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Tatjana Karpouk spielt russisch-ukrainische Impressionen – ein Benefizkonzert für die Ukraine

Mölln – Die Möllner Pianistin Tatjana Karpouk hatte bereits ein neues Konzertprogramm „Russische Impressionen“ erarbeitet – doch der Krieg in der Ukraine brachte auch dies durcheinander. Wird russische Musik jetzt anders wahrgenommen? Doch die Musikerin versteht Kultur als verbindende, gegenseitig inspirierende, friedenstiftende Kraft. Das aktualisierte Programm „Russisch-Ukrainische Impressionen“ stellt die Pianistin am Donnerstag, 16. Juni um 19.30 Uhr im Sitz der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Stadthauptmannshof (Hauptstr. 150, 23879 Mölln) vor.

Die Arbeit an diesem sehr abwechslungsreichen Programm war für Tatjana Karpouk, die aus Belarus stammt, eine ganz besondere Erfahrung und Motivation. Um ihren Anteil zur Ukraine-Hilfe beizutragen, wird sie Konzerte mit diesem Programm als Benefizveranstaltungen spielen und die Gage spenden.

Die Pianistin möchte die wechselseitigen musikalischen Inspirationen zwischen verschiedenen russischen und ukrainischen Komponisten aufzeigen, gleichzeitig auch weniger bekannte Komponisten und ihre Werke dem Publikum näherbringen und das Konzert mit einer Moderation begleiten. Es werden Werke von Balakirew, Tschajkowsky, Liadov, Skrjabin, Bortkiewicz und Shamo aufgeführt.

Reservierungen bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542/87000. Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden für die Möllner Willkommenskultur gebeten, die sich um die aus der Ukraine Geflüchteten kümmert.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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„Platt för hüüt un morgen“

Mölln – Zum 16. Mal treffen sich plattdeutsche Autorinnen und Autoren auf Einladung der Stiftung Herzogtum Lauenburg und des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein (ZfN) im Möllner Stadthauptmannshof, um sich ihre Geschichten und Gedichte vorzulesen bzw. anzuhören und ins Gespräch zu kommen. Ausdrücklich sind interessierte Zuhörer eingeladen, am Samstag, 11. Juni dabei zu sein – gerne auch zwischendurch. Die Autoren kommen aus allen Teilen Norddeutschlands und zeigen die ganze Vielfalt der plattdeutschen Sprache. Dabei sind Hobby-Schriftsteller wie auch solche mit mehreren Veröffentlichungen gleichermaßen vertreten.

Um 10 Uhr geht es los mit Grußworten, einem Vortrag von Sonja Wolf (Mitarbeiterin des Minderheitenbeauftragten Johannes Callsen) sowie musikalischer Umrahmung von der nordfriesischen Sängerin Inge Lorenzen. Die Lesungen finden um 14.30, 15.10 und 16.30 Uhr statt.

Der Eintritt ist frei. Interessenten melden sich bitte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg an: Tel. 04542/87000 oder info@stiftung-herzogtum.de.

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Strategien dynastischen Handelns am Beispiel der Herzöge von Sachsen-Lauenburg

Strategien dynastischen Handelns am Beispiel der Herzöge von Sachsen-Lauenburg

Lauenburg – Vor kurzem war der Vortrag von Dr. Franziska Hormuth (Berlin) über Strategien dynastischen Handelns ausgefallen. Der Nachholtermin ist Dienstag, 24. Mai um 19.30 Uhr im Elbschifffahrtsmuseum (Elbstr. 59, 21481 Lauenburg). Die Referentin wird am Beispiel der Herzöge von Sachsen-Lauenburg bis zum Aussterben der Dynastie im Mannesstamm den Wandel der facettenreichen Aktionsfelder einer fürstlichen Familie darstellen.

Die Herzöge von Sachsen-Lauenburg waren eine Dynastie aus der großen Gruppe kleiner Fürsten mit regionalen Betätigungsfeldern und regional verankertem Konnubium (Einheirat in andere Gesellschaftsschicht), was allerdings nicht deren Selbstverständnis als Dynastie mit Anrechten auf eine Kurwürde entsprach. Welche Optionen hatten also diese Fürsten für die Versorgung der Nachkommen, der Gestaltung von Erbregelungen oder auch die repräsentative Darstellung dynastischer Motive?

Die Referentin hat im Fach Mittlere und Neuere Geschichte an der CAU Kiel promoviert. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u. a. Dynastie und Adel in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, repräsentative Hofkultur, digitales Sammlungsmanagement, Objektforschung und Hansegeschichte.

Eine Kooperation der Stiftung Herzogtum Lauenburg mit der Stadt Lauenburg/Elbe. Anmeldung unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542 87000 ist erforderlich (Eintritt frei).

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Ein bunter plattdeutscher Nachmittag mit Matthias Stührwoldt

Lauenburg – Seit vielen Jahren ist der Biobauer und Autor Matthias Stührwoldt auf den plattdeutschen Bühnen Norddeutschlands unterwegs. Am Samstag, 21. Mai kommt er um 16.00 Uhr mit seinem neuen Buch „Knackwust!“ in die Lauenburger Heinrich-Osterwold-Halle (Elbstr. 145a). 

Seine Geschichten kommen direkt aus dem Landleben und kennen kaum Tabus. Nichts ist so traurig, als dass man nicht darüber lachen könnte, und noch jedem Gag vermag der Bauer eine nachdenkliche Note abzugewinnen. Denn das Leben ist wundervoll!

Musikalisch wird die Lesung von Peter Paulsen (Lauenburg) und Rüdiger Ulrich (Geesthacht) begleitet. Kaffee und Kuchen können käuflich erworben werden.

Eine Karte kostet im VVK 6 Euro plus VVK-Gebühren und ist bei der Tourist-Information Lauenburg (Tel. 04153-5909220), beim Reisebüro Oberelbe (Tel. 04153-3061) sowie online unter www.lauenburg-tourismus.de (Veranstaltungskalender) erhältlich. An der Tageskasse kostet die Karte 7 Euro.

Eine Kooperation zwischen der Stadt Lauenburg/Elbe, der Plattdeutschbeauftragten der Stadt Lauenburg/Elbe Ingrid Grimm, der Stiftung Herzogtum Lauenburg und dem Zentrum für Niederdeutsch in Holstein.

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Vortrag über Strategien dynastischen Handelns fällt aus

Lauenburg – Der Vortrag „Strategien dynastischen Handelns in der Vormoderne“ von Dr. Franziska Hormuth fällt kurzfristig aus. Geplant war er für Donnerstag, 28.4. im Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg. Über einen Nachholtermin informiert die Stiftung Herzogtum Lauenburg rechtzeitig.

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Frühjahrsausstellung „Worldscapes“ mit Arbeiten von Claudia Bormann in Mölln

Mölln – In der Frühjahrsausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg zeigt Claudia Bormann (Ratzeburg) überwiegend neuere Arbeiten mit dem Schwerpunkt auf großformatiger Malerei. Auch die aktuellen Ergebnisse eines Arbeitsaufenthaltes in Palermo, den die Künstlerin erst kürzlich beendet hat, sind in der Ausstellung zu sehen.

Die Vernissage findet am Sonntag, 24. April um 11.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt (Hauptstr. 150, 23879 Mölln). Die syrische Journalistin und Autorin Raifeh Mansour Al Masri (Damaskus/Rostock) führt zur Einführung ein Gespräch mit der Künstlerin. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Dotara-Spieler Sandip Samaddar (Kalkutta), der digital dazugeschaltet wird. Die Ausstellung läuft bis einschließlich 15. Mai und ist samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Pointiert beschreibt Elke Schweigart (BBK-SH) in ihrer Laudatio zur Verleihung des Kulturpreises der Stiftung 2020 die Arbeiten der Malerin: „Die großformatigen Malereien fesseln den Betrachter auf unterschiedlichen Ebenen. Beim Anblick der Bilder erlebt man zunächst das Moment der Wiedererkennung einer landschaftlichen Situation. Betrachtet man das Bild weiter oder tritt näher an es heran, scheint eine weitere Lesart auf: Man vergisst Abbildhaftigkeit, Illusion und Tiefenraum und findet sich in einem ungegenständlichen Bild wieder. Große, mutige Pinselstriche, kontrastierende Farbsetzungen, Verläufe und Verwischungen treten dem Betrachter als reine Malerei vor Augen. Diese simultane Erfahrung in der Wahrnehmung begründet wohl den anhaltenden Erfolg, den Claudia Bormanns Kunst genießt. Ihre große, technische Perfektion ist die Voraussetzung für das Schaffen dieser wirkmächtigen Bildsprache.“

Es ist auch möglich, die Ausstellung nach Vereinbarung mit der Künstlerin zu besuchen. Kontakt: 0172-8444146 oder mail@claudia-bormann.de

Weitere Informationen unter www.claudia-bormann.de

Kontakt Stiftung Herzogtum Lauenburg: info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542-87000

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Frühjahrskonzert des LandesJugendOrchesters Schleswig-Holstein

Wotersen – Das LandesJugendOrchester (LJO) Schleswig-Holstein ist am Sonntag, 17. April um 19.00 Uhr in Kooperation mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg wieder zu Gast in der Reithalle von Schloss Wotersen. Der Eintritt ist frei (Spenden erbeten). Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Erklingen wird das ausgefallene Programm vom Frühjahr 2020, in dem die Violine das Instrument des Jahres war, und diese wird im Mittelpunkt des Programms stehen. Denn mit dem wunderbaren Violinkonzert e-moll op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy erklingt ein Klassiker des Repertoires, das jede Solistin und jeder Solist gerne spielt. Den Part wird mit Sören Bindemann ein waschechter Schleswig-Holsteiner und früherer Konzertmeister des LJO übernehmen. Die Leitung hat der Dirigent Christian Voß, der in der Vergangenheit schon mehrfach mit dem LJO gearbeitet hat.

Zu Beginn steht die festliche Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner, in der er sich dem mittelalterlichen Thema des Sängerkrieges auf der Wartburg angenommen hat.

In der zweiten Konzerthälfte bringen die jungen Musikerinnen und Musiker dann die Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 vom finnischen Nationalkomponisten Jean Sibelius zu Gehör, die ihre ungebrochene Popularität nicht zuletzt dem strahlenden und überwältigenden Finale verdankt.

Erleben Sie die Ergebnisse dieser 76. Arbeitsphase des LJO und lassen Sie sich von der Begeisterung und dem Elan der begabten jungen Musikerinnen und Musiker anstecken.

Im LJO Schleswig-Holstein treffen sich zweimal jährlich die besten Nachwuchsinstrumentalisten des Landes zu mehrtägigen Arbeitsphasen. Die jungen Musiker sammeln dort unter nahezu professionellen Bedingungen Orchestererfahrung und lernen große Orchesterliteratur kennen.

Träger des Orchesters ist der Landesmusikrat Schleswig-Holstein e.V. (www.landesmusikrat-sh.de).

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Lauenburgisches Frauenleben im 20. Jahrhundert

Ratzeburg – Die Leiterin der Kreismuseen Dr. Anke Mührenberg (Ratzeburg) gibt in ihrem Vortrag einen Einblick in das alltägliche Leben der Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 31. März um 19.00 Uhr im Stadthauptmannshof (Hauptstraße 150, 23879 Mölln) statt.

Vor einhundert Jahren durften Frauen in Deutschland das erste Mal wählen, ein Meilenstein in der Emanzipation der Frauen. Wie kam es dazu und wie sah das Leben für Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts gerade hier vor Ort im Lauenburgischen eigentlich aus? Die Referentin wird in ihrem Vortrag beleuchten, wie es zur Einführung des Wahlrechts kam und welche Rolle der Erste Weltkrieg spielte. Weiterführen wird sie ihren „Rundgang“ durch einige Jahrzehnte Frauengeschichte mit der Einführung des Grundgesetzes vor 73 Jahren und einem Ausblick bis in die 1970er-Jahre. Diese Veranstaltung schließt an den Vortrag vom 03. März an.

Eine Kooperation der Stiftung Herzogtum Lauenburg mit dem Kreismuseum Herzogtum Lauenburg (Reihe „Historischer Donnerstag“). Anmeldung unter Tel. 04542 87000 oder info@stiftung-herzogtum.de ist erforderlich.

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Dat Leven een Droom

Ratzeburg – Dr. Hans Thomas Carstensen (Hamburg) beschäftigt sich in seinem niederdeutschen Vortrag mit dem deutschen Maler, Zeichner und Grafiker Franz Marc, der als einer der bedeutendsten Maler des Expressionismus gilt. Die kostenlose Veranstaltung findet am Dienstag, 29. März um 19.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses (Unter den Linden 1, 23909 Ratzeburg) statt.

„Ik wahn in in de bayerischen Bargens. Ik heff Rehe in mien Goorn un en groden Hund.“ – So eenfach un unspektakulär hett Franz Marc (1880-1916) mal sien egen Dorsien beschreven. Man achter de Butenkant vun den kommodigen Bayern stickt en unruhigen Geist, de jümmers op de Söök is. Sien kott Leven lang weer he dormit togang un hett nie’e Utdrucksformen in de Kunst söcht. As „Jager op nie’e Sporen“ hett he sik sülvst ankeken. Tohoop mit de Künstlers vun den „Blauen Reiter“ höört Marc dormals mit to de „Wilden vun Düütschland“. Ehr Malerie schull en hardet Gegenbild ween gegen de materialistische Spießigkeit vun dat konservative Börgerdoom.

Der Kunsthistoriker Thomas Carstensen stellt schon seit einigen Jahren mit viel Bildmaterial einflussreiche Künstler in niederdeutschen Vorträgen in Ratzeburg vor. Eine Kooperation der Stiftung Herzogtum Lauenburg mit der Volkshochschule Ratzeburg (Reihe Dienstagsvorträge) und dem ZfN in Holstein auf Initiative des Niederdeutsch-Beirats der Stiftung. Anmeldung unter volkshochschule@ratzeburg.de oder Tel. 04541 8000146 ist erforderlich.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Glaspalastgespräch

Mölln – Im Rahmen der Aufgaben als Kulturknotenpunkt stehen die „Glaspalastgespräche“ der Stiftung Herzogtum Lauenburg für Austausch, Transparenz und Vernetzung aller Kultur-Interessierten. Die erste Gesprächsrunde in diesem Jahr findet am Dienstag, 22.3. um 19.00 Uhr im Stadthauptmannshof, Hauptstr. 150, in Mölln statt.

An diesem Abend steht die Vielzahl an Umwälzungen, die sich während der Pandemie-Zeit ereignet haben und seit kurzem auch durch die Situation in der Ukraine beeinflusst sind, im Mittelpunkt. Es wird ein Austausch angeregt, bei dem wir über die allgemeine Lage der Kulturarbeit in schwierigen Zeiten sprechen wollen. Die Stiftung lädt alle Interessierten ein, bei einem Glas Wein an dem Austausch teilzunehmen.  

Um Anmeldung unter Tel. 04542/87000 oder info@stiftung-herzogtum.de wird gebeten.

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De Fischer un sien Fru – musikalische Mitmachlesung

Duvensee – Die Schauspielerin und Autorin Jutta Mackeprang (Schwarzenbek) hat das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm „Vom Fischer und seiner Frau“ zu einer musikalischen Mitmachlesung op Plattdüütsch für Kinder zwischen fünf und neun Jahren umgearbeitet. Die Märchenmatinee findet am Sonntag, 20. März um 11.00 Uhr in der Duvenseer Schmiede statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Die Gemeinde Duvensee kümmert sich um das leibliche Wohl der Zuschauer (Kinder sind frei).

2003 hat sich Jutta Mackeprang mit einer eigenen Musik- und Schauspielschule selbständig gemacht. Sie leitet das Sachsenwaldblasorchester Schwarzenbek und hält Lesungen auf Hoch- und Plattdeutsch.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg auf Initiative des Niederdeutsch-Beirats der Stiftung.

Anmeldung unter ulrrei80@web.de ist erforderlich.

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Wie heiß wird der Planet?

Wie heiß wird der Planet? Um das herauszufinden, hat Dr. Sebastian Bathiany (Hamburg) das virtuelle Fieberthermometer ausgepackt. Das Ergebnis seiner Untersuchung präsentiert er am Dienstag, 22. Februar, in einem Online-Vortrag. Los geht es um 19.30 Uhr.

Bathiany, Mitarbeiter am Climate Service Center, greift für seine Analyse auf 85 Simulationen zurück. Im Zentrum seiner Ausführungen stehen die Auswirkungen des Klimawandels vor der eigenen Haustür. Ein Schwerpunkt werden unter anderem die Folgen für die Landwirtschaft sein.

Bathiany spricht auf Einladung der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Wer sich den Online-Vortrag anhören will, meldet sich unter info@stiftung-herzogtum.de oder per Telefon unter der Rufnummer 04542-87000. Im Gegenzug schickt die Stiftung dann den Link zur Veranstaltung.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Kein Poetry Slam im Bogarts

Schlechte Nachricht für die Poetry Slam-Fans der Region: Der für Freitag, 14. Januar, geplante Wettstreit der Wortakrobaten in der Bogarts.Bar (Mölln) fällt aus. Hintergrund ist die zunehmende Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Für den Poetry Slam hatten die Stiftung Herzogtum Lauenburg und die Bogarts.Bar die Hamburgerin Monika Mertens als Moderatorin gewinnen können. Mertens ist mehrfache Finalistin der Hamburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam sowie Halbfinalistin der Deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam 2015.

Der Poetry Slam zu Beginn des Jahres hat bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg jenseits der Pandemie längst Tradition. Die Initiative für diese Veranstaltung kommt regelmäßig von der Kultur-Community, einem Netzwerk junger Menschen, die sich unter dem Dach der Stiftung zusammengetan haben und darüber hinaus das Pegasus Open Air organisieren.

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg ist offiziell für die Kulturarbeit im Kreis Herzogtum Lauenburg zuständig.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Keine „Band ohne Bass“, keine Puppenshow

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg muss zwei für den laufenden Monat geplante Veranstaltungen auf das kommende Jahr verschieben. Das betrifft zunächst das Konzert der „Band ohne Bass“. Die Gruppe hätte am Freitag, 24. September, im Rahmen der Kultur auf Dorf-Tour in Güster spielen sollen. Auch der Termin für die Comedyshow „Unter Puppen“ ist nicht zu halten. TV-Hund Wiwaldi & Co. sollten ursprünglich am Sonnabend, 25. September, in der Heinrich-Osterwold-Halle (Lauenburg) auftreten.

Sobald die Nachholtermine feststehen, wird die Stiftung Herzogtum Lauenburg dies vermelden.

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Frauen im Fokus

Rechtzeitig zum Jahreswechsel liegt das Veranstaltungsprogramm der Stiftung Herzogtum Lauenburg für das erste Halbjahr 2021 vor: Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft sowie Natur/Umwelt finden wie gewohnt im ganzen Kreisgebiet statt. Einige Veranstaltungen, die wegen der Pandemie ausfallen mussten, werden jetzt nachgeholt. Allerdings legt die Stiftung das Halbjahresprogramm erneut nur in digitaler Form vor, um auf mögliche Änderungen aufgrund der Corona-Bestimmungen jederzeit reagieren zu können.

Alle Interessierten finden eine PDF-Datei des gesamten Programms auf der Internetseite der Stiftung www.stiftung-herzogtum.de (Rubrik „Programm“). Darüber hinaus wird jeden Monat ein aktualisiertes Faltblatt für den kommenden Monat an öffentlichen Stellen ausgelegt, mit dem der Stand der Dinge dargestellt wird.  

Das Jahresthema stellt Frauen in den Fokus: Mit einer Reihe von Veranstaltungen von, über und mit Frauen nähert sich die Stiftung diesem Themenkomplex aus historischer, politischer und kultureller Sicht. So wird es zwei Vorträge von der Historikerin und Volkskundlerin Dr. Anke Mührenberg geben, die sich mit dem Frauenleben im Lauenburgischen befassen (29. April und 18. Mai). Auch in der Musik schlägt sich das Thema nieder: Zwei Frauenensembles – „Suden Aika“ aus Finnland (7. März) sowie „VickiKristinaBarcelona“ aus den USA (24. April) – zeigen die Bandbreite zwischen Vokalmusik und modernem Songbook. Die Reihe wird im zweiten Halbjahr fortgesetzt.

Freunde alter Obstsorten können die Kurzseminare von Peter Schlottmann auf der Streuobstwiese Ratzeburg im Januar, Februar und März wahrnehmen. Im Umweltbereich werden auch Vorträge angeboten: So geht es am 23. Februar um die Welt der Käfer und am 16. März um Wald und Klimawandel. Zudem gibt es erneut die Gelegenheit, sich im Rahmen einer Halbtagsexkursion zu den Magerrasenflächen bei Lehmrade zu begeben (12. Juni).

Die Frühjahrsausstellung widmet sich den graphischen Arbeiten des Künstlerpaars Ina und Markus Landt aus Worpswede, die unter dem Motto „Kunst – Leben – Hoffnung“ einen positiven Akzent setzen möchte. Die Vernissage findet am 14. März im Möllner Stadthauptmannshof statt.

Alle, die am Plattdeutschen Interesse haben, können sich schon mal den 8. Mai notieren. Die Stiftung veranstaltet an diesem Tag zusammen mit dem Zentrum für Niederdeutsch in Holstein das beliebte niederdeutsche Autorentreffen, bei dem professionelle und auch nicht professionelle Autoren aus ganz Norddeutschland zusammenkommen und ihre Texte vorlesen.

Am 15. Mai – also exakt eine Woche später – steht dann das Pegasus Open Air auf dem Programm. Nach der pandemiebedingten Pause in diesem Jahr lockt die Kultur-Community der Stiftung mit einem abwechslungsreichen Live-Programm aus der Welt des Rock, Pop und Hiphop.

Im wissenschaftlichen Bereich stellt Prof. Dr. Oliver Auge am 4. Februar Bezügen zwischen lauenburgischen und der schleswig-holsteinischen Geschichte her. Prof. Dr. Dr. Rainer Hering referiert am 18. Februar über Todesanzeigen als Quellen genealogischer und historischer Forschung.

Nachdem im letzten Jahr ein Schreibwettbewerb für Erwachsene ausgeschrieben wurde, stehen diesmal wieder Kinder und Jugendliche aus dem Kreisgebiet im Mittelpunkt (Sechs bis 23 Jahre). Thematik und Stil sind bewusst offengehalten. Bei der Abschlussveranstaltung am 20. Mai werden die besten Texte vorgelesen.

Dank finanzieller Unterstützung der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, Premiumsponsor der Stiftung Herzogtum Lauenburg, darf sich das Publikum also wieder auf ein umfangreiches und kurzweiliges Programm freuen.