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Kultur

Gesucht: Ideen für den KulturSommer 2022

Unter dem Motto „Die ganze Welt… am Wegesrand“ veranstaltet die Stiftung Herzogtum Lauenburg vom 18. Juni bis 18. Juli 2022 die 17. Auflage des KulturSommers am Kanal. Für die laufende Programmplanung freut sich das Festival-Team um Intendant Frank Düwel über Anregungen und Ideen der Kulturschaffenden im Kreis.

„Mit dem diesjährigen Motto möchten wir das Verhältnis von Welt und ihrem Rand zum Ausgangspunkt einer künstlerisch-philosophischen Recherche machen“, so Intendant Düwel. Der KulturSommer am Kanal knüpft damit inhaltlich auch an ein im Zuge der Pandemie entstandenes Veranstaltungskonzept an: der Kunst am Wegesrand. „Diese Art der Begegnung von Künstlerinnen und Künstlern mit dem Publikum hat uns bislang gut durch die Corona-Krise gebracht. Ich würde sogar sagen, sie war überlebensnotwendig“, betont Düwel.

Anregungen und Ideen für den KulturSommer am Kanal 2022 werden per Mail unter kultursommer@norden-theater.de entgegengenommen. Redaktionsschluss ist der 14. Februar.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

„Kultur gehört in die Fläche“

Mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm startet die Stiftung Herzogtum Lauenburg in das erste Halbjahr 2022. Das Publikum darf sich auf Live-Musik, Poetry Slam, historische und naturkundliche Vorträge und Literarisches freuen. Die dazu erschienene Broschüre umfasst 24 Events. Elf davon sind im Möllner Stadthauptmannshof geplant, der Rest findet an verschiedenen Orten im Kreis Herzogtum Lauenburg statt.

„Als Institution, die für die Kulturarbeit im Kreis Herzogtum Lauenburg zuständig ist, gehört das zu unserem Selbstverständnis“, so Geschäftsführerin Andrea Koop. „Auch wenn der Stadthauptmannshof ein toller Veranstaltungsort ist, gehört die Kultur in die Fläche. Wir wollen, dass sowohl Menschen auf dem Land als auch in der Stadt Vorträge und Konzerte besuchen können.“

Wichtig ist Koop auch die Themenvielfalt. „Neben der Kultur in all ihren Ausprägungen haben wir immer auch die Wissenschaften im Blick. Hier können wir glücklicherweise oft auf unsere erstklassigen Referentinnen und Referenten zurückgreifen“, erklärt Koop.

So wird die Historikerin und Volkskundlerin Dr. Anke Mührenberg zwei Vorträge halten, die sich mit dem Frauenleben im Lauenburgischen befassen (3. März und 31. März). Auch im naturkundlichen Bereich stehen einige Vorträge an: Am 18. Februar unternimmt Dieter Damschen eine fotografische Reise mit den Kranichen. Eine Analyse zu erwartbaren klimatischen Veränderungen in der Region präsentiert am 22. Februar Sebastian Bathiany vom Climate Service Center Germany. Zudem gibt es eine naturkundliche Wanderung ins Pirschbachtal (22. Mai).

Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt von „Suden Aika“ am 13. März. Das finnische Frauen-Quartett holt mit dem Konzert im Stadthauptmannshof ein bereits für 2021 geplantes Gastspiel nach. Die vier Sängerinnen präsentieren kraftvolle Vokalstücke, die instrumental behutsam begleitet werden.

„Malerei – Zeichnung – Installation“ – unter diesem Titel steht die Frühjahrsausstellung. Die Schau, die mit einer Vernissage am 24. April eröffnet wird, zeigt neuere Arbeiten der Malerin Claudia Bormann, die für ihr Schaffen 2020 mit dem Kulturpreis der Stiftung Herzogtum Lauenburg ausgezeichnet wurde.  

Erhältlich ist das Programmheft in den Filialen der Kreissparkasse sowie an verschiedenen öffentlichen Stellen des Kreises Herzogtum Lauenburg. Wer will, kann es sich auch auf www.stiftung-herzogtum.de unter der Rubrik „Programm“ herunterladen.

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Programm

Kein Poetry Slam im Bogarts

Schlechte Nachricht für die Poetry Slam-Fans der Region: Der für Freitag, 14. Januar, geplante Wettstreit der Wortakrobaten in der Bogarts.Bar (Mölln) fällt aus. Hintergrund ist die zunehmende Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Für den Poetry Slam hatten die Stiftung Herzogtum Lauenburg und die Bogarts.Bar die Hamburgerin Monika Mertens als Moderatorin gewinnen können. Mertens ist mehrfache Finalistin der Hamburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam sowie Halbfinalistin der Deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam 2015.

Der Poetry Slam zu Beginn des Jahres hat bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg jenseits der Pandemie längst Tradition. Die Initiative für diese Veranstaltung kommt regelmäßig von der Kultur-Community, einem Netzwerk junger Menschen, die sich unter dem Dach der Stiftung zusammengetan haben und darüber hinaus das Pegasus Open Air organisieren.

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg ist offiziell für die Kulturarbeit im Kreis Herzogtum Lauenburg zuständig.

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

„Es waren anstrengende & erfüllende Monate“

Ein schwieriges, aufregendes und anstrengendes Jahr geht zu Ende. Corona hat uns auch 2021 vor große Herausforderungen gestellt. Wegen des langen Lockdowns mussten wir im Frühjahr zunächst eine Veranstaltung nach der anderen absagen. Für uns als Stiftung bedeutete das, wieder neu zu planen und die eine oder andere Aktivität ins Internet zu verlegen.

Gleichzeitig tickte die Uhr für unseren KulturSommer am Kanal. Würde den Kulturschaffenden genügend Zeit bleiben, um Dinge einzustudieren? Bis Mai – also rund einen Monat vor der Premiere – hatte das Kanu-Wander-Theater nicht proben können. Konnte das Festival da überhaupt noch in der von uns gedachten Form stattfinden? Was würde zum Start erlaubt sein? Welche Rolle würden die Impfungen spielen? Was war mit den Tests? Im Frühjahr war das alles noch nicht klar. Von 2G oder 3G sprach zu diesem Zeitpunkt niemand.

Tatsächlich mussten wir das eine oder andere Event am Ende fallen lassen oder an die Umstände anpassen. Aber das Kanu-Wander-Theater fand statt und begeisterte. Michelle Affolters Inszenierung von Shakespeares „Was ihr wollt“ zeigte eindrucksvoll: Der KulturSommer 2021 ist voll da und das Publikum mittendrin. Am Ende konnten wir trotz der Planungsunsicherheiten auf ein großartiges Festival mit tollen Konzerten, erstklassigem Theater und anspruchsvoller Kunst zurückblicken. Als Beispiele nenne ich hier die Produktionen „Ich will leben“ und „Capones Vermächtnis“. Aufzählen könnte ich noch viel mehr.

Und weil es so gut klappte mit dem KulturSommer am Kanal, legte die Stiftung als für Kulturarbeit im Kreis zuständige Einrichtung mit dem Programm „Sommerkultur – Schleusen auf für Begegnungen“ noch einmal nach. Im Schulterschluss mit anderen Kulturträgern, Vereinen und Gruppen stellten wir eine Reihe von Projekten auf die Beine. Da war die Augustbühne im Stadthauptmannshof mit diversen Musik- und Literaturevents. Da war das Pegasus Waterkant in Geesthacht, veranstaltet von unserer Kultur-Community. Da war das mit Größen wie Feridun Zaimoglu und Saša Stanišić von Geesthachts Stadt- und Kulturmanagerin Dr. Julia Dombrowski erstklassig besetzte und organisierte Literaturfestival. Da war die Big Red Bus-Tour der Big Band Mölln. Und, und, und.

Es waren anstrengende, aber auch erfüllende Wochen und Monate für uns und für all die Menschen, die daran beteiligt waren. Das Jahresende ist da ein guter Zeitpunkt, um durchzuatmen und all jenen danke zu sagen, die diese vielen Events möglich gemacht haben: der Bund, das Land und der Kreis mit ihrer großzügigen finanziellen Unterstützung, die Helferinnen und Helfer, die Künstlerinnen und Künstler, die Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner. Sie alle haben die Ärmel hochgekrempelt und losgelegt und damit Corona getrotzt.

Ein Dank gebührt natürlich auch dem Publikum, das sich zahlreich auf den Weg gemacht und damit wesentlich zum Erfolg beigetragen hat.

Zum Jahreswechsel wünsche ich Ihnen allen im Namen der Stiftung Herzogtum Lauenburg ein frohes, gesundes, neues Jahr und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen!

Andrea Koop

Geschäftsführerin

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Frohe Weihnachten!

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg verabschiedet sich in die Weihnachtspause. Vom 24. Dezember bis 2. Januar sind unsere Büros und der Empfang nicht besetzt.

Wir wünschen frohe Festtage und hoffen, dass wir uns im neuen Jahr gesund und munter wiedersehen.

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

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Sie sind an Kultur vor der eigenen Haustür interessiert? Sie möchten wissen, was im Kreis Herzogtum Lauenburg für Veranstaltungen angeboten werden? Sie sind selbst Künstlerin oder Künstler? Oder Kulturschaffende? Dann abonnieren Sie doch einfach unseren Newsletter. Einmal pro Monat informieren wir über wichtige Veranstaltungen und Neuerungen rund um das Thema Kultur.

Wir, die Stiftung Herzogtum Lauenburg, sind für die Kulturarbeit im Kreis Herzogtum Lauenburg zuständig. Zudem sind wir vom Land Schleswig-Holstein in Partnerschaft mit dem Kreis Stormarn offiziell zum Kulturknotenpunkt Südost ernannt.

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Gitta Neemann-Güntner neu im Vorstand

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg setzt in der Führungsarbeit weiter auf Kontinuität. Einstimmig hat der Stiftungsrat Präsident Klaus Schlie, Vize Wolfgang Engelmann sowie Jörg-Rüdiger Geschke, Dr. Christel Happach-Kasan, Landrat Dr. Christoph Mager und Detlev Werner von Bülow als Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt. Neu im Gremium vertreten ist Gitta Neemann-Güntner. Die Büchener Sozialdemokratin, Vizepräsidentin des Kreises Herzogtum Lauenburg, folgt auf ihren Parteikollegen Dr. Matthias Esche (Mölln), der nicht mehr kandidierte.

Für Neemann-Güntner rückte die Möllner Ratsherrin und Sozialdemokratin Kirsten Patzke in den Stiftungsrat auf. Die weiteren Mitglieder dieses Gremiums sind der Vorsitzende Hubertus Eichblatt, sein Stellvertreter Sven Michelsen, Norbert Brackmann, Thomas Buhck, Wolf-Rüdiger Busch, Antje Ladiges-Specht, Paul Petersen, Michael Rebling, Uta Röpcke, Martin Turowski, Reinhold von Eben-Worlée und Möllns Bürgermeister Jan Wiegels.

Neu im Stiftungsrat: Kirsten Patzke. Foto: Privat
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Wissenschaft

Die Zeit reiner Faktenvermittlung ist vorbei

Wie schaffe ich es, Menschen für mein Museum zu begeistern und nebenbei auch noch den einen oder anderen Erkenntnisprozess in Gang zu setzen? Um diese Frage rankte sich eine von der Stiftung Herzogtum Lauenburg und vom Projekt „Schule trifft Kultur in Schleswig-Holstein“ veranstaltete Fortbildung. Mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer warteten am heutigen Mittwoch (10. November) im Stadthauptmannshof auf Tipps und Anregungen und erhielten sie – sowohl in Theorie als auch Praxis.

Aus der Praxis der Vermittlungsarbeit berichteten zunächst Mareike Ballerstedt vom Museum für Hamburgische Geschichte und Heike Roegler vom Altonaer Museum, die unter anderem das Konzept „Kinder als Museumsforscher“ vorstellten. In die Theorie stieg dann Sebastian Barsch, Professor für Geschichtsdidaktik an der Christian-Albrechts-Universität, ein. Wie bei den Vorrednern wurde auch bei ihm schnell deutlich, dass die Zeiten reiner Faktenvermittlung und Objektaufstellung vorbei sind, wenn man denn auch morgen noch Menschen – insbesondere junge – für sein Museum begeistern möchte.

Sebastian Barsch sprach per Videoschalte zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fortbildung. Foto: Kulturportal-Herzogtum.de

Statt einer straffen, von einer unsichtbaren Hand geleiteten Führung geht es heutzutage darum, die Menschen selbst in Bewegung zu versetzen. Dafür nannte Barsch gleich eine ganze Reihe von Maßgaben. Unter anderem warb er dafür, „Inszenierung zu dekonstruieren“ – sprich verschiedene Sichtweisen auf einen Sachverhalt oder eine Sache zuzulassen – oder bewusst Dinge zuzulassen, die für Irritationen sorgen. „Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Geschichte als Konstrukt zu begreifen“, so Barsch. Das Ziel dieser Strategie ist der „Criticalist“, jemand, die oder der in der Lage ist, Quellen als Quellen zu identifizieren und einzuordnen, statt sich überwältigen zu lassen und auch Darstellungen als solche zu erkennen und zu hinterfragen.

Was braucht es, um das zu können? Eine Menge, machten Barschs Ausführungen deutlich. Faktenwissen schadet nicht. Darauf basierend Zusammenhänge herzustellen und damit einen Erkenntnisprozess in Gang zu setzen, um damit am Ende vielleicht etwas für das eigene Leben in einer pluralistischen Gesellschaft ableiten zu können – wäre nahe am Ideal.

Dafür bedarf es allerdings nicht nur kreativer und kompetenter Museumsmacherinnen und Museumsmacher, sondern auch (junger) Menschen, die sich auf dem Weg machen.

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Saitenakrobatik mit Wow-Faktor

Was haben Dylan Fowler, Sophie Chassée (Foto: Christian Olschina), Peter Finger und Peter Funk gemeinsam? Sie wissen es nicht? Es sei ihnen verraten: Alle vier sind Virtuosen, wenn es darum geht, die richtigen Saiten „anzuschlagen“ – und sie alle kommen im November in den Möllner Stadthauptmannshof. Peter Funk ist am Freitag, 12. November, im Rahmen des „Kleinen Möllner Ukulelen-Abends“ zu Gast.  Dylan Fowler, Sophie Chassée, Peter Finger sind am Sonnabend, 20. November, auf der „International Guitar Night“ vertreten.

Die Ukulele gilt manch einem als „kleinster Riese der Musikwelt“. In jüngster Zeit hat sich sogar ein regelrechter Hype um das Instrument entwickelt. Offensichtlich fasziniert dessen warmer und freundlicher Klang. Grund genug für die Stiftung Herzogtum Lauenburg und dem Folkclub Mölln eine Veranstaltung wie den „Kleinen Möllner Ukulelen-Abend“ auf die Beine zu stellen. Das Publikum darf sich am 12. November auf gleich drei Acts freuen. Mit am Start sind die „Ukulele Alley Cats“ aus Hamburg, der Lokalmatador Fritz Hermann und der bereits erwähnte Peter Funk.

Das Duo „Ukulele Alley Cats“ aus Hamburg spielt Auszüge aus seinem Programm „Vier Saiten für ein Halleluja“ mit ausgefeiltem Satzgesang und einer mitreißenden Mischung aus Song-Klassikern der letzten 100 Jahre zwischen „Ukulele Lady“ und „Highway to Hell“. Dabei nutzen die Musiker Ukulelen jeder Größe.  

Peter Funk, der im vorletzten Jahr mit seiner Band „Frontporch-Picking“ in Mölln war, wird als Solist die instrumentale Seite der Ukulele zeigen: Der Fingerpicking-Virtuose demonstriert, wie es swingt und groovt. Darüber hinaus wird Fritz Hermann seine kleinen und feinen Lieder präsentieren.

Wie die Musiker des Ukulele-Abends wollen auch die Musikerinnen und Musiker der „International Guitar Night“ zeigen, wie flink sie mit den Fingern sind. So kommt die 24-Jährige Sophie Chassée mit einemModern Fingerstyle“ à la Andy McKee oder Ben Howard um die Ecke. Zudem besitzt sie eine Stimme mit „Wow“-Faktor. Ihre Texte erzählen von der verlorenen Liebe, den großen Veränderungen im Lauf des Lebens, Freundschaften und Zwiegesprächen mit sich selbst.

Am 20. November vertreten ist auch Dylan Fowler, der seit 30 Jahren auf der Bühne steht und international als Gitarrist, Multi-Instrumentalist, Komponist und Arrangeur gefeiert wird. Fowler spielt unter anderem keltische Kompositionen sowie walisische und skandinavische Musik.

Entgegen der Vorankündigung sind die Brüder Nick und David Kvaratskhelia leider nicht am Start. Stattdessen erklingt die Gitarre des Franzosen Michel Haumont, der mit kraftvollem Bass und eleganten Melodielinien aufwartet.

Statt Nick und David Kvaratskhelia spielt Michel Haumont im Rahmen der „International Guitar Night“. Foto: Pollert

Peter Finger ist der Initiator der „International Guitar Night“ und gleichzeitig Act der Veranstaltung. Finger gelingt die perfekte Harmonie von Virtuosität, Musikalität und Komposition. Sein musikalischer Kosmos ist grenzenlos, zeugt von Kenntnis der Musikgeschichte wie des Zeitgenössischen. So wird der aufmerksame Zuhörer immer wieder auf die Klangsprache Debussys, Ravels oder Strawinskys stoßen – und sich im gleichen Atemzug vielleicht in rockigen Gefilden wiederfinden, verführt zu „Saitensprüngen“ in die weite Welt des Jazz. Oder er bestaunt Fingers fast orchestrales, manchmal atemberaubend experimentelles Geflecht aus Rhythmus, Harmonik und Melodie.

Kartenreservierungen für den „Kleinen Möllner Ukulelen-Abend“ und die „International Guitar Night“ nimmt der Folkclub Mölln per Mail unter info@folkclubmoelln.de oder unter der Telefonnummer 04542-822472 entgegen. Für beide Veranstaltungen kooperieren der Verein und die Stiftung Herzogtum Lauenburg miteinander.

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Kultur

„Dresden“

Zu einem interessanten Literaturabend lädt am Donnerstag, 18. November, die Stiftung Herzogtum Lauenburg ein. Der Hamburger Schriftsteller Michael Döring liest um 19 Uhr im Möllner Stadthauptmannshof aus seinem Roman „Dresden“.

Göring erzählt eine Geschichte aus dem geteilten Deutschland. Fabian, ein junger Student aus Westdeutschland, reist 1975 nach Dresden. Er will sehen, ob das Leben in der „Ostzone“ tatsächlich so schlecht ist, wie sein Vater behauptet. In der sächsischen Elbmetropole findet er schnell Anschluss. Er lernt einige Gleichaltrige kennen, darunter auch die attraktive Anne. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die sich in der Lebenswirklichkeit zweier konkurrierender deutscher Staaten behaupten muss.

„Dresden“ ist Görings fünfter Roman. Für sein schriftstellerisches und geisteswissenschaftliches Werk wurde er 2019 mit dem Dr. Günther Buch-Preis ausgezeichnet. Göring leitet die gemeinnützige ZEIT-Stiftung und unterrichtet Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Anmeldungen für die Lesung nimmt die Stiftung Herzogtum Lauenburg, erreichbar unter Tel. 04542-87000 oder per Mail unter info@stiftung-herzogtum.de, entgegen.

Foto: David Ausserhofer

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Kultur

„Trotzdem Glück: Die andere Seite der Pandemie“

Es ist ein beeindruckendes Zeugnis menschlicher Stärke, dass so viele im Angesicht einer existentiellen Bedrohung den Mut nicht sinken lassen. Sie machen weiter. Sie wollen leben. Und doch ändert der Moment der Bedrohung und auch die Zeit danach vieles – selbst wenn die Bedrohung überstanden ist. 

In der Covid-19-Pandemie ist dies eine Erkenntnis, die die gesamte Gesellschaft betrifft. Jede(r) hat sein bzw. ihr Päckchen zu tragen, wie es so schön heißt. Das gilt auch für die jüngere Generation – die Kinder, die Jugendlichen und die jungen Erwachsenen. Wie es ihnen im langen Lockdown ergangen ist, darüber erfährt man nur wenig in der Öffentlichkeit. Immerhin die Ausstellung „Trotzdem Glück: Die andere Seite der Pandemie“, die vom 13. November bis 28. November im Möllner Stadthauptmannshof zu sehen ist, nimmt diese Frage jetzt in den Blick.

Die Schau ist das Ergebnis des gleichnamigen Wettbewerbs, den Jörg-Rüdiger Geschke, Kreisfachberater Kulturelle Bildung, und das Forum für Kultur & Umwelt aus der Taufe gehoben haben. Für die Präsentation der Wettbewerbsbeiträge kooperieren beide Seiten nun mit dem Kulturknotenpunkt Südost, vertreten von der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Was war trotz der Pandemie schön? Woran wird man sich auch in den kommenden Jahren noch gerne erinnern? Die junge Generation findet höchst unterschiedliche Antworten auf diese Fragen. Auch die Art und Weise, wie sie ihre Sicht der Dinge mit Zeichenstift und Pinsel darstellen, ist sehr vielfältig.

Die Ausstellung im Möllner Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, ist immer sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr zugänglich. Die Vernissage am Sonnabend, 13. November, beginnt um 15 Uhr.

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Lauenburgische Akademie

Artenvielfalt im heimischen Garten

Was hilft der Artenvielfalt im heimischen Garten? Dieser Frage geht am Dienstag, 16. November, Diplom-Biologe Norbert Voigt (Kiel) im Möllner Stadthauptmannshof nach. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Über Garten- und Grundstücksgestaltung lässt sich trefflich streiten. Es gibt Menschen, die wilde Gärten lieben. Andere sehen darin wiederum ein Sinnbild für Unordnung und mangelnde Pflege. Nutzgärtnern geht es vor allem darum, Obst und Gemüse zu ernten. Letztendlich sind Gartengestaltungen immer auch Spiegelbild gesellschaftlicher Moden und Trends.

Unabhängig davon bieten Gärten immer Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Der Vortrag möchte vor diesem Hintergrund positive Beispiele für eine naturnahe Gartengestaltung aufzeigen. Die Vorstellung von Lieblingspflanzen und besonderen Naturinseln im Garten runden den Vortrag ab. Norbert Voigt ist Umweltreferent des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes.

Eine Anmeldung unter Tel. 04542-87000 oder per Mail unter info@stiftung-herzogtum.de ist erforderlich.

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Foto: Norbert Voigt

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Wissenschaft

Wie geht moderne Museumspädagogik?

Einblicke in die Theorie und Praxis der Museumspädagogik bietet am Mittwoch, 10. November, im Möllner Stadthauptmannshof eine von der Stiftung Herzogtum Lauenburg und dem Projekt „Schule trifft Kultur in Schleswig-Holstein“ veranstaltete Fortbildung. Zu Gast sind Mareike Ballerstedt vom Museum für Hamburgische Geschichte und Heike Roegler, Leiterin der museumspädagogischen Abteilung des Altonaer Museums. Zudem hält Prof. Dr. Sebastian Barsch vom Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität einen Vortrag über „Inszenierte Geschichte“, bei dem es um Chancen und Grenzen der Geschichtsvermittlung „an außerschulischen Lernorten“ geht.

Die Fortbildung beginnt um 10 Uhr und endet voraussichtlich gegen 17 Uhr. Das Angebot richtet sich vor allem an Museumspädagoginnen und Museumspädagogen, Lehrerinnen und Lehrer sowie Kulturschaffende. Zutritt gibt es nur bei Beachtung der 3-G-Regel: Das heißt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen entweder einen Impfnachweis beziehungsweise eine Genesenen-Bescheinigung oder einen aktuellen Corona-Test. Anmeldungen nimmt Jörg-Rüdiger Geschke, erreichbar unter jr.geschke-rz@kulturvermittler-sh.de entgegen.

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„Sommerkultur – Schleusen auf für Begegnung“ Stiftung Herzogtum Lauenburg

Die Leiter zur Freiheit hinauf!

Vermutlich war diese ästhetische Zweckentfremdung nur eine Frage der Zeit. Eine Künstlerin wie Anja Franksen, die regelmäßig und gerne auf Leitern steigt, um hohe Decken und Wände zu streichen – muss die sich nicht irgendwann fragen, warum sie das so gerne tut? Und steht erst diese Frage im Raum, ist dann nicht der Weg zu einer künstlerischen Auseinandersetzung quasi vorgezeichnet?

Vielleicht passt hier das Bild von der kreativen Explosion. Irgendwo im Hintergrund kokelt da etwas vor sich hin und plötzlich – zack! – ist da diese Millisekunde und die Sache fängt Feuer. So etwa muss man sich das Ganze bei Anja Franksen vorstellen. Doch dazu gleich mehr. Festzuhalten ist erst einmal, dass die Lübecker Künstlerin auf die Leiter gekommen ist. Zunächst für den KulturSommer am Kanal 2021 und nun für die Reihe „Sound Catching – Klänge am Wegesrand“. Unter dem Titel „Und dann wahrscheinlich geradeaus“ hat sie in der Basthorster Kirche eine multimediale Ausstellung kreiert.

„Wenn ich auf eine Leiter steige, den sicheren Boden verlasse und mich tastend in die Höhe bewege, dann ist das ein ganz tolles Gefühl. Es ist, als würde man frei schweben.“
Fotos: Antje Berodt

Frei schwebt dort vom 31. Oktober bis zum 21. November im Kirchenraum eine Leiter. Gleichzeitig laufen auf einer Leinwand bewegte Bilder vom diesjährigen KulturSommer. Eine musikalische Collage, komponiert von Manfred Scharfenstein, rundet die Schau innerhalb der Kirchenmauern ab. Außerhalb stoßen die Menschen auf zwei weitere Leitern – Leitern, die aus der Tiefe ins Leere laufen.

Zunächst einmal wolle sie den Betrachter beziehungsweise die Betrachterin verstören, sagt dazu die Künstlerin. „Die Leitern sollen aus ihrem normalen Gebrauchskontext herauskommen.“ Sie verbinde damit einen Perspektivwechsel, was das Umfeld und die Platzierung der Leitern angehe.

Dass sie die Leiter nun, nachdem sie ihr jahrelang als Gebrauchsgegenstand diente, ausgerechnet im Jahr 2021 zum Kunstgegenstand gemacht hat, liegt im diesjährigen Motto des KulturSommers am Kanal „Am Ufer – die Freiheit“ begründet. „Ich habe mich deshalb so intensiv wie noch nie mit dem Begriff ‚Freiheit‘ beschäftigt. Ich habe mich gefragt: Was könnte metaphorisch für die Freiheit stehen?“ Es ist der Moment, die Millisekunde, die den kreativen Prozess unwiderruflich in Gang setzt. „Ich kam schließlich auf die Leiter“, sagt Anja Franksen.

Die Leiter als Metapher. Bei Anja Franksen geht diese Zuordnung über die reine Ratio hinaus. Natürlich weiß sie, dass die Leiter als Bindeglied zwischen metaphysischer und physischer Welt in vielen Kulturen auftaucht. Doch bei ihr gibt es da noch eine emotionale Ebene: „Wenn ich auf eine Leiter steige, den sicheren Boden verlasse und mich tastend in die Höhe bewege, dann ist das ein ganz tolles Gefühl. Es ist, als würde man frei schweben.“

Dass in Basthorst zwei der Leitern unter freiem Himmel zu entdecken sind, ist ebenfalls ein emotionales Statement: „Wirklich frei“, stellt Anja Franksen klar, „fühle ich mich in der Natur.“ Deshalb sei es für sie folgerichtig gewesen, die Leitern in der Landschaft zu verorten.

Die Multimedia-Ausstellung wird am 31. Oktober um 18 Uhr mit einem Gottesdienst eröffnet. Sie ist zudem bis zum 21. November freitags von 15 bis 18 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr zugänglich. Darüber hinaus gibt es ein Begleitprogramm. So darf sich das Publikum am Freitag, 19. November, auf ein Konzert mit dem Organisten Markus Schell freuen. Eine weitere Veranstaltung ist am 5. November geplant.

Die multimediale Ausstellung „Und dann wahrscheinlich geradeaus“ ist das mittlerweile vierte Event der Reihe „Sound Catching – Klänge am Wegesrand“. Zuletzt hatten Laura Gericke und Roland Wendling unter dem Titel „Schöneheit“ in Geesthacht ein Spiel aus Sprache und Musik inszeniert. Anna Malten hatte den Möllner Stadthauptmannshof vom 27. September bis 3. Oktober in ein Märchenland verwandelt.

Gestartet war die Reihe am 4. September mit zehn audiovisuellen Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die das Künstlerhaus Lauenburg in Kooperation mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg auf der Brachfläche Berliner Straße (Lauenburg) präsentierte. Diese Ausstellung ist mittlerweile digital unter www.kuenstlerhaus-lauenburg.de zugänglich.

„Sound Catching – Klänge am Wegesrand“ ist Teil des Projektes „Sommerkultur – Schleusen auf für Begegnung“, für das sich die Stiftung Herzogtum Lauenburg mit anderen Kulturschaffenden zusammengetan hat. Es wird im Programm „Kultursommer 2021“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus „Neustart Kultur“ gefördert.

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Kultur

Beschwörung der Liebe

Nichts weniger als die Beschwörung der Liebe findet am Freitag (5. November, 19 Uhr) in der Basthorster Kirche statt. Anna Felita Ekaputri und Lennart Phil Wenzel singen Monteverdis „Die Krönung der Poppea“. Die beiden Studenten der Hamburger Hochschule für Musik und Theater sind Wiederholungstäter: Erstmals hatten sie während des KulturSommers am Kanal dafür gesorgt, dass das Publikum seine Taschentücher zücken musste.

Nun öffnet sich ein zweites Mal der Vorhang für die Liebenden. „Die Krönung der Poppea“ erzählt die Geschichte der skandalösen Hochzeit Kaiser Neros mit Poppea. Die Musik feiert mit großer Sinnlichkeit die Liebe der beiden Protagonisten, ohne die Spur der Gewalt zu verschweigen, die sie hinter sich herziehen.

Musikalisch begleitet werden Anna Felita Ekaputri und Lennart Phil Wenzel von Peter Köhler (Cello). Die künstlerische Leitung hat Frank Düwel, Intendant des KulturSommers am Kanal. Eingebettet ist die Veranstaltung in Anja Franksens multimediale Ausstellung „Und dann wahrscheinlich geradeaus“, viertes Event der Reihe „Sound Catching – Klänge am Wegesrand“. Diese wiederum ist Teil des Projektes „Sommerkultur – Schleusen auf für Begegnung“, für das sich die Stiftung Herzogtum Lauenburg mit anderen Kulturschaffenden zusammengetan hat. Es wird im Programm „Kultursommer 2021“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus „Neustart Kultur“ gefördert.

Foto: Antje Berodt, Quelle: Wikipedia

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Lauenburgische Akademie

Existenzielle Matrix

Nein, dieses Wort genoss lange Zeit keinen guten Ruf. Vor allem der politischen Linken stieß es sauer auf. Der Nationalsozialismus hatte den Begriff „Heimat“ für seine rassistische Ideologie missbraucht und verbrannt. Dass es da manchem gesellschaftlichen Akteur in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg an Toleranz mangelte, ist nur allzu verständlich.

Mittlerweile liegt das Ende der Naziherrschaft 76 Jahre zurück und mit dem Fortschreiten der Zeit scheint auch ein Verständniswandel eingesetzt zu haben, dem Prof. Dr. Joachim Reichstein (Schleswig) am Donnerstag, 4. November, im Markttreff Gülzow nachgeht. Unter dem „Die neue Sehnsucht nach Heimat“ widmet er sich der Vergangenheit und der Gegenwart des Begriffs. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Referent will zeigen, dass nichts so verletzlich ist wie unsere Heimat; dass es keine abstrakte Heimat gibt, sondern dass Heimat – auch die in unserem Kopf – immer konkret ist und deshalb verletzlich. „Wir brauchen die universelle existentielle Matrix Heimat zum Leben wie die Atemluft“ sagt Prof. Reichstein. In der neuen Sehnsucht nach Heimat mache sich diese als Erfordernis bemerkbar.  

Für die Veranstaltung kooperiert die Stiftung Herzogtum Lauenburg mit dem Verein Heimatgeschichte Gülzow und dem Kreativausschuss MarktTreff. Anmeldung unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542 87000 ist erforderlich.

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Wissenschaft

Reich mit schlechtem Ruf

Wie gerechtfertigt ist der schlechte Ruf des 1871 in Versailles ausgerufenen Kaiserreichs? Dieser Frage geht Prof. Dr. Ulrich Lappenküper am Dienstag, 9. November, im Möllner Stadthauptmannshof nach. Dabei schlägt der Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung auch einen Bogen zum Deutschland der Gegenwart. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Gedenktage kommen mitunter nicht nur ungerufen, sondern auch ungelegen“. So äußerte sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Anfang 2021 in einer Rede zum 150. Jahrestag der Gründung des Deutschen Reichs. Kein Zweifel: Das Kaiserreich hat in weiten Teilen der Öffentlichkeit keinen guten Ruf. Es sei eine „Kriegsgeburt“ gewesen, heißt es in Büchern, Feuilletons und TV-Dokumentationen. Nur „ein kurzer Weg“ habe von der Gründung 1871 zum katastrophalen Ende 1918 geführt, und auch danach habe das Erbe unheilvoll weitergewirkt.

Für den Vortrag kooperiert die Stiftung Herzogtum Lauenburg mit der Otto-von-Bismarck-Stiftung. Vorherige Anmeldungen sind zwingend notwendig und werden unter der Telefonnummer 04542-87000 oder per Mail unter info@stiftung-herzogtum.de entgegengenommen.

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Kultur

Meinhard Füllners Streben nach Perfektion

Unter dem Titel „Form – Farbe – Fantasie. Gestaltung ohne Grenzen“ zeigt die Herbstausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg Werke des Bildhauers Meinhard Füllner. Die Schau im Möllner Stadthauptmannshof reflektiert die letzten zehn Jahre seines Schaffens.

Dem Publikum eröffnet sich beim Betreten des Herrenhauses die Welt eines Bildhauers, der stets auf der Suche nach dem perfekten Werk ist. Was auch immer er mit seinen Händen anpackt, es muss makellos sein – unabhängig von der Materie. Das zweite große Credo für Füllners Schaffen steckt bereits im Ausstellungstitel: „Form – Farbe – Fantasie. Gestaltung ohne Grenzen“. Er möchte das Besondere erschaffen. Das Kreative in der Kunst ist das, was ihn reizt. Ein Graus ist ihm die fortwährende Reproduktion des garantiert Gefälligen.

Für seine Arbeiten greift Füllner auf Acryl, Acrylglas, Ton, Holz, Polyester oder Stahl zu. Auch in den Materialien sucht er die Herausforderung. Die Ausstellung, die von Antje Ladiges-Specht kuratiert wurde, belegt das eindrucksvoll. Sie ist bis einschließlich 31. Oktober jeweils sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Mehr unter www.skulpturei.de.

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Lauenburgische Akademie

Unterschätzte Quelle

Mit Todesanzeigen und ihrer Aussagekraft für die Forschung befasst sich am Donnerstag, 28. Oktober, der Historiker Prof. Dr. Dr. Rainer Hering (Schleswig) in einem Vortrag im Möllner Stadthauptmannshof. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Alle lesen sie, aber niemand spricht darüber: Todesanzeigen. Todesanzeigen sind eine oftmals unterschätzte Quelle. Sie verraten viel über die jeweilige Gesellschaft und ermöglichen dem Historiker Erkenntnisse – beispielsweise in der Familienforschung.

Herings Vortrag zeigt anhand von konkreten Beispielen auf, welche unterschiedlichen Informationen die Forschung Todesanzeigen entnehmen kann.

Hering leitet das Landesarchiv Schleswig-Holstein und lehrt Neuere Geschichte und Archivwissenschaft an den Universitäten Hamburg und Kiel. In der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur, die ein wichtiger Teil der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist, fungiert er als Tutor für den Bereich Archäologie und Geschichte Lauenburgs und seiner Nachbarn.   

Anmeldungen werden per Mail unter info@stiftung-herzogtum.de oder telefonisch unter der Rufnummer 04542-87000 entgegengenommen.

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Programm

Keine „Band ohne Bass“, keine Puppenshow

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg muss zwei für den laufenden Monat geplante Veranstaltungen auf das kommende Jahr verschieben. Das betrifft zunächst das Konzert der „Band ohne Bass“. Die Gruppe hätte am Freitag, 24. September, im Rahmen der Kultur auf Dorf-Tour in Güster spielen sollen. Auch der Termin für die Comedyshow „Unter Puppen“ ist nicht zu halten. TV-Hund Wiwaldi & Co. sollten ursprünglich am Sonnabend, 25. September, in der Heinrich-Osterwold-Halle (Lauenburg) auftreten.

Sobald die Nachholtermine feststehen, wird die Stiftung Herzogtum Lauenburg dies vermelden.