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Streuobstwiese

Frische Reiser vom Redder

Es gibt wohl wenige Menschen, die sich so gut mit alten Obstgehölzen auskennen wie Peter Schlottmann. Der Ratzeburger arbeitet und forscht seit zwei Jahrzehnten für deren Erhalt und weitere Ausbreitung. Auch im Angesicht der Pandemie ist Schlottmann nicht bereit, davon abzulassen. Interessierte können deshalb ab sofort gegen eine Spende von 5 Euro Reiser vom Obstbaumredder der Stiftung Herzogtum Lauenburg holen. Allerdings wird es dort wegen des Lockdowns in diesem Jahr kein Obstseminar geben.

Interessierte werden stattdessen gebeten, die 5 Euro per Post an die Stiftung Herzogtum Lauenburg, Hauptstraße 150, in 23879 Mölln zu schicken. Das Stichwort lautet Reiser. Anzugeben ist zudem die eigene Anschrift. Im Gegenzug sendet die Stiftung eine Broschüre, die über die Streuobstwiese in Einhaus und die dort wachsenden Gehölze informiert. Das Heft dient quasi als Ausweis. Es ermöglicht den Zutritt und gibt die Erlaubnis, die gewünschten Reiser auf dem Redder hinter der Wiese zu schneiden. Die Bäume sind beschildert.

Der Schnitt ist täglich bis zum 20. März in der Zeit zwischen 15 und 17 Uhr erlaubt. Es können von bis zu sechs Bäumen jeweils zwei Reiser genommen werden. Damit dies sachgemäß geschieht, ist die Verwendung eines Stockschneiders Pflicht. Die Äste sollen durch das Herunterziehen nicht unnötig strapaziert werden.  

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Streuobstwiese

Obsternte – die zweite!

Die Apfelernte auf der Streuobstwiese geht in die zweite Runde. Am Sonnabend, 3. Oktober, kann ein weiteres Mal gesammelt werden.

Bedingung dafür ist, dass sich Interessierte vorab anmelden. Möglich ist sowohl eine persönliche Anmeldung als auch eine telefonische Anmeldung. Der Empfang der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr besetzt und unter der Rufnummer 04542-87000 erreichbar.

Das Abernten der Äpfel erfolgt in drei Gruppen à maximal 25 Personen, die dafür jeweils eine Stunde Zeit haben. Gruppe 1 startet um 14 Uhr, Gruppe 2 um 15 Uhr, Gruppe 3 um 16 Uhr. Ein Gruppenwunsch ist bei der Anmeldung anzugeben. Die Höchsterntemenge beträgt 10 Liter pro Person. Gesammelt werden können neben Äpfeln auch Birnen, Quitten sowie weitere Sorten.

Die Apfelernte ist ausschließlich Erwachsenen vorbehalten. Auf der Wiese gilt die Abstandsregelung von 1,50 Meter. Eine Maskenpflicht besteht nicht. Die Apfelpflücker dürfen eine Trittleiter mit bis zu sechs Stufen dabei haben.

Die Streuobstwiese liegt in Ratzeburg im Ortsteil Stüvkamp/Einhaus.

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Streuobstwiese Umwelt und Natur

Kein Apfeltag!

Nach dem Pflaumentag muss die Stiftung Herzogtum Lauenburg nun auch den für den 26. September geplanten Apfeltag absagen. Immerhin: Wer will, kann am Sonnabend, 19. September, auf der Streuobstwiese Äpfel ernten.

Bedingung dafür ist, dass sich Interessierte vorab anmelden. Möglich ist sowohl eine persönliche Anmeldung als auch eine telefonische Anmeldung. Der Empfang der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr besetzt und unter der Rufnummer 04542-87000 erreichbar.

Das Abernten der Äpfel erfolgt in drei Gruppen à maximal 25 Personen, die dafür jeweils eine Stunde Zeit haben. Gruppe 1 startet um 14 Uhr, Gruppe 2 um 15 Uhr, Gruppe 3 um 16 Uhr. Ein Gruppenwunsch ist bei der Anmeldung anzugeben. Die Höchsterntemenge beträgt 10 Liter pro Person.

Die Apfelernte ist ausschließlich Erwachsenen vorbehalten. Auf der Wiese gilt die Abstandsregelung von 1,50 Meter. Eine Maskenpflicht besteht nicht. Die Apfelpflücker dürfen eine Trittleiter mit bis zu sechs Stufen dabei haben.

Die Streuobstwiese liegt in Ratzeburg im Ortsteil Stüvkamp/Einhaus.

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Streuobstwiese

Pflaumentag fällt aus

Eine traurige Botschaft gibt es für die Freunde des alljährlichen Pflaumentages auf der Streuobstwiese. Das Ereignis muss 2020 leider entfallen. „Zwei Frostnächte haben die Blüten vernichtet“, sagt Peter Schlottmann, Naturschutzbeauftragter der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Ursprünglich war der Pflaumentag für Sonnabend, 22. August, angesetzt.

Schlottmann ist ein ausgewiesener Kenner der Obstbaukunde (Pomologie). Er hat die Streuobstwiese in zwei Forschungsfelder verwandelt. Die Flächen sind jeweils einen Hektar groß und liegen in Ratezeburg (Ortsteil Stüvkamp/Einhaus).

Es handelt sich um Biotope, wie sie in der heutigen Landschaft kaum noch vorzufinden sind. Der Großteil der Gehölze auf der Streuobstwiese kommt vor allem aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Nordwestmecklenburg, Ost-, Mittel- und Süddeutschland sowie aus Polen, Österreich, Italien und Großbritannien.

Besser als bei den Pflaumen sieht es übrigens mit der Apfelernte aus. „Sie tragen in diesem Jahr gut“, sagt Experte Schlottmann. Dementsprechend steht dem diesjährigen Apfeltag am Sonnabend, 26. September nichts im Wege.