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Fulminanter Start in den Frühling

Mölln – Mit viel Trubel und rund 100 Gästen und Interessierten wurde am Sonntag, 15. März, die Frühjahrsausstellung im Herrenhaus des Stadthauptmannshofes in Mölln eröffnet. Gleich fünf großartige, norddeutsche Künstlerinnen und Künstler hatte Kuratorin Antje Ladiges-Specht eingeladen, um dem Motto „Wald Wiesen Wasser“ Leben einzuhauchen. Kunstwerke, wie sie unterschiedlicher kaum sein können, zieren seitdem die alten Gemäuer … Großformatige Gemälde zum Thema Wasser der Aumühler Künstlerin und Ozeanografin Anja Witt begrüßen die Gäste bereits im Eingangsbereich des Medaillongebäudes. Rechter Hand geht es mit überraschenden Bildern zum Thema Natur von Christiane Leptien weiter, die ihre „Paradiesmomente“ geschaffen hat. Überall kann man in den unteren Räumen zudem die großen Holzskulpturen aus Jackfruitholz, Frangipani oder beispielsweise Teakholz entdecken, die von der Bildhauerin Franziska Seifert geschaffen wurden. Im Treppenhaus hängen geschwärzte Lianen und im ersten Stock überraschen weitere Skulpturen sowie die detaillierten, feinen Zeichnungen auf alten Briefen oder Papieren des Lübecker Künstlers Matthias Eichel. In ganz eigen kreierten Formen und Fotos von teils farbenfrohen Kompositionen hält der ebenfalls in Lübeck tätige Georg Feyerabend Strukturen und die Erinnerung an die Natur fest.

Nach den Grußworten des Präsidenten der Stiftung Herzogtum Lauenburg, Klaus Schlie, konnten die Anwesenden abwechselnd Teile der Laudatio von Meinhard Füllner, Kreispräsident a.D., und Harfen-, Klavier- sowie Akkordeonklängen lauschen. Insgesamt sechs Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule spielten virtuos und verzückten das Publikum mit einem perlenden „Wasserfall“ oder wunderbaren, frühlingshaften Melodien. „Dieses Zusammenspiel von Kunst und Musik … das war ganz fantastisch und außergewöhnlich!“, begeistert sich ein Besucher der Vernissage, der sich bereits kurz nach der Eröffnung der Vernissage gemeinsam mit seiner Frau ein Bild von Matthias Eichel gesichert hatte. Noch bis zum 19. April können Interessierte jeweils am Samstag und Sonntag bei freiem Eintritt in der Zeit von 13 bis 17 Uhr wunderbare Kunst im Stadthauptmannshof entdecken!

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Kultur

Frühjahrsausstellung Natur Glaube Hoffnung

Mölln (pmi) – Harfenklänge erfüllten am Tag der Vernissage, der feierlichen Eröffnung der diesjährigen Frühjahrsausstellung im Möllner Stadthauptmannshof, die Räume, während Interessierte durch die historischen Gemäuer auf Entdeckungsreise gingen, um die Ausstellungsstücke zu betrachten. Die Umsetzung der Frühjahrsausstellung ist Kuratorin Antje Ladiges-Specht und dem Premiumpartner Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg zu verdanken. Antje Ladiges-Specht möchte gemeinsam mit den ausstellenden Kunstschaffenden auf die Dringlichkeit aufmerksam machen, die Natur und Umwelt aktiv zu schützen und respektvoll mit ihr umzugehen.

Laudator Meinhard Füllner, ehemaliger Kreispräsident im Herzogtum: „Die Harfe passt eigentlich eher zu einer heilen Welt … Wenn wir das Heute sehen, müsste man eigentlich Posaunenklänge hören!“ Während der Mensch in der Evolutionsgeschichte früher Jäger und Sammler war und im Einklang mit der Natur lebte, sei das Verhältnis heute aus dem Gleichgewicht – Mensch und Natur würden sich gegenüberstehen. Dennoch sei dort die Hoffnung und die Chance, etwas zu bewegen. „Kunst kann Emotionen für die Natur wecken“, so Füllner. Künstler würden mit der Natur agieren und Werke schaffen, die ihre Empfindungen widerspiegeln. Immerhin böte die Natur im Makro- wie im Mikrokosmos zahlreiche Vorlagen. Die norddeutschen Künstlerinnen Barbara Koch, Antje Ladiges-Specht und Claire Goile haben mit Ihren Gemälden, Installationen oder Fotografien ebenso wie Holz-Künstler Alexis Haeselich die Natur in den Fokus gerückt und auch wenn die Kunstschaffenden vielleicht nur ästhetische Formen oder Farben präsentieren wollten, steht der Betrachter mit seiner ganz eigenen Interpretation und Fantasie davor. Zusätzlich können Besucher mittels verschiedener, informativer Role-Ups einen kleinen Einblick in die Umweltarbeit der Stiftung Herzogtum Lauenburg erhalten, die seit vielen Jahren durch Thomas Neumann engagiert umgesetzt wird.

Wer einen Blick in die Ausstellung werfen möchte, ist eingeladen, diese noch bis zum 27. April samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt zu besuchen. (Ostersamstag und -sonntag geöffnet, Karfreitag und Ostermontag geschlossen). An folgenden Tagen bieten die Künstler dann zudem selbst eine Führung durch die Ausstellung: Barbara Koch am 30. März, 14 bis 16 Uhr, Alexis Haeselich am 6. April von 14 bis 16 Uhr, Claire Goile am 12. April von 13 bis 17 Uhr und Antje Ladiges-Specht am 19., 20, 26. und 27. April von 13 bis 17 Uhr.

Claire Goile (Mitte) weist auf Details ihrer Fotos hin und freut sich bereits bei ihrer ersten Ausstellung über zahlreiche, interessierte Besucher.

Seepferdchen vor Fischschwarm – die Kunstwerke harmonieren sehr, betreffen sie doch alle ein große Thema: Die Natur

Role-Ups halten viel Wissenswertes über die Umweltarbeit der Stiftung Herzogtum Lauenburg bereit.

Während der Vernissage entdecken Barbara Koch, Claire Goile, Antje Ladiges-Specht und Alexis Haeselich gemeinsam die Kunstwerke der anderen Künstler.