Konzert – Stiftung Herzogtum Lauenburg https://stiftung-herzogtum.de Private Stiftung bürgerlichen Rechts seit dem 23. November 1977 Mon, 27 Apr 2026 08:08:17 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://stiftung-herzogtum.de/wp-content/uploads/2020/06/cropped-Logo_Stiftung_Herzogtum_Lauenburg-Web-32x32.jpeg Konzert – Stiftung Herzogtum Lauenburg https://stiftung-herzogtum.de 32 32 Ein (wunderschöner) Abend für Mascha Kaléko https://stiftung-herzogtum.de/2026/04/27/ein-wunderschoener-abend-fuer-mascha-kaleko/ Mon, 27 Apr 2026 08:08:17 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13891 Mölln – Unter dem Titel „Ein Abend für Mascha Kaléko“ porträtierten die Schauspieler des LitEnsembles, Astrid Kramer und Hans Heller, im Rahmen einer Lesung einfühlsam die Anfang des 20. Jahrhunderts in Polen geborene Dichterin. So erzählten sie im ausverkauften Möllner Stadthauptmannshof zugleich die Biographie der Künstlerin Mascha Kaléko, die ihr Leben in Lyrik verwandelt hatte. Ob melancholisch, frech, zärtlich – oder ganz selten bitter: Das Publikum zeigte sich begeistert und beeindruckt von dem künstlerischen Schaffen und den tiefgehenden Worten einer Lyrikerin, die Mitter der 1970er Jahre in der Schweiz verstarb. Im Berlin der 20er Jahre hatte sie früh Erfolg mit lyrischen Szenen, die das Großstadtleben zeigen, bis sie als Jüdin mit Mann und Kind 1938 nach Amerika emigrierte. In der Fremde schrieb sie weiter, erzählte von neuen Erfahrungen, von Dankbarkeit und Resignation. Die Musikerin Natascha Böttcher, ebenfalls Mitglied des LitEnsembles, erweiterte den Abend mit prononcierten und poetischen Musikstücken auf dem Akkordeon.

Fotos: Stefan Büngens/Stiftung Herzogtum Lauenburg

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Programm für 1. Halbjahr 2026 erschienen https://stiftung-herzogtum.de/2026/01/26/1-halbjahresprogramm-2026-erschienen/ Mon, 26 Jan 2026 08:54:48 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13689 Mölln (srg) – Das neue Programm der Stiftung Herzogtum Lauenburg für das 1. Halbjahr 2026 ist erschienen. Mit einem Klick auf das Foto öffnet sich das PDF des Programms. Reservieren Sie für alle Veranstaltungen (sofern keine anderen Kontaktdaten im Text angegeben sind) bereits vorab Ihre Karten unter 04542-87000, per Mail an info@stiftung-herzogtum.de oder buchen Sie Ihre Tickets ganz einfach online über Lübeck-Ticket. Den passenden QR-Code finden Sie ganz einfach zum scannen im Programmheft auf Seite 26.

Bitte lesen Sie unten weiter.

Mölln – Mit 14 Veranstaltungen aus dem breiten Spektrum der Aufgaben der Stiftung, zusätzlichen ‚Kultur auf Dorf-Tour‘ sowie tollen Literatur-Aktionen, in denen Jung und Alt eingebunden werden sollen, startet die Stiftung Herzogtum Lauenburg ins Jahr 2026.

„Ob Akademiekonzert oder die Frühjahrs-Ausstellung, Vorträge oder zwei Aufrufe zur Beteiligung an innovativen Projekten unter dem Tenor ‚Literatur im Kreis‘: Interessierten stehen zahlreiche Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung zur Auswahl“, so Klaus Schlie, Präsident der Stiftung.

Hier ein kleiner Ausschnitt: Am Samstag, 21. Februar, lädt der Orgelbauverein Mölln in den Stadthauptmannshof ein. „Dieser Benefiznachmittag verspricht sehr interessant zu werden“, erzählt Dr. Stefan Kram, Vorstand der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg. „Neben den Kurzkonzerten mit Susanne Bornholdt und Hartmut Ledeboer beginnt beispielsweise um 14.30 Uhr der Aufbau einer Doe-Orgel, die ich bisher noch nicht kannte. Der mobile Orgel-Bausatz ermöglicht es Kindern und Erwachsenen, eine echte, kleine Pfeifenorgel selbst zusammenzubauen!“ Und Barbara Kliesch, Vizepräsidentin der Stiftung Herzogtum Lauenburg ergänzt: „Der Erlös des Benefiznachmittags soll das verbliebene Finanzierungsdefizit aus der umfangreichen vierjährigen Restaurierung der historischen Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel in der St. Nicolai Kirche Mölln reduzieren – eine solche Veranstaltung unterstützen wir natürlich gern!“

Musikalisch geht es auch am 6. März zu, denn da besucht der Kölner Pianist Timon Landen den Möllner Stadthauptmannshof, um in der Reihe der „Akademiekonzerte“ einen Klavierabend zu geben. Das Publikum darf sich auf Stücke von Claude Debussy und Isaac Albéniz sowie die letzte Klaviersonate von Franz Schubert freuen.

Auch die Vorbereitungen für die Frühjahrsausstellung im Herrenhaus des Stadthauptmannshofes laufen unter dem Titel „Wald Wiesen Wasser“ bereits auf Hochtouren – die Vernissage findet am 15. März um 11.30 Uhr statt. Kuratiert wird die Ausstellung von Antje Ladiges-Specht. Vorgestellt werden Kunstwerke norddeutscher Künstlerinnen und Künstler, die mit unterschiedlicher Herangehensweise Ökosysteme, die unauflöslich miteinander verwoben sind, thematisieren und interpretieren.

„In diesem Jahr wird sich die Stiftung verstärkt dem Bereich Literatur widmen.“, informiert Jörg-Rüdiger Geschke vom Vorstand der Stiftung. „Unter dem Titel ‚Literatur im Kreis‘ möchten wir all jene ansprechen, die sich mit Literatur befassen, selbst professionell oder hobbymäßig schreiben, sich in Lesekreisen treffen oder als Veranstalter von Literaturveranstaltungen sehen.“ Sie alle seien aufgerufen, sich bei der Stiftung zu melden. Geschke hofft auf zahlreiche Rückmeldungen: „Wir planen, nach einer aktuellen Bestandsaufnahme Treffen oder Veranstaltungen zum Thema Literatur gemeinsam mit Interessierten zu realisieren – machen Sie gerne mit und melden Sie sich bei uns!“

Ein weiteres Thema zu „Literatur im Kreis“ wird „Erinnerungen teilen – Generationen im Austausch“ sein. Persönliche Erinnerungen, von Seniorinnen und Senioren selbst notiert, sollen dann von Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Veranstaltungen in Schulen präsentiert werden. Mitmachen können alle ab etwa 60 Jahren, die Freude am Erinnern und Schreiben haben.

„Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab sofort in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen.“, informiert Stefan Büngens, Geschäftsführer der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte.

„Wir sind sicher, dass für alle Kreisbewohnerinnen und -bewohner sowie Gäste etwas dabei ist“, so Barbara Kliesch, Vizepräsidentin der Stiftung.

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West-östlicher Divan https://stiftung-herzogtum.de/2025/12/11/vorschau/ Thu, 11 Dec 2025 10:25:50 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13648 Ein Abend mit afghanischer und europäischer Musik mit Texten von Johann Wolfgang von Goethe

Mölln – Die Poesie in Goethes Spätwerk „West-östlicher Divan“ ist ein zentraler Bestandteil dieser interkulturellen Konzert-Lesung am 24.01.2026, um 19.30 Uhr im Stadthauptmannshof (Zugang barrierefrei) in der Hauptstraße 150 in Mölln. Der Eintritt beträgt 20 Euro, erm. Kinder bis 14 Jahre kostenlos, 14 bis 18 Jahre 10 Euro. Tickets sind über Lübeck-Ticket erhältlich: Klicken Sie bitte HIER. Abend- und morgenländische Musik-Kulturen erklingen vom afghanischen Nationalinstrument Rubab und Percussion bis zu Cello und Klavier.

Persische Meister-Musiker, eingeladen vom in Mölln lebenden Zabih Hidayat – einem erfahrenen Künstler sufistischen Gesangs – treffen auf abendländische Musiktraditionen und Ausschnitte aus Goethes vielfältigem Buch, das Kulturen scheinbar mühelos verbindet. Außerdem gibt es Informationen über den Verein Afghanistan-Schulen sowie kleine Köstlichkeiten vom Restaurant „Seidenstraße“.

Ein anregend-genüsslicher Abend zwischen Abend- und Morgenland, Tradition und Moderne, Musik und Literatur.

Zabih Hidayat, Gesang & Rezitation – Ahmad Samim Zafar, Rubab – Khayrullo Dadoboev, Percussion – Ahmad Shoaib Haidary, Gitarre

Zabih Hidayat wurde 1986 in Kunduz, Afghanistan, geboren. Aufgrund der politischen und sozialen Instabilität in seiner Heimat verbrachte er Teile seines Lebens als Migrant in Pakistan, Indien, der Türkei und im Iran. Neben einem Wirtschaftsstudium ist sein Leben geprägt von einem leidenschaftlichen Interesse an Musik und kulturellen Initiativen. Er gründete die erste Sufi-Rock-Band Afghanistans und verband traditionelle Spiritualität mit modernen Klängen. Heute leitet er Restaurant & Pension Seidenstraße in Mölln, das authentische persische und orientalische Küche anbietet und zugleich zu einem interkulturellen Austausch in der Gemeinschaft beiträgt.

Ahmad Samim Zafar spielt die Rubab, das Nationalinstrument Afghanistans, und ist internationaler Botschafter des afghanischen Musik-Erbes. Er legt Wert auf die Verbindung von Volkstraditionen mit modernen Einflüssen. Khayrullo Dadoboev stammt aus Tadschikistan und spielt seit seiner frühen Kindheit auf der traditionellen Rahmen-trommel Doyra. Seine professionelle Virtuosität machte ihn zum gern gesehenen Gast in vielen Projekten und auf internationalen Festivals.

Ahmad Shoaib Haidary lebt seit acht Jahren in Deutschland. Derzeit arbeitet er in einem Krankenhaus in Wiesbaden. Schon in Afghanistan komponierte er und widmete sich mit professionellem Anspruch der Gitarre.

Anna Bertram, Klavier & Gesang – Peter Köhler, Cello – Jörg-R. Geschke, Gitarre & Rezitation

Anna Bertram ist eine vielseitige Musikerin, die nach ihrem Musikstudium als Solistin und in verschiedenen Projekten von Klassik bis Jazz sowie als Theatermusikerin brilliert. Peter Köhler ist ebenfalls in vielen Stilistiken und Projekten zuhause, u.a. zusammen mit Jörg Geschke im Duo „Ten Strings“ – gemeinsam werden die drei Musiker aus der Region abendländische Traditionen erklingen lassen.

Wer sich selbst und andre kennt

Wird auch hier erkennen:

Orient und Okzident

Sind nicht mehr zu trennen.

Eine Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Kooperation mit dem Verein zur Unterstützung von Schulen in Afghanistan e.V., Share my Music und Restaurant & Pension Seidenstraße. Fotos: privat

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AUSGEBUCHT: Bloßes Mundwerk – ein A Cappella-Abend in Mölln https://stiftung-herzogtum.de/2025/11/17/blosses-mundwerk-ein-a-cappella-abend-in-moelln/ Mon, 17 Nov 2025 08:11:09 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13596 Mölln – Das Instrument des Jahres 2025 ist die menschliche Stimme – Grund genug, auch in Mölln wieder „bloßes Mundwerk“ zu präsentieren. Drei A-Cappella-Ensembles treten dazu im Stadthauptmannshof am Samstag, 22. November um 19.30 Uhr auf (Hauptstr. 150, 23879 Mölln, Zugang barrierefrei). Der Eintritt beträgt 20,00 Euro. Anmeldung bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542/87000. Die Karten sind auch online erhältlich: https://shop.luebeck-ticket.de/luet/stiftung-herzogtum-kultursommer/.

Gastgeber ist das lokale Männerquartett ARTgenossen. Das Ensemble hat zwei weitere Vokalgruppen eingeladen: einmal das gemischte Küchenquartett, seit fünf Jahren in der Zarrentiner Kulturszene aktiv. Das Quartett singt vielfältige Arten von Vokalpop mit fremden und eigenen Arrangements. Der Höhepunkt des Abends ist der Auftritt von Amita. Die vier jungen Frauen aus Lübeck und Leipzig sind nach Meisterkursen mit den weltberühmten King’s Singers fester Bestandteil des Schleswig-Holstein-Musikfestivals. Amita vereinen die verschiedensten Musikstile, von skandinavischem Folk über bekannte Popsongs zu klassischer Vokalmusik. Die Sängerinnen nutzen die Verbindung von Musik und Sprache im Gesang, indem sie mit ihren Stücken auch Geschichten erzählen – so auch in ihrem aktuellen Programm „Was wirklich zählt.“ Foto Amita: Ronja-Marei Kluge

Auch die ARTgenossen sind an diesem Abend im Stadthauptmannshof. Foto Pauline Ledeboer

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Ein Rückblick: Klassik trifft Tango – ein seltener Genuss für Musikliebhaber https://stiftung-herzogtum.de/2025/11/11/klassik-trifft-tango-ein-seltener-genuss-fuer-musikliebhaber/ Tue, 11 Nov 2025 10:15:46 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13574 Mölln – Im Rahmen der Akademiekonzerte der Stiftung Herzogtum Lauenburg werden in Mölln Solo-Konzerte oder Konzerte in kleinerer Besetzung konzipiert. Diese überzeugen durch Klasse und Professionalität der Musiker und bringen dem Publikum die Vielfalt klassischer Musik näher. Anfang November begeisterten im Stadthauptmannshof fünf Talente mit einem außergewöhnlichen Programm, denn das Konzert vereinte zwei Stilrichtungen, die auf den ersten Blick scheinbar nichts gemeinsam haben: Klassik und Tango. Im ersten Teil des Konzertes widmeten sich die Musikerinnen und Musiker des Ensembles „Chant et jeu“ auf sehr abwechslungsreiche Art der als „ernste Musik“ bekannten Klassik der Spätromantik. Das Publikum lauschte der Moderation von Friedrich Szepansky, der als Pianist auch gemeinsam mit Vahram Sardarjan (Violine) und Noelia Balaguer-Sanchis (Violoncello) überzeugte und dem Gesang von Mezzosopran Ilme Stahnke. Nach der Pause offenbarten sich dem Publikum beim für Klavier, Cello und Violine bearbeiteten lateinamerikanischen Teil des Konzertes, die Berührungspunkte von Klassik und Milonga. Norman Röhl (Gesang) entführte die Anwesenden mit der Darbietung verschiedener Stücke spätromantischer Zeitgenossen in spanisch-leicht anmutende Musikgefilde. Gerade in dieser bearbeiteten Form wurden mittels spezieller Arrangements deutlich, dass die spätromantische Epoche nicht nur klassische Musik, sondern eben auch den Tango hervorgebracht hat. Foto: Anja Schemhoff

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8.11.: Klassik trifft Tango https://stiftung-herzogtum.de/2025/10/29/klassik-trifft-tango/ Wed, 29 Oct 2025 07:33:47 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13557 Große Kunst: „Klassik trifft Tango“ mit dem Ensemble „Chant et jeu“

Mölln – Die Reihe der Akademiekonzerte der Stiftung Herzogtum Lauenburg wird am Samstag, 8. November um 19 Uhr mit einem besonderen Höhepunkt fortgesetzt, diesmal mit dem fabelhaften Ensemble „Chant et jeu“. Das Ensemble besteht aus einem Klaviertrio, einer Sängerin und einem Sänger. In ihrem Programm werden die beiden entgegengesetzt wirkenden Genres Klassik und Tango einander gegenübergestellt. Dabei werden die einzelnen Stücke moderiert.

Das Konzert findet im Stadthauptmannshof an der Hauptstraße 150 in Mölln statt (barrierefreier Zugang). Der Eintritt beträgt 25 Euro (Schüler/Studenten frei). Mitglieder der Fördergesellschaft bezahlen 20 Euro. Anmeldung bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542/87000. Die Karten sind auch online erhältlich: https://shop.luebeck-ticket.de/luet/stiftung-herzogtum-kultursommer/.

Auch wenn Klassik – also „ernste Musik“ – und Tango auf den ersten Blick nichts miteinander gemein haben, lohnt es sich, die Berührungspunkte näher zu betrachten. Viele Werke der tatsächlich „klassischen“ Komponisten Haydn, Mozart, Beethoven und ihrer Zeitgenossen dienten der Unterhaltung, denn sie waren oft Auftragswerke für Gesellschaften im Freien und im Saal.

Tango hingegen ist Lebensart, Gesellschafts- und Sozialkritik und – natürlich zentral – Liebe und Leidenschaft. Und Tango ist durchaus komponiert mit Stilmitteln der Zeitgenossen Puccini, Ravel, Strawinsky und später auch des Jazz. Also einander gar nicht so fremd.

Nach einem Klaviertrio von Beethoven und Klavierliedern der spätromantischen Epoche werden Tangos/Milongas von Astor Piazzolla, Pablo Ziegler u.a. in speziellen Arrangements gespielt. Insbesondere sind die spätromantischen Lieder in derselben Zeit entstanden wie die lateinamerikanischen Tangos. Ein Vergleich lohnt also.

Eine Kooperation mit dem LandFrauenVerein Ratzeburg und Umgebung e.V.

In den Akademiekonzerten werden Solo-Konzerte oder Konzerte in kleiner Besetzung konzipiert, mit denen dem Publikum die Vielfalt klassischer Musik nähergebracht werden soll.

Foto: Szepansky

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Klaviermusik auf Weltklasseniveau https://stiftung-herzogtum.de/2025/02/18/klaviermusik-auf-weltklasseniveau/ Tue, 18 Feb 2025 09:47:06 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13125 Schaghajegh Nosrati verzaubert das Publikum beim Akademiekonzert im Stadthauptmannshof

Mölln – Zart, wie die leise rieselnden Schneeflocken, die am Valentinstag vom Himmel fielen, schwebten an diesem Vormittag auch die Töne durch das Medaillongebäude der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Die Pianistin Schaghajegh Nosrati war bereits früh im Möllner Stadthauptmannshof-Ensemble eingetroffen, um sich am frisch gestimmten Flügel einzuspielen. Mit einem Blick über den vereisten See schwärmt sie: „Hier ist es so wunderschön … vielleicht komme ich mal im Sommer zurück, um in Mölln ein paar Tage Urlaub zu machen!“ – und schon erklingt die nächste Melodie, diesmal kraftvoll, mitreißend und voller Emotionen. Gut 70 Klassikfans kamen dann am Abend im Rahmen des Akademiekonzertes der Stiftung auf ihre Kosten und waren begeistert. Die Pianistin spielte virtuos und bot ein abwechslungsreiches Programm. „Ich liebe es Stücke zu spielen, die nicht so bekannt sind,“ so die äußerst vielseitige Musikerin. Neben Johann Sebastian Bach und Bela Bartok stand Joseph Haydn und der wenig bekannte Charles-Valentin Alkan auf dem Programm. Wichtig war Nosrati bei der Auswahl, dass die Stücke die Vielfalt in Europa verkörpern. „Johann Sebastian Bach ist für mich einer der ersten europäischen Musiker“. Auch die anderen von ihr ausgewählten Komponisten verkörpern diese Eigenschaften. Fast zwei Stunden rasten die Finger der 1989 geborenen Pianistin in atemberaubendem Tempo über die Tasten und die Zuschauer wurden mitgerissen. Nach langem Applaus gab es zwei Zugaben: ein kleines Stück von Bela Bartok und das Präludium und Fuge in C-Dur von Johann Sebastian Bach. 

Im Publikum war ein besonders aufmerksamer Zuhörer: der 11jährige Sebastian aus Hamburg hatte von dem Auftritt in der Zeitung gelesen und konnte seine Großeltern in Mölln überreden, mit ihm auf das Konzert zu gehen. Er spielt schon seit einigen Jahren Klavier und hat bereits einige Preise gewonnen. Und wer weiß – vielleicht wird er in den nächsten Jahren im Rahmen eines Akademiekonzertes in Mölln zu hören sein?

Schaghajegh Nosrati trat bereits an vielen renommierten Spielorten auf, so zum Beispiel in der Berliner Philharmonie, der Tonhalle Zürich und der Carnegie Hall in New York. Ein Highlight in diesem Jahr ist der im August geplante Auftritt – gemeinsam mit András Schiff – in der Royal Albert Hall in London anlässlich der Nights of the Proms. Barbara Kliesch, Vizepräsidentin der Stiftung, war hellauf begeistert. „Ich freue mich sehr, dass wir diese Pianistin von Weltrang für ein Konzert in Mölln gewinnen konnten. Ich habe den Abend sehr genossen und freue mich auf ein Wiederhören – irgendwann, irgendwo.“ Die Pianistin ist neben ihrem vielfältigen Engagement im Klavierbereich auch in der Weltmusik unterwegs und das mit großem Erfolg. Gerade eben wurde dem Joolaee Trio, das auch schon in Mölln gastierte und dem sie angehört, der Preis der deutschen Schallplattenkritik ‚Beste Produktion im Bereich „Traditionelle ethnische Musik“‘ verliehen.

Versunken spielt sich die Pianistin Schaghajegh Nosrati ein. Foto: S. Riege

Konzertfoto Barbara Kliesch.

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Kulturarbeit der Stiftung Herzogtum Lauenburg in 2025 https://stiftung-herzogtum.de/2025/01/08/kulturarbeit-der-stiftung-herzogtum-lauenburg-in-2025/ Wed, 08 Jan 2025 07:57:53 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13057 Mölln – Im Rahmen der Jahrespressekonferenz informierte der Präsident der Stiftung Herzogtum Lauenburg, Klaus Schlie, gemeinsam mit Vizepräsidentin Barbara Kliesch sowie Geschäftsführer Stefan Büngens und dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg (KSK) Dr. Stefan Kram im Möllner Stadthauptmannshof über die kulturelle Arbeit der Stiftung in diesem Jahr. Das Augenmerk lag dabei auf der Präsentation des neuen Halbjahresprogramms, das ab sofort auch online auf der Seite www.stiftung-herzogtum.de im Bereich Veranstaltungen zum Download bereit steht und unter anderem in den Geschäftsstellen der Kreissparkasse erhältlich ist. Insgesamt 21 Veranstaltungen, die kreisweit Konzerte und beispielsweise Vorträge aus den Bereichen Natur und Umwelt, Klimawandel und Energiekrise bereithalten, wurden von den Verantwortlichen zusammengestellt.

Ein kleiner Einblick zeigt die Vielfältigkeit der angebotenen Termine:

Bereits im Januar starten die ersten Veranstaltungen und am 14. Februar nimmt die Pianistin Schaghajegh Nosrati in der Reihe „Akademiekonzerte“ in Möllner Stadthauptmannshof das Publikum mit auf eine musikalische Reise von Johann Sebastian Bach über Joseph Haydn, Charles-Valentin Alkan bis hin zu Béla Bartók.

„Im April besucht das Landes-Jugendorchester erneut unsere schöne Stadt und natürlich ist nicht nur Musik ein großes Thema, sondern auch Vorträge, wie beispielsweise zu Alfred Nobel, der im Februar hier vor Ort stattfindet.“, berichtet Barbara Kliesch. Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl befasst sich am 11. Februar in Schwarzenbek mit dem aktuellen Thema Demokratie und stellt die Frage, was diese stärkt und was sie gefährden kann. In einem weiteren Vortrag informiert Prof. Dr. Oliver Auge am 5. Juni in Geesthacht über Seuchen und Epidemien in Schleswig-Holstein.

In lockerer Runde präsentierten die Verantwortlichen den Pressevertretern das Halbjahresprogramm der Stiftung und gewährten zudem einen kleinen Einblick in die Planungen zum KulturSommer. Foto: Claire Goile

Einen besonderen Dank richtet Klaus Schlie im Zusammenhang mit der großen Anzahl von Veranstaltungen an Dr. Stefan Kram, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg. Die Kreissparkasse unterstützt als Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg auch 2025 durch ein Sponsoring. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr die Stiftungsarbeit unterstützen können und somit dazu beitragen, die kulturelle Vielfalt zu fördern“, so Dr. Kram. Der Schreibwettbewerb für junge Autorinnen und Autoren sei nur ein Beispiel für die Bandbreite, die die Stiftung ins Herzogtum trage. „Die Angebote erreichen Menschen jeden Alters – ob jung oder alt und bedienen unterschiedlichste Interessen. Das unterstützen wir natürlich sehr gerne!“, so Dr. Stefan Kram.

Zum Thema Plattdeutsche Veranstaltungen im Halbjahresprogramm hat sich auch in der Stiftung Ende des Jahres eine Neuerung ergeben. „Wir als Stiftung haben die Trägerschaft des Zentrums für Niederdeutsch (ZfN) übernommen. Dadurch ist es nun gelungen, die Stelle einer Leitung des ZfN nach mehrjähriger Vakanz durch Marie Sophie Koop neu zu besetzen.“, freut sich Klaus Schlie.

Marie Sophie Koop, seit 2. Dezember 2024 Leiterin des Zentrums für Niederdeutsch Holstein mit Sitz in der Stiftung Herzogtum Lauenburg, stellte sich und ihre Ideen sowie Aufgaben für die zukünftige Tätigkeit im Rahmen der Veranstaltung vor. „Moin. Ik frei mi bannig, dat Zentrum för Nedderdüütsch in Holsteen to leiden un för frischen Wind in de plattdüütsche Szeen to sorgen.“, erzählt Marie Sophie Koop von ihren Aufgaben und weiter: „Een Veranstalten kann ik Se ok al verraden: An’n 10. Mai finnt hier in’n Stadthööftmannshoff wedder dat Nedderdüütsche Autorendrepen statt.“

Stefan Büngens, Geschäftsführer der Stiftung, informierte über die Vertragsverlängerung mit dem Kreis Herzogtum Lauenburg und konnte über einen kleinen Meilenstein des Projektes ALLER.LAND berichten: „Den Antrag für die fünfjährige Umsetzungsphase des Projektes haben wir zur Auswertung Mitte Dezember abgeschickt. Wir erwarten dazu im Februar die Jury hier bei uns vor Ort und danach heißt es abwarten, ob wir zu den ausgewählten Projekten gehören.“

Selbstverständlich durfte auch ein kleiner Hinweis zum diesjährigen 20. KulturSommer am Kanal nicht fehlen: „Der KuSo wird in 2025 ganz im Zeichen eines großen Jubiläums – dem 125. Geburtstag des Elbe-Lübeck-Kanals – stehen. Er beginnt am 28. Juni, aber mehr verraten wir erst in einer gesonderten Pressekonferenz, zu der wir selbstverständlich einladen“, informiert Barbara Kliesch zum Abschluss der Veranstaltung.

Klaus Schlie und Dr. Stefan Kram unterzeichneten den Sponsoring-Vertrag für die Kulturarbeit der Stiftung Herzogtum Lauenburg in 2025. Foto: Claire Goile

Durch die finanzielle Unterstützung der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist es der Stiftung Herzogtum Lauenburg möglich, Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Vorträge oder beispielsweise den KulturSommer am Kanal in großem Umfang zu realisieren.

Der Termin zur Vertragsunterzeichnung ist für die Beteiligten daher immer ein freudiger Anlass, sich in den Räumlichkeiten der Stiftung Herzogtum Lauenburg zu treffen und auszutauschen.

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Programm bietet 21 Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2025 https://stiftung-herzogtum.de/2024/12/12/programm-bietet-21-veranstaltungen-im-ersten-halbjahr-2025/ Thu, 12 Dec 2024 11:32:03 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13026 Mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm aus Kultur, Wissenschaft und Umwelt startet die Stiftung Herzogtum Lauenburg in das erste Halbjahr 2025. Das Publikum darf sich auf Live-Musik, Vorträge und Kunst freuen. Die dazu erschienene Broschüre umfasst insgesamt 21 Events, die im gesamten Kreisgebiet stattfinden.

Einige Hinweise zeigen nur beispielhaft die Bandbreite der Veranstaltungen:

Die VickiKristinaBarcelona-Band aus New York kommt am Sonntag, 19. Januar zum zweiten Mal in den Möllner Stadthauptmannshof. Die drei Musikerinnen haben sich zusammengetan, um die Songs von Tom Waits neu zu interpretieren.

Die Pianistin Schaghajegh Nosrati nimmt in der Reihe „Akademiekonzerte“ am Freitag, 14. Februar das Publikum in Mölln mit auf eine musikalische Reise von Johann Sebastian Bach über Joseph Haydn, Charles-Valentin Alkan bis hin zu Béla Bartók.

Mit dem aktuellen Thema Demokratie befasst sich Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl am Dienstag, 11. Februar in Schwarzenbek: Was stärkt und was gefährdet sie?

Über Seuchen und Epidemien in Schleswig-Holstein informiert der Vortrag von Prof. Dr. Oliver Auge am Donnerstag, 5. Juni in Geesthacht.

Die Frühjahrsausstellung zeigt unter dem Titel „Natur, Glaube, Hoffnung“ in Mölln Werke norddeutscher Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den negativen Auswirkungen des menschlichen Handelns und den Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft auseinandersetzen. Die Vernissage ist am Sonntag, 23. März.   

Erhältlich ist das Programmheft in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis. Digital steht das Programm auf unserer Internetseite im Bereich Veranstaltungen zum Download bereit.

Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses Angebot nicht unterbreiten könnte.

Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher! Foto: Claire Goile

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Deutsch-finnische Klänge mit dem Duo Pauline & Aleksi https://stiftung-herzogtum.de/2024/08/06/deutsch-finnische-klaenge-mit-dem-duo-pauline-aleksi/ Tue, 06 Aug 2024 07:21:58 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=12701 Das deutsch-finnische Gesangs- und Gitarrenduo Pauline & Aleksi aus Tübingen und Helsinki gastiert mit neuer Musik aus dem ganz hohen Norden in Mölln. Im September können Sie „western vintage & nordic melancholy“ im Stadthauptmannshof erleben.

Den Klangfarben des Duos sind keine Grenzen gesetzt: Instrumentalmusik mit klassischer Gitarre wird durch Songs mit Pauline Ruhes beeindruckender Jazz- und Soul-Stimme kombiniert. Sie hat ihre Wurzeln in der Jazzmusik, und zusammen mit Aleksi Rajala – einem mehrfach international ausgezeichneten klassischen Gitarristen und Komponisten – werden Einflüsse von finnischer und mitteleuropäischer Musikkultur zu einer harmonierenden Fusion, einem ganz besonderen „Seelenfeuer“, verbunden. Die Presse schreibt: „Instrumentalkunst in sagenhafter Verfeinerung, gekrönt von Ruhes Stimme, die mal hauchend, mal flammend über all dem schwebt und feinste Nuancen ausleuchtet. Klasse!“ Die beiden Künstler geben im Beruflichen Bildungszentrum Mölln am Vormittag ein Schulkonzert.

Mittwoch, 4. September, 19.30 Uhr, Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln. Reservierungen werden unter info@folksfest-moelln.de oder Tel. 04542 / 870 00 entgegengenommen. (Eintritt 15,00 €, Mitglieder der DFG 10,00 €). Der Zugang ist barrierefrei.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stiftung Herzogtum Lauenburg mit dem Förderverein Möllner Folksfeste sowie der Deutsch-Finnischen Gesellschaft.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Foto © Jonathan Kamzelak

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