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Programm

Zu den Kuckuckslichtnelken ins Pirschbachtal

Seit über 30 Jahren entwickelt sich das Pirschbachtal als eine extensive Weidelandschaft. Hier finden sich noch blumenreiche Wiesen in einer von abwechslungsreichen Wäldern umrahmten Bachaue. Dieses Tal werden die Teilnehmer bei der circa dreistündigen Wanderung umrunden.

Das Projekt Tallandschaft Pirschbach wird von der Stiftung federführend mit BUND, NABU und WWF entwickelt und betreut. Dr. Heinz Klöser (BUND) ist Ökologe und begleitet als Naturführer und Expeditionsleiter Reisen von Expeditionskreuzfahrtschiffen in fast allen Fahrtgebieten. Darüber hinaus engagiert er sich sowohl im lokalen wie globalen Rahmen für den Naturschutz.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542/87000 erforderlich.

16. Juni 2024, 10.00 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz am Pirschbach, Lankauer Weg, Mölln, Teilnahmegebühr 5,00 €.

Foto © Heinz Klöser

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Aktuelles

Der Workshop über Pressearbeit für Kunst- und Kulturschaffende entfällt

Der Workshop für Kunst- und Kulturschaffende an diesem Samstag, den 25. Mai 2024, findet nicht statt. Über einen möglichen Nachholtermin werden wir Sie informieren.

Foto ©Monika John/ Stiftung HL

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Aktuelles

Cole Quest & The City Pickers im ausverkauften Stadthauptmannshof

und in Mitmach-Schulkonzerten in einer Möllner Grundschule

Vom ersten Ton an schlug den fünf New Yorker Musikern große Begeisterung entgegen, als sie am Sonntag, 28. April, ihren swingenden Retro-Bluegrass vor über 100 Zuhörerinnen und Zuhörern zum Besten gaben.
Über das Konzert hatte zuvor neben dem Deutschlandfunk auch Peter Urban im NDR berichtet. Und alle Versprechungen wurden eingelöst: Der Enkel von Woody Guthrie und seine Band brannten ein Feuerwerk ab, abwechslungsreiche amerikanische Musik vom Country-Swing-Walzer bis zu fetzigen Stücken mit Clog-Dance-Einlage. Alles stilecht interpretiert mit Dobro, Banjo, Mundharmonika, Double-Bass, Flatpicking-Gitarre und dem typischen Bluegrass-Gesang mit seiner eng geführten Mehrstimmigkeit.
Bluegrass ist in sich eine Schmelztiegelmusik mit Einflüssen so vielfältig wie die Ethnien der amerikanischen Einwanderungsgesellschaft des 19. Jahrhunderts.
Dazu spielte die Band natürlich Lieder vom Grandpa Woody Guthrie. Auch sein „This Land is Your Land“, die heimliche amerikanische Nationalhymne, durfte zum Abschied nicht fehlen.
Tags drauf spielte Cole Quest & The City Pickers zwei Schul-Mitmach-Konzerte in der Till-Eulenspiegel-Grundschule in Mölln. Der 3. und der 4. Jahrgang hatte Lieder im Unterricht vorbereitet, einzelne Schülerinnen und Schüler stellten sogar Fragen auf Englisch, und ihnen wurden die Essentials der Bluegrass-Musik und die Hauptinstrumente in vielen Solo-Beispielen nahegebracht. Dazu gibt es einen schönen Beitrag mit Fotos auf der Schulhomepage der TES: https://till-eulenspiegel-schule.lernnetz.de/aktuelles/neuigkeit/unvergessliches-schuelerkonzert-mit-cole-quest-and-the-city-pickers.html
Möglich wurde all dies durch die Zusammenarbeit des Födervereins Möllner Folksfeste mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg, SchuletrifftKultur und Mitteln, die der Kreis für Kulturelle Bildung zur Verfügung stellt. Dank an Jens Butz für die Fotos!

Foto ©Jens Butz

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Programm Stadthauptmannshof

Joolaee Trio – von Persien nach Europa: Percussion / Piano / Kamancheh

Im Mittelpunkt der Musik des Joolaee-Trios steht die persische Stachelgeige Kamancheh, ein in Deutschland selten zu hörendes Instrument. Misagh Joolaee gewann im Iran schon als Kind den renommiertesten Geigen-Wettbewerb, studierte dann zusätzlich Setar, Tar und die Kamancheh. Später in Deutschland folge an Klavier und Violine eine Ausbildung in europäischer klassischer Musik. Er veröffentlichte einige mit Preisen ausgezeichnete CDs und widmete sich Projekten, in denen Kulturen aufeinandertreffen und sich miteinander verbinden, u.a. als Solist mit dem Staatsorchester Braunschweig. 

Im Trio mit Schaghajegh Nosrati am Flügel und Sebastian Flaig erklingt eine einzigartige Musiksprache zwischen Ost und West, alt und neu, rhythmischer Originalität und lyrischer Erzählweise. Aus der Fülle persischer, klassisch-europäischer und zeitgenössischer Einflüsse entwickelt das Trio Programme mit Eigenkompositionen, aber auch Arrangements türkischer und aserbaidschanischer Volkslieder sowie Bearbeitungen ausgewählter Werke von Komponisten wie Bartók, Ravel und Ligeti. 

Schaghajegh Nosrati studierte in Hannover, veröffentlichte sechs Alben und erhielt 2023 für ihre Aufnahme  des Bachschen Wohltemperierten Klaviers 1 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Sebastian Flaig studierte in Leipzig neben Jazzrhythmik ethnische Perkussion und lebte zur Vertiefung seiner Kenntnisse ein Jahr in Istanbul. Alle drei waren zuletzt auch gern gesehene Gäste beim SHMF.

Das Joolaee-Trio wird außer dem Abendkonzert zwei Schulkonzerte in der Region spielen. 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Förderverein Möllner Folksfeste e.V.

Reservierung ist möglich unter Tel. 04542/87000 oder info@folksfest-moelln.de.

31. Mai 2024, 19:30 Uhr, Stadthauptmannshof , Hauptstr. 150, 23879 Mölln, Eintritt 20,00 €.

Foto © Joolaee Trio

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Aktuelles Stiftung Herzogtum Lauenburg Vorstand und Team

Wechsel in der Geschäftsführung der Stiftung Herzogtum Lauenburg

Stefan Büngens wird am 1. Mai als neuer Geschäftsführer beginnen

Der geschäftsführende Vorstand und der Stiftungsvorstand haben sich nach einem Auswahlverfahren auf ihn verständigt. „Stefan Büngens hat uns vor allem durch seine jahrelange Erfahrung mit Akteuren im ländlichen Raum und natürlich durch seine fachlichen Qualifikationen überzeugt“, begründet Barbara Kliesch, Vizepräsidentin der Stiftung, die Entscheidung.

Stefan Büngens (57) hat mehr als 20 Jahre für das Erzbistum Hamburg und die Caritas in Hamburg und Schleswig-Holstein gearbeitet. Mit seinen Erfahrungen in verschiedenen Geschäftsstellen und der Zusammenarbeit mit politischen Gremien und verschiedenen Organen bringt der Diplom-Politologe und Diplom-Volkswirt sehr gute Voraussetzungen für die vielfältigen Aufgaben der Stiftung mit. „Ich freue mich, dass ich meine langjährige Erfahrung im Non-Profit-Management nun in die Zukunft der Stiftung einbringen kann,“ so Büngens. Besonders freue er sich, die Stiftung in der Entwicklungsphase des Projekts Aller.Land zu begleiten. „Ich bringe ein lebhaftes Interesse für die Entwicklung kultureller Vielfalt sowie Freude an der Kommunikation mit unterschiedlichsten Zielgruppen mit. Kultur und Demokratie sind für mich nicht nur Schlagwörter – sondern sie müssen mit Leben gefüllt werden.“ Die bisherige Geschäftsführerin Christa Mahl wird die Stiftung zum 31. August verlassen. In der verbleibenden Übergangszeit wird sie sich kulturpolitischen Aufgaben widmen, die Projektleitung KulturSommer am Kanal 2024 übernehmen sowie für die inhaltliche Arbeit des Kulturknotenpunktes Südost verantwortlich sein. 

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Foto: ©Stefan Büngens

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Lauenburgische Akademie

Mit künstlicher Intelligenz in die Zukunft

Vortrag von Prof. Dr. Rolf Bader (Universität Hamburg)

Künstliche Intelligenz bestimmt schon jetzt viele Aspekte unserer Welt, in Musik und Kunst, Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin oder Medien und natürlich dem Internet. Wie aber funktioniert sie, was kann sie, wo versagt sie, was sind Chancen und Risiken und wie kann man vernünftig und zukunftsoriertiert damit umgehen?

Ausgehend von der Ausstellung ‚Can you hear it? Musik und künstliche Intelligenz‘ am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (online zum selbst ausprobieren unter https://musicai.uni-hamburg.de) werden im Vortrag Geschichte der KI und verwandter Prognosealgorithmen erläutert. Grundlegende Formen und Algorithmen der KI werden vorgestellt und deren Anwendungen in Musik, Textproduktion, Politik, Medizin oder Wissenschaft. Dabei werden Möglichkeiten und Zukunftschancen von KI und verwandter Techniken genauso deutlich wie deren Beschränkungen, Probleme und Risiken. Auch soll durch ein verbessertes Verstehen der Algorithmik der Umgang mit und die Einordnung von KI erleichtert werden. Schließlich soll mit einem Ausblick auf verbesserte und in Entwicklung befindliche Prognosealgorithmen zukünftliche Szenarien von Gesellschaft oder Kunst diskutiert werden.

3. Mai 2024 – 19.30 Uhr, Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150 23879 Mölln, Eintritt frei.

Foto © Rolf Bader

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Aktuelles Programm

Cole Quest – Bluegrass vom Feinsten direkt aus New York

Das erste Konzert auf der Deutschlandtour, direkt von New York nach Mölln!

Die Mitglieder der Band leben in New York City. Ihre Liebe gehört dem Bluegrass. Eigenkompositionen wechseln mit Bekanntem ab, zum Repertoire gehören unter anderem Stücke von Woody Guthrie. Tolles Dobro-Spiel und Weltklasse-Mundharmonika ergeben in ihrer instrumentalen Virtuosität eine energetische Dynamik, die direkt in die Beine geht. Und auf jeden Fall macht die Band Lust auf alles, was an Spirit und Spaß dazugehört.

Nähere Informationen finden Sie unter www.colequest.com Das Konzert ist eine Kooperation mit dem Förderverein Möllner Folksfeste e.V.

Reservierung unter Tel.: 04542/87000 oder info@folksfest-moelln.de

So., 28. April 2024, 19.00 Uhr, Stadthauptmannshof [barrierefrei], Hauptstr. 150, 23879 Mölln, Eintritt 20,00 €.

Foto ©Aidan Grant

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Programm

Der Sachsenwald

Der Sachsenwald ist mit rund 70 km² das größte geschlossene Waldgebiet Schleswig-Holsteins. Als nach der letzten Vereisung die mittlere Julitemperatur etwa 19ºC erreicht hatte, breitete sich im Lande ein Eichenmischwald mit Eiche, Ulme, Linde und Erle aus. Die Landschaft wurde durch dichte Waldbedeckung geprägt. Das änderte sich erst, als der Mensch in der Jungsteinzeit von den Auetälern her in den Wald eindrang, ihn teilweise rodete und sesshaft wurde. Rodungsinseln blieben bis in die Eisenzeit besiedelt. Davon zeugen über 1.000 archäologische Denkmäler im Sachsenwald (Großsteingräber, Grabhügel, Urnenfriedhöfe, Altäcker, Schalensteine).

Der Referent wird vegetationsgeschichtliche und historische Einzelheiten skizzieren, auch über die umkämpften Besitz- und Nutzungsrechte am Sachsenwald und die Zeit des Fürsten Bismarck, dem Kaiser Wilhelm I. den Sachsenwald dotiert hatte, berichten. Noch heute gehört der Wald Fürst Bismarcks Nachkommen.

Eine Kooperation mit dem Verein Heimatgeschichte Gülzow und dem Kreativausschuss MarktTreff.

25. April 2024, 19.00 Uhr, MarktTreff Gülzow, Hauptstraße 21, 21483 Gülzow, Eintritt frei.

Foto © Stadtarchiv Schwarzenbek

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