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„An apple a day keeps the doctor away“

Mölln/Einhaus – Das Sprichwort “An apple a day keeps the doctor away” stammt aus einer walisischen Publikation zur Volksgesundheit im 19. Jahrhundert. Passend dazu ein Fun-Fact: Was erst einmal kurios klingt, findet tatsächlich immer am dritten Samstag im September statt – der „Internationale Iss-einen-Apfel-Tag“, an dem der Beginn der herbstlichen Apfelernte gefeiert wird. Und das taten circa 100 Personen, die der Einladung der Stiftung Herzogtum Lauenburg gefolgt waren: Von Frucht-Freunden und Apfel-Fans langersehnt, fand am dritten Samstag des Septembers der beliebte Apfeltag auf der Streuobstwiese der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Einhaus statt.

Endlich war die Reifung der leckeren, knackigen Früchte so weit fortgeschritten, dass mit langstieligen Apfelpflücker, „Hackenporsche“ und Obstkisten „ausgerückt“ werden durfte, um die circa zwei Hektar große Fläche zu erkunden und zu schauen, welche der 700 Obstbäume mit 56 Apfelsorten oder beispielsweise Birnen, Pflaumen und Quitten zum Pflücken freigegeben waren. Doch bevor das emsige Sammeln begann und Sätze wie „Wo sind denn nun die Birnen?“, „Ich bin wegen der Mirabellen hier – hat die jemand gesehen?“ oder „Schade, der Feuerapfel ist noch nicht reif“ zu hören waren, überbrachten Rüdiger Behrend und Karla Ackmann-Haensch, Mitglieder des Vorstandes von Weltladen Esperanza Ratzeburg e.V., eine großzügige Spende, die Barbara Kliesch, Vizepräsidentin der Stiftung, voller Freude entgegennahm.

Die Aktion öko-faire Kaffee-Radeltour ist eine jährliche Aktion des gemeinnützigen Vereins WissenLeben e.V.. Dieser hatte dem Weltladen Esperanza 10 Kilo Kaffee geschenkt, damit der Kaffee gegen Spende weitergeben werden konnte. Den Empfänger der Spende konnte der Weltladen selbst festlegen und so ging in diesem Jahr die Spende in Höhe von 342 Euro an die Mitarbeiter der Streuobstwiese, die bereits eine Idee für die Verwendung haben:

„Diese 3-Holm-Obstbaumleiter aus Aluminium wäre für unsere Arbeit an den Kronen perfekt!“, so Rainer Laatz, ehrenamtlicher Mitarbeiter auf der Streuobstwiese. Und Karla Ackmann-Haensch freut sich, dass die Summe noch ein wenig aufgestockt werden kann: „Drei Pfund Kaffee haben wir noch – die Spendensumme wird also schlussendlich noch ein bisschen höher!“ Weitere Informationen zu der Spenden-Aktion finden Interessierte auch unter https://www.wissenleben.de/2026/08/18/auf-geht-s-zur-6-%C3%B6ko-fairen-kaffee-radtour/

Übrigens: Die Streuobstwiese in Einhaus benötigt natürlich auch Pflege und die Stiftung Herzogtum Lauenburg sucht deshalb Helferinnen und Helfer, die sich ehrenamtlich engagieren und hier unterstützen möchten. Melden Sie sich gerne unter 04542-87000 oder per Mail an info@stiftung-herzogtum.de – wir freuen uns auf Sie!

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Apfeltag auf der Streuobstwiese Ratzeburg

Ratzeburg/Einhaus – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg und ihre Kooperationspartner – die Stadt Ratzeburg, die Gemeinde Einhaus und die vielen Baumpatinnen und Baumpaten – laden am 19. September in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr zum Besuch der Streuobstwiese im Ortsteil Stüvkamp/Einhaus (Zuwegung über die Straße Hoffberg) ein. Beim Apfeltag können sich Kenner und Informationssuchende im Schatten von rund 700 Obstbäumen austauschen und selbstverständlich bis zum „Stopp“ durch einen Mitarbeiter die Obstvorräte auffüllen, in mitgebrachten Taschen, Eimern oder Körbchen sammeln – oder gleich vor Ort genießen. Eintritt und das Obst sind kostenlos, aber natürlich freuen sich die Ehrenamtlichen über eine kleine Spende. Auf den Anlagen und dem Redder wachsen 56 verschiedene Apfelsorten. Kennenlernen kann man beispielsweise Birnen, Kirschen, Quitten, hunderte Gehölze von ganz alten bis sehr jungen Pflaumen-, Kirschpflaumen- und Schlehensippen sowie Pfirsich, Kornelkirsche, Fliederbeere, Deutsche Mispel und Esskastanie.

Rund um die Streuobstwiese in Ratzeburg gibt es im Laufe des Gartenjahres viel zu tun. Dafür sucht die Stiftung Herzogtum Lauenburg ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die nicht nur an besonderen Terminen wie beim Apfeltag, sondern regelmäßig bei der Pflege der Streuobstwiese unterstützen möchten. Wer Interesse hat und mitmachen möchte, kann sich direkt bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg persönlich in der Hauptstraße 150, Mölln oder per Mail an info@stiftung-herzogtum.de sowie telefonisch unter 04542 – 8 70 00 melden.

Saftig, appetitlich, knackig: zahlreiche Apfelbäume hängen derzeit voller Früchte. Fotos: Oben Claire Goile / Sabine Riege

Im vergangenen Jahr zog der Ratzeburger Apfeltag viele Obstfans auf die Streuobstwiese.

Auch das Fallobst findet seine Bestimmung – selbstgemachtes Apfelmus oder Kompott schmecken besonders im Winter gut!

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Ratzeburger Apfeltag

Ratzeburg – Nachdem der Ratzeburger Apfeltag im vergangenen Jahr aufgrund der geringen Ernte ausfallen musste, hatte die Stiftung Herzogtum Lauenburg nun erneut gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern – der Stadt Ratzeburg, der Gemeinde Einhaus und den vielen Baumpaten und Baumpatinnen – Mitte September zu diesem beliebten Event auf die Streuobstwiese Ratzeburg eingeladen. Die kostenlose Veranstaltung fand erneut großen Anklang – dutzende Besucherinnen und Besucher ließen es sich trotz des leichten Nieselregens, der bis zur Mittagszeit die Aussicht auf die Ernte etwas trübte, nicht nehmen, ihre mitgebrachten Körbchen und Kisten mit Äpfeln, Pflaumen und anderen Köstlichkeiten frisch vom Baum zu füllen. Denn pünktlich zum Beginn des Apfeltages brach der Himmel auf und zarte Sonnenstrahlen lugten hinter den Wolken hervor. Kenner und Laien, Jung und Alt und mit Friesennerz oder Schirm gewappnet, zogen über die Wiese, auf der rund 700 Obstbäume beheimatet sind. Einige der insgesamt 56 verschiedene Apfelsorten waren mit rotem Flatterband gekennzeichnet, um allzu fleißige „Pflücker“ davon abzuhalten, unreife Früchte vom Baum herunterzuholen. Auch der Sanddorn, die Quitten und Birnen durften noch nicht gepflückt werden – dafür drehten fleißige Hände jeden Fallobst-Apfel unter den großen Bäumen, um zu entscheiden, ob er noch für Kompott taugen würde. Fotos: Stiftung Herzogtum Lauenburg/ Claire Goile, Sabine Riege

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25 Jahre Streuobstwiese der Stiftung Herzogtum Lauenburg

Im Jahr 2000 hat der ehemalige Schulrat a. D. Peter Schlottmann in Ratzeburg, Ortsteil Stüvkamp/Einhaus auf einem zwei Hektar großen Areal begonnen, für die Stiftung Herzogtum Lauenburg eine Streuobstwiese und einen Obstbaumredder anzulegen.

56 Apfelsorten, eine große Anzahl unterschiedlicher Pflaumensorten, Birnen, Kirschen und Quitten sind dort angesiedelt worden. Insgesamt über 700 Obstbäume.

Der 2023 verstorbene Peter Schlottmann hat so manch verschollen geglaubte Obstsorte auf seinen Reisen durch Deutschland und Europa wiederendeckt und in die lauenburgische Streuobstwiese gebracht. Als anerkannterPomologe hat er sich vor allem mit wissenschaftlicher Akribie mit Pflaumensippen beschäftigt und dies in vier Werken dokumentiert. Für sein Lebenswerk wurde er mit dem Blunck-Umweltpreis 2016 geehrt.

Gepflegt wird das Areal seit Jahrzehnten von einer Gruppe ehrenamtlicher Helfer, die mit großem Engagement die Streuobstwiese und den Obstbaumredder betreuen.

Legendär sind neben den Reiser-Seminaren von Peter Schlottmann für die Verbreitung vor allem alter Obstsorten in heimischen Gärten vor allem die Apfel- und Pflaumentage. Dann war und ist es möglich, die reifen Früchte direkt vor Ort kostenlos zu pflücken oder das Fallobst zu sammeln. Letztes Jahr fiel der Apfeltag wegen der schlechten Ernte aus; dieses Jahr wird er wieder stattfinden.

Vor allem die vielfältigen Pflaumensorten auf der Streuobstwiese werden u. a. vom Julius-Kühn-Institut für Pomologie in Dresden als deutschlandweit bedeutend eingestuft. Vorstand und Mitarbeiter der Stiftung Herzogtum Lauenburg haben anlässlich des 25-jährigen Jubiläums die Streuobstwiese besucht und sich bei den ehrenamtlichen Helfern bedankt.

Zum Bild: Gruppenfoto auf der Streuobstwiese (v.l.):  Thomas Singer (ehrenamtl. Helfer), Barbara Kliesch (Vizepräsidentin der Stiftung), Anett Helbig (Stiftung Herzogtum Lauenburg), Stefan Büngens (Geschäftsführer der Stiftung), Marie Sophie Koop (Zentrum für Niederdeutsch in Holstein), Rainer Laatz (ehrenamtl. Helfer), Björn Martens (Stiftung Herzogtum Lauenburg), Siegfried Murach (ehrenamtl. Helfer), Klaus Schlie (Präsident der Stiftung) Foto: Claire Goile

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Apfeltag in Ratzeburg

Äpfel satt am 22. Ratzeburger Apfeltag

Kenner und Informationssuchende können sich beim Apfeltag vor Ort austauschen. Unter den vielen Bäumen auf den Anlagen und dem Redder der Stiftung wachsen 56 verschiedene Apfelsorten. Es gibt außerdem seltene Birnen-, Kirschen-, Quitten-Sorten und hunderte Gehölze von ganz alten bis sehr jungen Pflaumen-, Kirschpflaumen- und Schlehensippen sowie Pfirsich, Kornelkirsche, Fliederbeere, Deutsche Mispel und Esskastanie.

Auf der Bodenschicht des Kulturbiotops haben sich zudem mehr als 80 Kräuter- und Grasarten angesiedelt.  

Am Apfeltag wird reichlich Obst der Rund 700 Obstbäumen kostenlos an Selbstpflücker abgegeben. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Sa., 30. September 2023, 14.00 – 17.00 Uhr

Eintritt frei, Streuobstwiese, Eingang Hoffberg

OT Stüvkamp (Einhaus), 23909 Ratzeburg

Der 22. Ratzeburger Apfeltag ist eine Initiative der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Kooperation mit der Stadt Ratzeburg, der Gemeinde Einhaus und den vielen Baumpaten und Baumpatinnen –

Foto: Äpfel: Stiftung Herzogtum Lauenburg

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.