Lyriker Matthias Kröner am Samstag (02. Juli, 15 Uhr) aus seinem ersten Kinderroman „Der Billabongkönig“. Kröner erhielt mehrfach Auszeichnungen für sein literarisches Schaffen sowie ein Literaturstipendium des Landes Schleswig-Holstein. Die Picknick-Atmosphäre macht diesen Programmpunkt zu einem familiären Erlebnis für Klein und Groß. Ein buntes Gartenprogramm erwartet die Kleinen am Sonntag beim Kindertag in Ritzerau (03 Juli, ab 12 Uhr bis 17:30 Uhr): Von Slackline und Dosenwerfen, über Waffelstand und Kinderbar, hin zu Ponyreiten und Pommes ist alles dabei, was das Kinderherz begehrt. Um 13 Uhr steht das Schattentheater „Das kleine Hörnchen findet einen Freund“ auf dem Programm. Es wird von der Schattenspielerin Anna Fabuli präsentiert, die nach Auftritten und Workshops in ganz Deutschland, Europa, Nord- und Südamerika jetzt nach Ritzerau kommt. Um 15 Uhr können die Kids mit Käpt’n Lüttich und Baby Dronte auf Seefahrt gehen – ein spannendes Kinderstück nach dem Bilderbuch von Peter Schössow. Dazwischen und danach kann in Garten und Wald gespielt und getobt sowie Saft und Kaffee in der Sonne getrunken werden.

Mit den Händen geschaffen Für Faszination und Inspiration sorgen die Kunst- und Kulturschaffenden der Region mit Einblicken in ihre Künstlerateliers und -gärten. Sie beeindrucken mit einer Bandbreite an künstlerischen Werken in Form von Gemälden und Zeichnungen, Kalligraphie und Keramik, Porzellan und Skulpturen. Wer Kunst mit literarischer Untermalung bestaunen will, besucht Siegfried und Ulrike Bausch in ihrem offenen Atelier in Groß Grönau direkt am Wald (05. / 06. Juli, 11 – 18Uhr). Zwischen ihren farbkräftigen Bildern liest Ulrike jeweils um 16 Uhr auf der Terrasse welthaltige Gedichte von Dichter*innen aus Schleswig-Holstein und präsentiert eine „ganze Welt – am Waldesrand“. In der zur Galerie umfunktionierten Diele ihres Bauernhauses stellt Elke Dittmer in Breitenfelde die hinterlassenen Aquarelle und Acrylbilder ihres Mannes Hinrich Jansen-Dittmer aus. Sie zeigen dessen Wahrnehmung seiner Mitwelt als Sozialwissenschaftler und Schulsozialarbeiter und verbildlichen Eindrücke aus Krisen, Urlauben und auch aus Zeiten seiner Krebstherapien.

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Kultur KulturSommer am Kanal

KulturSommer am Kanal: Musikalische Welten, Geschichten und Klänge in der Natur

Mölln – In der zweiten Woche des KulturSommers am Kanal (KuSo) liegt besonders viel Musik in der Luft: Ein abwechslungsreiches Konzertprogramm erklingt in den unterschiedlichsten Sommertönen für alte und junge Ohren und lässt die Besuchenden ganz nach dem diesjährigen Motto in Welten am Wegesrand eintauchen. Ergänzt wird die melodische Mannigfaltigkeit von künstlerischen Erlebnisräumen und Inszenierungen, die auch Kinderherzen höher schlagen lassen.

Hier ein Einblick in die Veranstaltungen vom 25. Juni bis 01. Juli – aktuelle Hinweise zum Programm sind unter www.kultursommer-am-kanal.de abrufbar.

Lieblich laute Klänge

Der KuSo lässt das letzte Juniwochenende in den buntesten Farbtönen erklingen und bietet ein abwechslungsreiches, musikalisches Angebot in Mölln und Lauenburg, Schiphorst und Wentorf, Aumühle und Basthorst, Gülzow und Ritzerau, Ziethen und Klein Zecher.

Unser Highlight dieser Woche findet am Samstagabend in Mölln (25. Juni, 19 Uhr) statt. Das Konzert DU DU – Nur die Liebe klingt wie die ersten Schmetterlinge im Bauch, wie das große Glück und die leise Melancholie. Mit Musik von Monterverdi, Mozart, Brahms und Schumann. Gegenwärtige Musik und eigene Bearbeitungen machen ein vielfältiges Klangbild der Liebe hörbar. Gestaltet wird dieses Generationenprojekt von dem Musiker und Oper-Studienleiter Alexander Winterson (Piano) und Peter Köhler (Cello) und den Sänger*innen Lennart Wenzel und Felita Eskaputrie in einer Zusammenarbeit mit der HfMT Hamburg.

Am Sonntagabend (26. Juni, 18 Uhr) in Ritzerau geben die Ten Strings mit Cello und Fingerstyle Guitar experimentelle Weltmusik zum Besten. Ein Mix aus Jazz, Folk, Klassik und Kirchenmusik lädt zum Innehalten, aber auch zum Mit-Grooven ein. Das Trio Saitenbalg spielt am Donnerstagabend (30. Juni, 19:30 Uhr) ein besonderes Gartenkonzert namens Von merkwürdigen Zwei- und Vierbeinern in Fitzen für Liebhaber*innen der Folk-Musik, aber auch für all diejenigen, die sich gerne umgeben von Natur musikalisch inspirieren lassen. Über das Musizieren hinaus geht es am Samstagabend (25. Juni, 19 Uhr) in Schiphorst mit den Zollhausboys. Die Performance der vier jungen, syrischen Bremer vereint Musik und Satire in einem. Mit fast ausschließlich deutschen Texten richten sie sich gegen Rechtspopulismus und vermitteln die Botschaften ihrer Texte auf authentische und berührende Weise. Der musikalische Spaziergang rund um den historischen Pfarrhof in Ziethen ist schon Tradition und findet dieses Jahr unter dem Titel Wasserspiele statt. Der Gospelchor der Kirchengemeinde Ziethen und Christina Meier an der Orgel präsentieren am 01. Juli um 19:30 Uhr ein musikalisches Erlebnis, welches die Zuhörerschaft an Bäche und Seen, ans Meer und an Flussufer versetzt.

Kinderprogramm am Sonntag

Auch in diesem Jahr lädt das Gartenkonzert für Kids am Sonntagnachmittag (26. Juni, 14 Uhr) im Kurpark in Mölln die ganze Familie ein, einem fröhlich moderierten Cello-Konzert mit klassischen und bekannten Melodien zu lauschen und dabei auf der Wiese zu picknicken. Im Anschluss geht das Programm für die Kleinen im Familienzentrum Regenbogen in Geesthacht weiter: Für die ganz Kleinen erzählt das Bilderbuchkino die Geschichte „Piratenhase Adrian“ und die etwas Älteren können am Stop-Motion-Animations-Workshop teilnehmen und bunte Klötze zum Leben erwecken.

Bewegtes Zuhören

Das Wochenende eröffnet neben musikalischen Erlebnissen auch einen Raum für Wissbegierige: Bei der literarischen Kutschfahrt am Samstag (25. Juni, 12 Uhr) durch Wiesen, Felder und Wälder darf ein Schluck Wein bei einer Picknickpause genossen und der Vorlesung von Gwendolin Fähser gelauscht werden. Der historische Spaziergang Deutsches Pulver für die Welt durch Geesthacht lädt am Sonntag (26. Juni, 11-13 Uhr) dazu ein, etwas über die Gründungsgeschichte der ehemaligen Düneberger Pulverfabrik aus dem Jahr 1877 zu erfahren.

Das Ensemble Bühnenre!f befasst sich am Freitag (01. Juli, 19 Uhr) in Klein Zecher mit dem ewigen Thema der Liebe und präsentiert einen LiebeVollen Abend unter dem Titel Die liebe Liebe. Die zweite Woche des KuSo klingt am Freitagabend (01. Juli, 19:30) in Niendorf bei Berkenthin aus: Anna Malten erzählt frei Märchen aus den verschiedensten Kulturen der Welt und wird dabei mit verwunschenen Melodien auf der Harfe begleitet.

Kunst am Wegesrand

Am 2. KuSo-Wochenende (25. / 26. Juni, 11-17 Uhr) wird die Außenfront eines historischen Fachwerkhauses in Ratzeburg zur Galerie: Künstlerin Adelheid Sievers stellt hier ihre Collagen und Malerei aus. An den gleichen Tagen (25. / 26. Juni 14-19 Uhr) lohnt sich auch ein Ausflug nach Geesthacht, wo Christiane Leptien in ihrem Atelier farbenfroh Einblicke in besondere Momentaufnahmen gibt. Darüber hinaus öffnen viele weitere Künstler*innen und Kreative in Breitenfelde, Ratzeburg, Basedow, Berkenthin, Mustin, Mannhagen, Krummesse und Groß Grönau die Türen zu ihren Gärten und Ateliers und ermöglichen den Besuchenden eine Rundreise durch Kunst & Kreativität in Form von Malereien, Collagen, Skulpturen, Fotografien und besonderen Installationen.

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KulturSommer am Kanal

KulturSommer am Kanal 2022 startet am 18. Juni in Siebeneichen:

Siebeneichen – Nach zwei Corona-Jahren verheißt der KulturSommer am Kanal 2022 für den Kreis Herzogtum Lauenburg ein kräftiges kulturelles Hoch: Vom 18. Juni bis 18. Juli feiert das Festival der Stiftung Herzogtum Lauenburg das Wiedererwachen von Künsten und Kultur in den fünf Städten, 32 Gemeinden und der herrlichen Natur. „Die ganze Welt … am Wegesrand“ – so das Motto – rückt nicht nur Highlights in den Fokus, sondern gibt bei mehr als 200 Einzelterminen auch kleinen, nicht minder berührenden Formaten Raum. „Wir haben lange darauf gewartet – jetzt legen wir los! Ich freue mich auf viele hoch engagierte Akteur*innen, über treue wie neue ehrenamtliche Unterstützung und vor allem über die wachsende Eigeninitiative aus der Region. Sie hat zu schönen neuen Partnerschaften geführt“, sagt Intendant Frank Düwel. Mit Stiftungspräsident Klaus Schlie stellte er das Programm im Eröffnungsort Siebeneichen am Elbe-Lübeck-Kanal öffentlich vor.

Eröffnung am Kanal: Ein Dorf zeigt Seele
Für Klaus Schlie ist das diesjährige Festival „liebevoll, leidenschaftlich und voller Überraschungen inszeniert“. Was schon mit der Eröffnung in Siebeneichen (18.6.) beginnt. „Ein Dorf zeigt Seele“ bei dem zweitägigen Fest mit Kunsthandwerkermarkt am Ufer des Kanals. Die jüngsten Teilnehmer versprechen einen eindrucksvollen Auftakt mit ihrer „Trommlerfreundschaft“: Rund 50 kleine Drummer*innen (Oberstadt-Trommler / Geesthacht, Grüppental-Trommler Escheburg) rufen zur Musik auf der Kirchenwiese. Der Lübecker A-cappella-Chor „Baltic Jazz Singers“ und die jungen Musiker*innen von „Beat `n` Dance – In the Garden“ machen das Klangerlebnis rund. Auch Musik am Wegesrand ist zu erwarten, u. a. von der Möllner Folkband – und natürlich ist die historische Seilfähre in Betrieb, um Ufer und Menschen zu verbinden. „Das wird ein super Auftakt“, verspricht Frank Düwel.

Landschaftstheater im urbanen Raum
Große Geschichten an ungewöhnlichen Orten sind eine Spezialität des KulturSommers. Das KanuWanderTheater entlang des Schaalseekanals wird diesmal mit der griechischen Liebesgeschichte von „Dido und Aeneas“ als Late Summer Special (26. 8. / Anmeldung erst ab 19. Juli!) angeboten. Im Sachsenwald werden „Bismarck und sein Förster“ (9./10.7.) beim theatralen Waldspaziergang über Forstpflege und große Politik sprechen. Eine „super Kooperation mit der Otto-von-Bismarck-Stiftung über die Jahre“ macht’s möglich. Mit dem „Zauberberg“ in Geesthacht (16./17.7.), als Liegekur an einem verfallenen Sanatorium in Szene gesetzt, hat Düwel ein weiteres Standbein für Landschaftstheater im urbanen Raum etabliert. „Toll, dass wir hier in Zusammenarbeit mit der Stadt eine erste Kontinuität herstellen können. Dieses Stück Theater hat Potenzial, vielleicht können wir das verstetigen“, hofft er.

Junge Klassik und noch mehr Musik
31 Musikveranstaltungen stehen auf dem Programm. Tasten-, Flöten-, Saitenklang und Blasmusik – alles dabei. Beachtung verdient „Beat `n` Dance – In the Garden“. Einige junge Künstler*innen des Jugendshowprojekts sind mit ihrer Musik inzwischen erwachsen geworden. Sie werden zur Eröffnung und am Blauen Montag (18.7.) erwartet, spontane Auftritte sind geplant. Der Aufbau einer Reihe mit junger Klassik schreitet voran. Der Musik-theaterkrimi „Capones Vermächtnis Folge 2 – Rache aus der Unterwelt“ mit drei Baritonen auf Gut Segrahn (2./3.7.) ist als Oper auf dem Lande gesetzt. In Mölln beweist „DU – DU Die Liebe“ (25.6.), wie gut der KulturSommer am Kanal und die Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), Liebesduette vom Barock bis in die Gegenwart und zwei Generationen Musiker*innen mit Gesang und Begleitung zusammenpassen. Ebenfalls von der HfMT kommt die international schon bekannte junge russische Pianistin Daria Parkhomenko. Sie wird ihre Brillanz in Mölln zeigen (8.7.).

Piratenhase und Billabongkönig
Die Kids kriegen diesmal sogar einen eigenen Flyer. „Wir haben gemerkt, dass unser Programm für Kinder und ihre Eltern eine schöne Sache ist“, so Düwel. Zehn Termine wurden arrangiert: Vom Theater, Waldspaziergang, Märchen, Puppenspiel, Animationsfilmworkshop bis zum Kindernachmittag ist alles dabei. Ein Highlight dürfte die Lesung des mehrfach ausgezeichneten Autors Matthias Kröner werden (2.7.). Er liest in Ratzeburg auf der Wiese aus seinem frisch erschienenen Kinderroman „Der Billabongkönig“. Auch das Familienkonzert im Möllner Kurpark (26.6.), eine Kooperation mit der HfMT und gefördert vom Rotary E-Club Hamburg Connect, verspricht Genuss für Klein und Groß.

Eigeninitiative lohnt sich
Die neuen Kooperationen bringen ganz neue Facetten ins Spiel. So holt die Zusammenarbeit mit dem Günter-Grass-Haus Lübeck das Vermächtnis des Literaturnobelpreisträgers in den KulturSommer. Einer geführten Radtour auf den Spuren des Dichters von Berkenthin nach Behlendorf schließt sich eine Lesung aus seinem Werk an. „Ein Tag mit Günter Grass“ (3.7.) – ein sportlich-literarisches Highlight. Die Eigeninitiative diverser Gemeinden und Aktiven erweitert das Kaleidoskop. So hat z. B. Basthorst eine ganze Reihe KulturSonntage aufgelegt (ab 18.6.), Geesthacht bringt ein Open-Air-Konzert am Hafen ein (22.6.), die Kreismusik-schule ist wieder im Boot (30.6.), und das Theater im Stall ist zu Gast in Klein Zecher (1.7.). Frank Düwel: „Sie alle haben mit guten Konzepten eine Art kultureller Heimstatt oder eine weiterführende Verbindung gesucht. Diesen Raum zu schaffen, ist uns ein Anliegen. Das unterstützen wir gerne.“

Ateliers als Spiegel von Kreativität
Die vielen Künstler*innen, die ihre Arbeiten während des gesamten KulturSommers zeigen und sich über die Schulter sehen lassen, bilden einen stabilen Rahmen um das gesamte Festival. Eine ganze Reihe der Kreativen kombiniert die Tage des offenen Ateliers mit Musik, Lesungen und Vorträgen. Die Kunstreisenden haben diesmal die Qual der Wahl unter 26 Ateliers und Ausstellungen an 20 Orten. Schwerpunkte sind wie immer die Wochenenden. Wer sich eine Tour zusammenstellen möchte, findet alle Kreativen im Programmheft / Reisebegleiter in der Rubrik „Offene Ateliers“ versammelt.

Der Reisebegleiter liegt bei allen beteiligten Gemeinden, in den Tourist-Büros und den Filialen der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg aus. Alle Termine sind auch auf der Webseite www.kultursommer-am-kanal.de zu finden.
Reservierungen nimmt ab Dienstag, 17. Mai 2022, die Stiftung Herzogtum Lauenburg (Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln, Tel. 04542-87000, info@stiftung-herzogtum.de) entgegen. Dort gibt es auch weitere Informationen.Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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KulturSommer am Kanal

KulturSommer – Terminänderungen & Infos

Wir hatten bereits im Vorfeld des KulturSommers am Kanal darauf aufmerksam gemacht, dass wegen der Pandemie jederzeit Terminänderungen, Verschiebungen von Events und eine Anpassung der Zuschauerkapazitäten möglich sind. So ist es nun auch gekommen.

Wir bemühen uns den Terminkalender auf www.kultursommer-am-kanal.de dementsprechend auf dem neuesten Stand zu halten. An dieser Stelle erhalten Sie zudem einen Überblick über das, was sich getan hat:

Terminänderungen:

  1. Die Performance „Babylon – Buchholz“ im Spargelhof Löding (Auf dem Ortskampe 1, 23911 Buchholz) wird vom 3. Juli auf den 2. Juli vorgezogen. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Anmeldung unter info@kultursommer-am-kanal.de.
  2. Die Startzeit für die Vorstellungen des Theaterstückes „Ich will leben“ am 2. und 3. Juli im kleinen Theater Schillerstraße (Schillerstraße 33, 21502 Geesthacht) ist um eine Stunde nach hinten verschoben worden. Die Aufführungen beginnen an beiden Tagen um 20 Uhr.

Nachgetragener Termin:

In der Reihe „Klang im ewigen Garten“ spielen am Sonntag, 3. Juli, Markus Götze (Klavier) und Markus Jarms (Trompete) auf dem Neuen Friedhof in Schwarzenbek (21493 Schwarzenbek, Möllner Straße 22-24)

Aus dem Programm gestrichen:

  1. Die für Sonntag, 4. Juli, in Mölln geplante „Klangreise mit Naturgeräuschen“ fällt aus.
  2. Der für den 26. Juni geplante musikalische Spaziergang („Lichtblicke“) rund um den historischen Pfarrhof Ziethen (23911 Ziethen, Kirche St. Laurentius) entfällt. Die Veranstalter planen dieses Format in Eigenregie am 21. August nachzuholen.

Ausgebucht/Ausverkauft:

Die Theateraufführung „Der Zauberberg – eine Liegekur in drei Kapiteln“ (Theklahaus, Johannes-Ritter-Straße 100A, 21502 Geesthacht) am Sonntag, 4. Juli, ist ausgebucht. Wer will, kann sich auf die Warteliste setzen lassen. Anmeldungen unter Tel. 04542-87000 oder per Mail unter info@stiftung-herzogtum.de.

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KulturSommer – Stiftung meldet Land in Sicht

Nach Wochen der Ungewissheit meldet die Stiftung Herzogtum Lauenburg für den KulturSommer am Kanal 2021 Land in Sicht. Präsident Klaus Schlie und Intendant Frank Düwel haben am heutigen Montag (17. Mai) im Bürgerhaus Büchen offiziell das Programm des Festivals vorgestellt. Die Gemeinde Büchen ist Gastgeberin der offiziellen Eröffnung am Sonnabend, 5. Juni. Dort darf sich das Publikum unter dem Motto „Im Perspektivwechsel – Büchen erFahren“ auf einen Kunstspaziergang freuen.

„Das ist es, worauf wir alle gewartet haben“, betonte Präsident Schlie. „Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler, das Publikum – wir sehnen uns danach, die Kultur endlich wieder in ihrer Vielfalt genießen zu können.“ Er sei wegen der zunehmenden Dynamik in der Impfkampagne und der sinkenden Ansteckungszahlen absolut zuversichtlich, dass der von Intendant Düwel und Managerin Farina Klose auf die Beine gestellte KulturSommer am Kanal wie geplant umgesetzt werden könne.

Düwel nahm bei der Vorstellung des Programms das verheißungsvolle Motto des diesjährigen Festivals in den Blick: „Am Ufer – die Freiheit. Das ist die Losung, die uns nun schon seit einem Jahr begleitet. Ein Jahr, in dem sich die Ideen und die Begriffe von Freiheit mit neuen Bedeutungen und Erlebnissen gefüllt haben. Unser Leben hat sich verändert. Unsere Idee von der Zukunft ist in Bewegung.“ Hier eröffne der KulturSommer am Kanal Gelegenheiten, innezuhalten und sich zu finden.

In Bewegung geraten ist durch die Pandemie auch der KulturSommer am Kanal, wie Düwel verdeutlichte: „Alle Beteiligten in der Region haben nicht nur in ihre Kunst hineingearbeitet, sondern auch an der Form der Präsentation.“ Das Ergebnis: Die Mehrzahl der Konzerte und Ausstellungen wird das Publikum unter freiem Himmel erleben. „Wir bauen damit ein besonderes Wesensmerkmal des KulturSommers am Kanal weiter aus. Das Festival wird noch landschaftlicher“, befand Düwel. Und: „Eine wachsende Zahl von Veranstaltungen richtet sich an Kinder und Jugendliche.“

Zu den Freiluftformaten gehören 22 Konzerte – in der Natur, in Gärten, Parks und auf Friedhöfen. 23 Ateliers präsentieren „Kunst am Wegesrand“. Hinzu kommen Spaziergänge, die diesem Motto folgen, sowie literarische Rundgänge (u. a. 4. Juli, „Der Zauberberg“, Geesthacht). Weitere Höhepunkte sind ein Mittsommerfest (19. Juni, Ratzeburg) und das beliebte Kanu-Wander-Theater (11. Juni, „Was ihr wollt“, Schaalseekanal). Geplant ist zudem das eine oder andere Ereignis in einem geschlossenen Saal – wie beispielsweise der Auftritt von Beat’n‘Dance (12. Juni, „Lost Concerts“, Rathaus Schwarzenbek). Insgesamt geht der KulturSommer am Kanal 2021 mit rund 80 Veranstaltungen an den Start.

„Diese Menge an Veranstaltungen ist natürlich nur mit dem Engagement der Kulturszene sowie mit der Unterstützung von Wirtschaft und Politik möglich“, freute sich Düwel über den ungebrochen großen Zuspruch und die gute Zusammenarbeit – wie beispielsweise mit der Gemeinde Büchen. Diese war zur offiziellen Programmvorstellung mit Bürgermeister Uwe Möller, Bürgervorsteher Axel Bourjau sowie Dr. Heinz Bohlmann vertreten. Ebenfalls anwesend: Dr. Stefan Kram, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg. Die Bank hatte im März einen neuen, über zwei Jahre laufenden Sponsoring-Vertrag mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg unterschrieben, der Großveranstaltungen wie den vierwöchigen KulturSommer am Kanal überhaupt erst ermöglicht.

Reservierungen für das Festival werden ab Dienstag, 25. Mai, entgegengenommen. Sollten Veranstaltungen ausgebucht sein, wird dies über die Webseite www.kultursommer-am-kanal.de mitgeteilt. Dort finden Interessierte schon jetzt alle Termine.

Der Reisebegleiter mit dem Programm des Festivals erscheint Ende Mai. Informationen und Berichte über den KulturSommer am Kanal gibt es auf www.kultursommer-am-kanal.de und www.kulturportal-herzogtum.de.

Reservierungen: Stiftung Herzogtum Lauenburg, Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln, Tel. 04542-87000, info@stiftung-herzogtum.de

Kontakt Öffentlichkeitsarbeit: Helge Berlinke, Tel. 04542-9958834, h.berlinke@kulturportal-herzogtum.de

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KulturSommer am Kanal

Der KulturSommer macht sich los

Der KulturSommer am Kanal 2021 rückt näher. Das von der Stiftung Herzogtum Lauenburg veranstaltete Festival macht sich ab dem 5. Juni los – es geht an die Wegesränder, hinein in die Gärten und in die Natur. Der Highlight-Flyer, der gerade erschienen ist, dokumentiert eindrucksvoll den Freiluftcharakter der Großveranstaltung. Open Air-Event reiht sich da an Open Air-Event. Das Festival folgt damit konsequent einer Fährte, die es selbst gelegt hat.

„Wir werden mit dem KulturSommer noch landschaftlicher“, sagt dazu Intendant Frank Düwel. „Gleichzeitig sind wir noch stärker im gesamten Kreisgebiet präsent.“ Die Einbettung der Veranstaltungen in die Landschaft treibt Düwel schon länger um. Immer wieder gab es in den letzten Jahren Freiluftformate wie das „Singen am See“ oder das „Kanu-Wander-Theater“. Die Pandemie hat sich hier als Glück im Unglück erwiesen. 2020 verlegte Düwel im Zusammenspiel mit Managerin Farina Klose einen Großteil der Veranstaltungen ins Netz und nach draußen. In diesem Jahr heißt es nun: Alles ohne Netz, dafür mit doppeltem Boden – beziehungsweise alles auf lauenburgischer Erde.

Der Blick auf den Flyer zeigt: Die Kunst am Wegesrand ist wieder dabei. „Damit waren wir letztes Jahr sehr erfolgreich“, so der Intendant. 2021 sattelt das Duo nun drauf – unter anderem mit der Kunst am Wegesrand für Kids, mit Gartenkonzerten, mit einem poetischen Spaziergang auf den Geesthang und einer Begegnung mit Thomas Manns „Zauberberg“.

„Am Ufer – die Freiheit“ haben Düwel und Klose den KulturSommer getauft. Und tatsächlich eröffnen sie dem Publikum Gelegenheiten, sich in alle Himmelsrichtungen zu bewegen. „Bei uns sind die Besucherinnen und Besucher frei“, sagt Düwel. Die erste Gelegenheit bietet sich, wenn es zur Eröffnung am 5. Juni heißt „Büchen erFahren“. Mit dem Rad schickt das KulturSommer-Team das Publikum auf eine Kunsttour. In kleinen Gruppen geht es von Station zu Station, wo sich den Besucherinnen und Besuchern ungeahnte ästhetische Welten eröffnen.

Formate wie „Parkgeflüster“ – ein Event für Slammer und junge Literatinnen und Literaten – sowie Beat’n’Dance für Kids zeigen eine weitere Entwicklung des Festivals: „Der KulturSommer am Kanal soll ein Event für Jung und Alt sein, ein Ereignis für die gesamte Familie“, sagt Farina Klose. „Deshalb bieten wir auch eine ganze Reihe von Formaten für Jüngere an.“

Den Flyer können Interessierte auf www.kultursommer-am-kanal.de herunterladen. Darüber hinaus ist er in den Filialen der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg – Premiumsponsor der Stiftung Herzogtum Lauenburg – ausgelegt.