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„Sommerkultur – Schleusen auf für Begegnung“ Stiftung Herzogtum Lauenburg

Die BigBandMoelln geht mit dem „Big-Red-Bus“ auf „Dorf-KulTour“

Stiftung schickt Ensemble auf Reisen

Die „BigBandMoelln“ geht auf Konzertreise. Unter dem Motto „Dorf-KulTour in alle Himmelsrichtungen“ macht sich die Truppe im „Big-Red-Bus“ am Sonnabend, 21. August, erstmals auf den Weg. Weitere Touren folgen am 28. August, 4. und 11. September. Die Konzerte sind Teil des Projektes „Sommerkultur – Schleusen auf für Begegnung“, für das sich diverse Kulturschaffende im Kreis mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg zusammengetan haben.

„Auf dem Programm stehen Auftritte in insgesamt zwölf Gemeinden“, so Andrea Funk, Geschäftsführerin der Stiftung Herzogtum Lauenburg. „Neben toller Live-Musik wollen wir den Menschen mit auf den Weg geben, dass uns die Kultur im ländlichen Raum – Corona hin oder her – nach wie vor eine Herzensangelegenheit ist, die wir weiterhin verfolgen.“

Zum Auftakt am 21. August geht es auf den Dorfplatz in Hammer (Panten). Von dort aus steuert der „Big-Red-Bus“ in Kühsen „Auf den Brink“ und in Salem den Marktplatz an. „Das ist die ‚Nord-Tour‘“, sagt Funk. „Es folgen die Ost-Tour, Süd-Tour und West-Tour.“

„Das wird eine echte Herausforderung für uns“, so Manager Andreas Krohn. „Einladen, losfahren, ausladen, spielen und das gleich drei Mal an einem Abend. Ich bin mir aber sicher, dass wir gut auf die Tour vorbereitet sind.“ 15 junge Musikerinnen und Musiker, viele davon gehen noch zur Schule, hat er an Bord. Im Gepäck hat die Gruppe einen Mix aus Swing-, Rock-, Funk- und Jazz-Titeln, die für Bigbands arrangiert sind.

Das Ensemble startet jeweils um 17 Uhr von Mölln aus. Zu den Auftritten wird das Klavier vor dem Bus aufgestellt. Der Großteil des Ensembles bleibt für das Konzert aber an Bord. „Gerne hätte ich im Bus auch ein Schlagzeug aufgebaut“, sagt Krohn. „Leider reicht der Platz dafür nicht.“ Auch das werde man deshalb vor dem Bus platzieren. Dennoch ist er von der Idee überzeugt und er freut sich auf die Tour, mit der die „BigBandMoelln“ zumindest für sich Neuland betritt. Krohn glaubt sogar, dass sein Ensemble eine Vorreiterrolle einnimmt: „Mit 15 Leuten so etwas auf die Beine zu stellen – das hat es bestimmt noch nicht gegeben.“

Unabhängig davon, ob sich schon mal eine andere Bigband der Republik an so ein Format herangetraut hat oder nicht, sind die vier Touren eine anspruchsvolle Aufgabe. Nach der Nord-Tour am 21. August geht es für die „BigBandMoelln“ am 28. August nach Kulpin, Krummesse und Brunsmark (hier in etwas reduzierter Form als „MillStreetFive“). Die Süd-Tour führt die Musikerinnen und Musiker am 4. September nach Sahms, Hamwarde und Tramm. Zum Abschluss am 11. September folgt dann die West-Tour nach Labenz, Wentorf A. S. und Bälau. Die Auftritte sind allesamt kostenlos.

Finanziert wird die „Dorf-KulTour in alle Himmelsrichtungen“ mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Neustart Kultur“.