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Programm

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Das Programm des 2. Halbjahres der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist da!

Mölln – Mit 20 Veranstaltungen aus den vielfältigen Bereichen der Stiftung Herzogtum Lauenburg und zusätzlichen „Kultur auf Dorf-Tour“-Events startet die Stiftung nach dem KulturSommer am Kanal in den Rest des Jahres. „Wir freuen uns immer wieder über das breite Angebot, das wir den Besuchern unserer Veranstaltungen bieten können“, berichtet der Präsident der Stiftung Klaus Schlie. „Dabei möchte ich betonen, dass unser Programm ohne die zahlreichen Kooperationspartner im Kreis ganz anders aussehen würde.“ So findet die International Guitar Night, die bereits öfter in Mölln für ein volles Haus gesorgt hat, diesmal als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Lauenburg in Lauenburg statt (20. November).

Aber auch wiederkehrende, erfolgreiche Höhepunkte befinden sich im Angebot: Die Akademiekonzerte werden mit einem Klavierabend fortgesetzt. Der aus Ratzeburg stammende und an der Hochschule für Musik Freiburg studierende Jakob Büschking spielt am 25. September in Mölln Werke von Bach, Ligeti, Chopin und Schubert. Die Vorbereitungen für die Herbstausstellung sind in vollem Gange. Antje Ladiges-Specht kuratiert die Ausstellung unter dem Motto „Natur – was nun?“. Wir können auf eine besondere Zusammenstellung von Künstlerinnen und Künstlern gespannt sein. Kunstinteressierte besuchen am besten die Vernissage am 20. September in Mölln. Einen Poetry Slam unter der bewährten Moderation von Björn Högsdal können alle, die sich für diese Mischung aus Performance und Literatur begeistern, am 17. Oktober in Geesthacht erleben.

In diesem Jahr wird wieder der Kulturpreis der Stiftung verliehen. Ob es sich um eine Einzelperson, eine Gruppe oder eine Institution handelt, wird im November bekannt gegeben. Der Stiftung geht es darum, besondere Verdienste im kulturellen Bereich im Lauenburgischen auszuzeichnen und das vielfältige Kulturleben in unserer Region hervorzuheben. Die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur bietet zahlreiche Vorträge an: So wird beispielswiese die Leiterin der Kreismuseen Dr. Anke Mührenberg am 17. November anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kreises über Ereignisse während dieses Zeitraums berichten. Der Lübecker Hydrologe Prof. Christoph Külls gibt am 17. September einen Einblick in den Wasserkreislauf im Kreisgebiet und die gegenwärtigen Veränderungen. „Auf unserer Streuobstwiese in Einhaus wird es wieder einen Apfeltag geben“, fügt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch hinzu. „Die Erhaltung alter Obstsorten ist uns ein besonders Anliegen. Einen Termin werden wir kurzfristig bekannt geben, da der Zeitpunkt der Erntereife noch nicht feststeht.“ 

Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab Mitte August in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen. Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte. Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher!

Foto: Björn Martens

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Aktuelles

Frühjahrsausstellung: Wald Wiesen Wasser

Mölln – In der Frühjahrsausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg werden Arbeiten norddeutscher Künstlerinnen und Künstler gezeigt, die sich der Wechselwirkung von Kunst und Natur widmen. Die Vernissage findet am Sonntag, 15. März um 11.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt (Hauptstr. 150, 23879 Mölln – barrierefrei). Meinhard Füllner (Kreispräsident a.D.) führt in die Ausstellung ein. Für die musikalische Umrahmung sorgen Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule. Sie sind Preisträgerinnen und Preisträger des Musikschulwettbewerbs. Die von Antje Ladiges-Specht kuratierte Ausstellung läuft bis einschließlich 19. April und ist samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern:

Die Malerei von Anja Witt aus Wentorf ist vom Meer inspiriert. Ihre Bilder entfalten eine bildnerische Sprache für das, was unter der Oberfläche liegt: Strömungen, Schichtungen, Bewegung oder Austauschprozesse.

Die Hamburger Bildhauerin Franziska Seifert hat für ihre Holzskulpturen eine besondere Technik bei Schnitzern in Bali gelernt. Es geht dabei um ein Gefühl spiritueller Hingabe und großer Fähigkeit, das einem plötzlich innewohnt.   

Die Geesthachter Malerin Christiane Leptien nimmt bei Streifzügen durch die Natur die Umgebung mit allen Sinnen wahr. Im Atelier tritt sie in einen Dialog mit den Eindrücken.

Georg Feyerabend aus Bliestorf entwickelt Bilder und Kompositionen aus Pflanzenteilen. Er lässt sich von den Farben und Strukturen zu neuen Zusammensetzungen inspirieren, die aber immer schon da waren.

Der Lübecker Matthias Eichel kombiniert filigrane Zeichnungen von Bäumen und Landschaften mit alten Briefen, Rechnungen und Papieren. Er thematisiert damit Vergänglichkeit, verloren gegangene Bedeutungen und Spuren, die die Zeit hinterlässt.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Kranich-Installation des Naturschutzreferenten der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Foto: Antje Ladiges-Specht

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Programm

Bewerbungsfrist abgelaufen

Hzgt. Lauenburg – Organisatoren und Planer, Ideen- und Impulsgeber sind bereits in vollem Gange, um den KulturSommer am Kanal in diesem Jahr erneut zu einem unvergesslichen Höhepunkt im kulturellen Jahreskalender zu machen. Der KulturSommer findet in diesem Jahr vom 20. Juni bis 20. Juli statt.

Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme am KulturSommer am Kanal ist inzwischen abgelaufen und nun sichten die Verantwortlichen die eingegangenen Bewerbungen und Vorschläge, um erneut ein spannendes, abwechslungsreiches und attraktives Angebot für Jung und Alt zusammenzustellen. Lassen Sie sich überraschen!

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Wir zeigen Deine Kunst

Wir, das sind der Kultursommer am Kanal!

Wir sind neugierig auf junge Kunst!

Dabei ist es egal mit welcher Kunst Du Dich beschäftigst:

Manga/Fotografie/New Media Art/Sound/Street Art/Dance/Rap/Story/Poetry Slam/Video-Installationen…

Das sind nur einige Beispiele für die Möglichkeiten die Du hast.

Der Ort

Deine Kunst zeigen wir im Amtsrichterhaus in Schwarzenbek mit seinen Ausstellungsräumen

und im Park rund um das Amtsrichterhaus. Für Aufführungen gibt es kleine Bühnen im Innen- wie Außenbereich des Amtsrichterhauses.

Nach der Schwarzenbeker Ausstellung planen wir die Ausstellung in weiteren Orten im Kreis zu zeigen, so in Lauenburg.

Wege zur Kunst

Du kannst Deine Kunst alleine erfinden oder in einer Gruppe.

Du kannst Kunst zeigen und aufführen die schon fertig ist, oder die noch erfunden wird.

Du kannst aber auch Kunst am Ausstellungsort erarbeiten – allein oder in einem Team.

Die Ausstellung

Erfinde eine Ausstellung und ein Programm mit anderen jungen KünstlerInnen. Ihr könnt die Ausstellung und das Programm für die Ausstellungswoche gemeinsam mit uns planen.

Ein Junges Projekt

Du bist zwischen 14 und 24 Jahren, dann melde Dich bei uns unter J.Kress@schwarzenbek.de

Mit dem Alter nehmen wir es nicht so genau. Hauptsache Du brennst für Deine Kunst!

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Stiftung Herzogtum Lauenburg

Naher Osten. Verständigung durch Kunst

Sechs Künstlerinnen und Künstler, die in Schleswig-Holstein leben, ursprünglich aber aus dem Nahen Osten kommen, gestalten die Herbstausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Ihr kultureller Hintergrund prägt ihre Arbeiten. Die Kunst aber ist universell. Kuratiert wird die Ausstellung von Antje Ladiges-Specht. Kreispräsident Meinhard Füllner führt in die Ausstellung ein. Musikalisch umrahmt der Iraner Mahmoud Mohammadi Nik die Eröffnung mit der Tar.

Die Vernissage findet am Sonntag, 18. September um 11.30 Uhr im Stadthauptmannshof (Hauptstr. 150, 23879 Mölln) statt.

Atif Gülücü kam 1980 als gelernter Schriftenmaler aus der Türkei nach Deutschland und lebt und arbeitet seitdem als autodidaktischer Künstler in Preetz. Die Mischung der Kulturen fließt in seine Kunst ein. Er ist sehr vielseitig und hat sich mit seinen Arbeiten in den Bereichen Malerei, Collage, Objekt und Installation einen Namen in der zeitgenössischen Kunstwelt des Nordens gemacht. Gülücüs Werke stehen für innere Beständigkeit, Seelenklang und bildgebende Musik.

Das in Rendsburg lebende Ehepaar Hala Ismaeil und Ziead Zankello aus Syrien (Aleppo) hat die Sprache der Comics und Karikaturen gewählt, weil die Bildbedeutung immer schneller zu verstehen ist. Sie erzählen syrische Geschichten der Gegenwart – drastisch und wahrhaftig. Sie werfen aber auch einen kritisch-ironischen Blick auf unsere Konsumgesellschaft. Seit 2014 geben sie das digitale Comic-Magazin „Faschal“ auf facebook heraus. Es erscheint monatlich auf Arabisch und Deutsch. „Faschal“ kann man mit „Scheitern“ übersetzen. Für das Scheitern muss man sich nicht schämen, solange man nicht aufgibt und weitermacht.

Ebrahim Sharghi hat in Teheran Kunst studiert und lebt seit 1994 im Kreis Herzogtum Lauenburg. Seine Inspiration ist das Leben, das Sehen und Fühlen der Natur, der Menschen, von Materialien und Momenten. Deshalb nutzt er jede Gelegenheit, in der freien Natur zu malen. Er ist ein experimentierfreudiger Künstler, malt mit Öl- und Aquarellfarben, mit Kreide und Kohle, arbeitet mit Gips, Holz, Naturmaterialien. Gerne entdeckt er auch gemeinsam mit anderen die Vielfalt der Kunst und gibt seine Erfahrungen weiter.

Die Möllnerin Maryam Ramiz Samaam aus dem Irak war 2021 an der Ausstellung „Trotzdem Glück: Die andere Seite der Pandemie“ im Stadthauptmannshof beteiligt. Sie zeichnet schon seit sie denken kann und hat daraus ein Hobby gemacht. Nach dem Schulabschluss befindet sie sich in der berufsorientierenden Phase.

Auch die Möllner Abiturientin Sahel Javan war an der Ausstellung „Trotzdem Glück“ beteiligt. Sie hat mit dem Malen begonnen, da ihr anfangs der Kontakt fehlte, als aus Iran nach Deutschland kam. Inzwischen befasst sie sich mit unterschiedlichen Techniken.

Öffnungszeiten: Bis zum 16. Oktober 2022

Samstags/Sonntags von 11 bis 16 Uhr

und während der Möllner Kulturnacht am 2. Oktober von 18 bis 23 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei.

Das Veranstaltungsprogramm der Stiftung Herzogtum Lauenburg wird unterstützt von der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg.

BU: Atif Gülücü vor seinem Werk „Die Haut des Friedens“ 

Foto: Bernd Perlbach (honorarfrei)