Stiftung Herzogtum Lauenburg https://stiftung-herzogtum.de Private Stiftung bürgerlichen Rechts seit dem 23. November 1977 Mon, 10 Aug 2026 07:16:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.4 https://stiftung-herzogtum.de/wp-content/uploads/2020/06/cropped-Logo_Stiftung_Herzogtum_Lauenburg-Web-32x32.jpeg Stiftung Herzogtum Lauenburg https://stiftung-herzogtum.de 32 32 Neuer Literaturbeirat: Texte gesucht https://stiftung-herzogtum.de/2026/08/10/neuer-literaturbeirat-texte-gesucht/ Mon, 10 Aug 2026 07:16:29 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=14006 möchte Literatur in der Region gemeinsam gestalten

Mölln – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg hat einen neuen Literaturbeirat ins Leben gerufen. Das ehrenamtliche Gremium möchte frische Ideen entwickeln, neue Veranstaltungsformate auf den Weg bringen und Literatur in der Region noch sichtbarer und erlebbarer machen. Den Anstoß gab ein öffentlicher Aufruf der Stiftung im März. Gesucht wurden Menschen, die Lust haben, das kulturelle und insbesondere das literarische Angebot im Herzogtum Lauenburg aktiv mitzugestalten. Aus ersten Begegnungen wurden regelmäßige Treffen, aus vielen Ideen entstanden gemeinsame Ziele und schließlich der neue Literaturbeirat.

Dem Beirat gehören Annika Behrens, Agnes Bethke, Kerstin Blume, Kathrin Engelbrecht, Ann-Kathrin Karschnick, Detlef Romey, Tim Tensfeld und Sina Worm an. Die Mitglieder bringen unterschiedliche berufliche, kulturelle und persönliche Perspektiven mit. Gemeinsam möchten sie Menschen für Literatur begeistern, neue Zugänge schaffen und verschiedene Generationen miteinander ins Gespräch bringen.

Das erste Projekt ist bereits in Planung: Am 14. November findet die Veranstaltung „Begegnung mit Literatur“ statt. Dafür sucht der Literaturbeirat Texte, die bis zum 15. Oktober eingereicht werden können. Weitere Informationen zum Programm, zur Einreichung und zur Teilnahme werden in Kürze veröffentlicht. „Wir möchten Literatur nicht nur präsentieren, sondern gemeinsam mit den Menschen aus der Region gestalten. Der neue Beirat soll Raum für unterschiedliche Stimmen, Ideen und Begegnungen schaffen“, sagt Annika Behrens, Sprecherin für den Literaturbeirat. Auch über die erste Veranstaltung hinaus hat der Literaturbeirat viel vor. Geplant sind Formate, die literarisch interessierte Menschen miteinander vernetzen, neue Stimmen sichtbar machen und die Vielfalt der Region aufgreifen. Literatur soll dabei nicht nur auf der Bühne stattfinden, sondern zum Austausch einladen und Menschen zusammenbringen.

Foto: Marvin Dibbern

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Druckfrisch ab sofort erhältlich: https://stiftung-herzogtum.de/2026/08/07/druckfrisch-ab-sofort-erhaeltlich/ Fri, 07 Aug 2026 07:02:47 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=14000 Das Programm des 2. Halbjahres der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist da!

Mölln – Mit 20 Veranstaltungen aus den vielfältigen Bereichen der Stiftung Herzogtum Lauenburg und zusätzlichen „Kultur auf Dorf-Tour“-Events startet die Stiftung nach dem KulturSommer am Kanal in den Rest des Jahres. „Wir freuen uns immer wieder über das breite Angebot, das wir den Besuchern unserer Veranstaltungen bieten können“, berichtet der Präsident der Stiftung Klaus Schlie. „Dabei möchte ich betonen, dass unser Programm ohne die zahlreichen Kooperationspartner im Kreis ganz anders aussehen würde.“ So findet die International Guitar Night, die bereits öfter in Mölln für ein volles Haus gesorgt hat, diesmal als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Lauenburg in Lauenburg statt (20. November).

Aber auch wiederkehrende, erfolgreiche Höhepunkte befinden sich im Angebot: Die Akademiekonzerte werden mit einem Klavierabend fortgesetzt. Der aus Ratzeburg stammende und an der Hochschule für Musik Freiburg studierende Jakob Büschking spielt am 25. September in Mölln Werke von Bach, Ligeti, Chopin und Schubert. Die Vorbereitungen für die Herbstausstellung sind in vollem Gange. Antje Ladiges-Specht kuratiert die Ausstellung unter dem Motto „Natur – was nun?“. Wir können auf eine besondere Zusammenstellung von Künstlerinnen und Künstlern gespannt sein. Kunstinteressierte besuchen am besten die Vernissage am 20. September in Mölln. Einen Poetry Slam unter der bewährten Moderation von Björn Högsdal können alle, die sich für diese Mischung aus Performance und Literatur begeistern, am 17. Oktober in Geesthacht erleben.

In diesem Jahr wird wieder der Kulturpreis der Stiftung verliehen. Ob es sich um eine Einzelperson, eine Gruppe oder eine Institution handelt, wird im November bekannt gegeben. Der Stiftung geht es darum, besondere Verdienste im kulturellen Bereich im Lauenburgischen auszuzeichnen und das vielfältige Kulturleben in unserer Region hervorzuheben. Die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur bietet zahlreiche Vorträge an: So wird beispielswiese die Leiterin der Kreismuseen Dr. Anke Mührenberg am 17. November anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kreises über Ereignisse während dieses Zeitraums berichten. Der Lübecker Hydrologe Prof. Christoph Külls gibt am 17. September einen Einblick in den Wasserkreislauf im Kreisgebiet und die gegenwärtigen Veränderungen. „Auf unserer Streuobstwiese in Einhaus wird es wieder einen Apfeltag geben“, fügt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch hinzu. „Die Erhaltung alter Obstsorten ist uns ein besonders Anliegen. Einen Termin werden wir kurzfristig bekannt geben, da der Zeitpunkt der Erntereife noch nicht feststeht.“ 

Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab Mitte August in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen. Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte. Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher!

Foto: Björn Martens

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Am Blauen Montag ist alles vorbei … https://stiftung-herzogtum.de/2026/07/23/am-blauen-montag-ist-alles-vorbei/ Thu, 23 Jul 2026 10:21:54 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13981 Vier Wochen KulturSommer am Kanal enden mit Gesang, Musik und vielen anderen Darbietungen

Mölln – An einem strahlend sonnigen und warmen 20. Juni startete der KulturSommer am Kanal in Siebeneichen. Vielfältig, abwechslungsreich und immer für eine Überraschung gut ist jedoch nicht nur der KuSo: Sonne, Hitze, Regen und Hagel hielt das Wetter bereit, was insbesondere am letzten Juni Wochenende die Organisatoren und fleißigen Helfer hinter den Kulissen des Kulturfestivals der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Atem hielt. Eine Woche nach Beginn mussten hitzebedingt Veranstaltungen abgesagt werden. Ausgerechnet zwei Veranstaltungen, die sich im weitesten Sinne um das Thema Wasser drehen sollten – Schalk und Shanty auf dem Möllner Schulsee und die Narrentaufe der Eulenspiegelgilde – fielen der Hitze zum Opfer. Es war eine weise Entscheidung, die Veranstaltungen abzusagen, denn mit knapp 40 Grad Celsius wäre es für niemanden zum Vergnügen geworden. Glücklicherweise beeinträchtigten die Wetterkapriolen nicht den weiteren Verlauf des Festivals, das vielleicht eines der größten in Norddeutschland ist. Zahlreiche Besucher vergnügten sich in verschiedenen Theaterstücken, in offenen Ateliers, bei Lesungen oder Workshops und Konzerten. Hervoragenden Anklang mit ausverkauften Kirchen fand die musikalische Darbietung von Volund in der Brunstorfer und Gudower Kirche. Beim Fahrrad-Slam – vermutlich eine Weltpremiere – steuerten Radler verschiedene Orte an, um Poetry-Slams zu hören und zu bewerten sowie Musik zu lauschen. Das Publikum war begeistert und beim Abschluss-Slam in Sandesneben wurde von vielen eine Wiederholung im nächsten KuSo gewünscht. Ob bei „Stimmen aus aller Welt“ in Segrahn oder bei „Der talentierte Mr. Ripley“ im Schwarzenbeker Amtsrichterhaus – die Auswahl war mit über 100 Veranstaltungen erneut umfangreich und, so die begeisterten Rückmeldungen verschiedener Gäste, es war für jeden etwas dabei. Mit Lindi-Hop, fantastischen Stimmen, Lesungen und einer Poetry-Slam-Einlage zum Leben in Mölln sowie musikalischen Darbietungen endete der 21. KulturSommer am Kanal am 20. Juli im Möllner Stadthauptmannshof. Der „Blauen Montag“ begeisterte zahlreiche Gäste bei ruhigem Wetter und in bester Stimmung.

Auf der Homepage des KulturSommers finden Interessierte unter https://kultursommer-am-kanal.de/rueckschau ein kleines Video mit Eindrücken aus vier Wochen. Und wer in diesem Jahr nicht dabei sein konnte: Der nächste KulturSommer am Kanal findet vom 12. Juni bis 12. Juli 2027 statt.

Foto: Sabine Riege
Foto: Sabine Riege
Foto: Sabine Riege
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Save the Date: KulturSommer 2027 https://stiftung-herzogtum.de/2026/07/21/save-the-date/ Tue, 21 Jul 2026 12:26:46 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13977 Nach dem KulturSommer ist bekanntlich vor dem KulturSommer…

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Windkraftanlagen im Naturpark Lauenburgische Seen?  https://stiftung-herzogtum.de/2026/07/06/windkraftanlagen-im-naturpark-lauenburgische-seen/ Mon, 06 Jul 2026 07:57:08 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13960 Zu diesem Thema diskutierten am 2. Juli die Landtagsabgeordneten für das nördliche Kreisgebiet Rasmus Vöge (CDU), Oliver Brandt (Bündnis 90/Die Grünen) und Christopher Vogt (FDP) gemeinsam mit der Co-Kreisvorsitzenden der SPD Cira Ahmad. Mehr als 100 Besucher sind der Einladung der Stiftung Herzogtum Lauenburg zu einem öffentlichen Fachgespräch gefolgt und konnten im Möllner Stadthauptmannshof die Argumente der Politiker und Politikerinnen sowie der Naturschutzverbände, der Bürgerinitative „Naturpark statt Windkraft“ und dem Geschäftsführer der HLMS (Herzogtum Lauenburg Marketing Gesellschaft) folgen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ingwer Seelhoff. Zum Hintergrund: Das Land Schleswig-Holstein plant, Vorranggebiete für Windkraftanlagen im Naturpark Lauenburgische Seen auszuweisen. Die Stiftung Herzogtum Lauenburg fordert die Landesregierung auf, von dieser Planung Abstand zu nehmen. Klaus Schlie, Präsident der Stiftung betonte, dass es um den Schutz der Natur und des Landschaftsbildes – zwei wesentliche Punkte in Satzung und Arbeit der Stiftung gehe. Als Fazit lässt sich sagen: die Landtagsabgeordneten nehmen aus der Veranstaltung viele Impulse mit und freuten sich mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Sie werden die Stimmung und Anforderungen mit nach Kiel nehmen. Und sie waren sich einig: Die Stiftung muss und soll sich einmischen, wenn es um wichtige parteiübergreifende Anliegen geht. 

Der Präsident der Stiftung Klaus Schlie wies in seinem Eingangsstatement darauf hin, dass sie laut Satzung der „Pflege der lauenburgischen Landschaft und Tierwelt“ verpflichtet sei. Zudem steht im Erbvertrag Blunck „Zur Erhaltung und Pflege der bedrohten Natur sind ökologisch bedeutsame und naturnahe Landschaftsteile, wie es extreme Feucht- oder Trockengebiete sein können, als Biotope zu erhalten.“ Aus Sicht der Stiftung ist damit die Errichtung von Windkraftanlagen im Naturpark unvereinbar. Schlie kündigt an, dass in naher Zukunft auch der Umweltminister von Schleswig-Holstein Tobias Goldschmidt sowie Dr. Sönke Schulz, Staatssekretär im Innenministerium den Kreis besuchen werden und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Thomas Neumann, Naturschutzreferent der Stiftung, berichtete über die seit mehr als 40 Jahren andauernde Arbeit zum Schutz der Kraniche und Seeadler, deren Ansiedlung rund um den Schaalsee und vor allem im Naturpark Lauenburgische Seen erfolgreich gelungen ist. Er unterstrich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und legte Wert darauf, dass die Einzigartigkeit des Naturparks in unmittelbarer Nähe in seiner derzeitigen Form erhalten bleiben muss. 

Neben den Politikern und Politikerinnen kamen auch die Naturschutzverbände BUND und Nabu zu Wort. Elke Krawat vom Nabu ist es wichtig, dass der Ausbau alternativer Energien nicht auf Kosten von Natur und Artenschutz erfolge. Man müsse auch die Vogelflugachsen von Seeadlern, Kranichen und Schwarzstörchen beachten, die bei der derzeitigen Planung beeinträchtigt wären. Ole Eggers vom BUND merkte an, dass Schleswig-Holstein bereits vorbildlich bei dem Ausbau von alternativen Energien sei.

Für die Bürgerinitative „Naturpark statt Windkraft“ forderte Bettina Best, dass der Naturpark in seiner jetzigen Form erhalten bleiben müsse. Der Naturpark Lauenburgische Seen hat als Alleinstellungsmerkmal u.a. dass er landschaftlich im vom Land Schleswig-Holstein geförderten Projekt „Stärkung des Biotopverbundes in Schleswig-Holstein an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern“ liegt – „Grünes Band“ – sowie Teil des Projektgebietes des Naturschutzgroßprojekts „Schaalsee-Landschaft“ ist. Aus Sicht der Bürgerinitiative muss nachgearbeitet werden, „Jetzt sind sie als Politiker dran“, so ihre Forderung. Für Günther Schmidt, Geschäftsführer der HLMS ist der Blick auf die Erholungslandschaft im Fokus. Es sei wichtig, dass die Wanderwege und Radwege, die durch den Naturpark führen nicht durch Windkraftanlagen beeinträchtigt werden.

Im Schlusswort äußert sich Klaus Schlie zu den Aussagen der Landespolitiker: „Ich freue mich, dass Sie aus dieser Veranstaltung etwas nach Kiel mitnehmen. Es ist nicht zuletzt mit dieser Veranstaltung klar geworden, dass in den bisherigen Planungen einiges nicht berücksichtigt wurde“. Es gelte den Naturpark Lauenburgische Seen mit seiner einzigartigen, freien Landschaft mit ökologischer Bedeutung zu schützen. 

Naturschutzreferent der Stiftung Herzogtum Lauenburg, Thomas Neumann, mit dem Flügel eines Seeadlers. Der getötete Greifvogel wurde unterhalb eines Windkraftrades gefunden. Einer von zehn aufgefundenen Vögeln innerhalb eines Jahres – die Dunkelziffer dürfte höher sein.

Moderator Ingwer Seelhoff im Gespräch mit Barbara Kliesch, Vizepräsidentin (li.) und Maria-Anna von Treuenfels, Carl-Albrecht v. Treuenfels Stiftung für Feuchtgebiete

v.l. Rasmus Vöge (CDU), Christoper Vogt (FDP), Ingwer Seelhoff, Cira Ahmad (SPD) und Oliver Brandt (Bündnis 90/Die Grünen) lauschen den Worten von Thomas Neumann.

Am Rednerpult: Bettina Best von der Bürgerinitiative „Naturpark statt Windkraft“ fordert die Erhaltung des Naturparks in seiner jetzigen Form.

Klaus Schlie, Präsident der Stiftung Herzogtum Lauenburg, im Gespräch mit Thomas Neumann.

Über 100 Interessierte hatten sich zum Fachgespräch eingefunden.

Klaus Schlie (re.) fand abschließende Worte und betonte, es gelte den Naturpark Lauenburgische Seen mit seiner einzigartigen, freien Landschaft mit ökologischer Bedeutung zu schützen. Fotos: Sabine Riege

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Historisches Tagesseminar: 150 Jahre Kreis Herzogtum Lauenburg https://stiftung-herzogtum.de/2026/06/29/historisches-tagesseminar-150-jahre-kreis-herzogtum-lauenburg/ Mon, 29 Jun 2026 09:55:31 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13954 Mölln – Die Gründung des Kreises Herzogtum Lauenburg vor 150 Jahren ist Gegenstand eines Tagesseminars in Mölln. Die Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Auge (CAU Kiel) widmet sich dieser Thematik am Samstag, 15. August ab 9 Uhr im Quellenhof (Hindenburgstr. 16, 23879 Mölln).

Das Herzogtum Sachsen-Lauenburg wurde am 1. Juli 1876 als Landkreis Herzogtum Lauenburg in die preußische Provinz Schleswig-Holstein integriert. Ausgehend von diesem Ereignis gibt es im ersten Teil des Tagesseminars Kurzreferate von ausgewiesenen Kennern der Materie. Nach einer Mittagspause werden mit dem Bus Stationen und Denkmäler der Kaiserzeit in Mölln und Ratzeburg angefahren (Leitung Stadtarchivar Christian Lopau, Rückkehr gegen 18.00 Uhr).

Mit Beiträgen von Detlev Werner von Bülow, Dr. Ulf Morgenstern, Jana Margarete Betten, Alexander Lauterbach sowie Prof. Dr. Oliver Auge.

Eine Kooperation zwischen der Lauenburgischen Akademie der Stiftung Herzogtum Lauenburg und der Abteilung für Regionalgeschichte der CAU zu Kiel. Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542-87000. Die Teilnahmegebühr beträgt 45,00 Euro. Foto: Hendrik Ohde

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Sommer, Sonne, KuSo … https://stiftung-herzogtum.de/2026/06/23/sommer-sonne-kuso/ Tue, 23 Jun 2026 08:53:42 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13947 Siebeneichen/Hzgt. Lauenburg – Der KulturSommers am Kanal macht seinem Namen alle Ehre, denn bei heißen, sommerlichen Temperaturen fiel am 20. Juni der Startschuss zum kreisweiten Sommerfestival im Herzogtum Lauenburg. Auf, vor und neben der Bühne an der Kirche in Siebeneichen gab es für die Gäste jede Menge zu hören und zu sehen, denn Live-Musik, Gesang von circa 100 Kindern aus fünf Schulen und der Airbrush-Workshop zogen Kinder wie Erwachsene ebenso an, wie die Auflösung des Kostüm-Fundus der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder beispielsweise die Stelzenläuferin, die mit ihren in der Sonne funkelnden Riesen-Seifenblasen ein Lächeln auf die Gesichter zauberte. Der Kunsthandwerkermarkt, der sich erneut von der Kirche bis hinunter zur Fähre zog, das Kuchenbuffet und die Ausstellung im Gemeindehaus oder Bogenschießen und Galloway Bratwurst – hier war für alle etwas dabei.

Noch am frühen Morgen hatten die meisten bang in den Himmel geblickt, denn der Samstag ließ sich nicht gut an – dicke Regenwolken hingen über dem Herzogtum und so auch über Siebeneichen am Kanal. Aber der Wettergott meinte es gut mit allen und tauchte – pünktlich zum Aufbau – die Szenerie in das einzigartige, warme Licht, das nur der Sommer mit sich bringt. Perfekt nicht nur für die Eröffnungsveranstaltung des KuSos, sondern auch für die Vernissage des Projektes „Forum junge Kunst“ im Amtsrichterhaus Schwarzenbek, wo zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler ab sofort ihre Werke, ihre Musik und ihre künstlerische Umsetzung zu Projekten Interessierten vorstellten. Das Forum junge Kunst kann noch bis zum 27. Juni besucht werden. Fantastisch waren die Bedingungen natürlich auch in Ratzeburg, wo das Mittsommerfest gefeiert wurde. Hier hatten sich Familien und Freunde eingefunden hatten, um die „Majstang“ zu schmücken, zu tanzen und den Sommer bei stimmungsvoller Musik willkommen zu heißen.

Und schon stecken alle Interessierten mittendrin, im KulturSommer am Kanal:  Insgesamt über 100 Veranstaltungen wollen im Zeitraum bis 20. Juli entdeckt werden! Einen Überblick finden Interessierte unter www.kultursommer-am-kanal.de, auf Social-Media, in diversen Veranstaltungskalendern und natürlich im Reisebegleiter, der wie gehabt in den Filialen der Kreissparkasse, dem Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg, sowie weiteren Auslagestellen verfügbar ist.

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Kulturstammtisch im Herzogtum https://stiftung-herzogtum.de/2026/06/15/kulturstammtisch-im-herzogtum/ Mon, 15 Jun 2026 08:08:56 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13941 Hzgt. Lauenburg – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg ist gemeinsam mit dem Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe Teil des Kulturknotenpunktes Südost. Um Künstlern und Kulturschaffenden eine Möglichkeit zum Netzwerken sowie für Austausch und Information zu bieten, werden die Kulturstammtische angeboten. Diese sind für jede und jeden Interessierten offen und finden am Dienstag, 16. Juni, im GeesthachtMuseum! sowie am Donnerstag, 25. Juni, in der Stadtbücherei Ratzeburg, Unter den Linden 1 statt. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

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Windkraftanlagen – im Naturpark Lauenburgische Seen?  https://stiftung-herzogtum.de/2026/05/22/fachgespraeche-zum-verzicht-eines-windparks-im-naturpark-lauenburgische-seen/ Fri, 22 May 2026 07:41:36 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13930 Fachgespräch mit Politikern am 2. Juli in Mölln

Mölln – Die Stiftung Herzogtum Lauenburg lädt zum Thema „Windkraftanlagen – im Naturpark Lauenburgische Seen?“ zu einem öffentlichen Fachgespräch mit Politik sowie Expertinnen und Experten am Donnerstag, 2. Juli 2026, um 18.00 Uhr in den Möllner Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, ein.

Das Land Schleswig-Holstein plant, Vorranggebiete für Windkraftanlagen im Naturpark Lauenburgische Seen auszuweisen. Die Stiftung Herzogtum Lauenburg fordert die Landesregierung auf, von dieser Planung Abstand zu nehmen. Es geht ihr dabei um den Schutz der Natur und des Landschaftsbildes – zwei wesentliche Punkte in Satzung und Arbeit der Stiftung. Um darüber fachlich angemessen zu informieren und zu diskutieren, hat die Stiftung Herzogtum Lauenburg die Landtagsabgeordneten für das nördliche Kreisgebiet Rasmus Vöge (CDU), Oliver Brandt (Bündnis 90/Die Grünen) und Christopher Vogt (FDP) gemeinsam mit der Co-Kreisvorsitzenden der SPD Cira Ahmad zu dem öffentlichen Fachgespräch eingeladen. Außerdem haben Expertinnen und Experten aus dem Kreis Gelegenheit, sich mit eigenen Statements einzubringen. Die Moderation übernimmt Ingwer Seelhoff.

(Pressemitteilung vom 22. Mai 2026:)

Fachgespräche zum Verzicht eines Windparks im Naturpark Lauenburgische Seen

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg hat wegen der Planung des Landes, Vorrangflächen für Windkraftanlagen im Naturpark Lauenburgische Seen auszuweisen, zum Schutz der Natur und des Landschaftsbildes Stellung bezogen und die Landesregierung gebeten, von dieser Planung Abstand zu nehmen.

Um über die Windkraftplanung im Naturpark fachlich angemessen zu informieren und zu diskutieren, hat die Stiftung die Landtagsabgeordneten für das nördliche Kreisgebiet Rasmus Vöge (CDU), Oliver Brandt (Bündnis 90/ Die Grünen) und Christopher Vogt (FDP) gemeinsam mit der Co-Kreisvorsitzenden der SDP Cira Ahmad zu einem Gespräch eingeladen.

Die Vizepräsidentin Barbara Kliesch und der Präsident Klaus Schlie sind dankbar dafür, dass es gelungen ist, für dieses „Fachgespräch“ einen gemeinsamen Termin zu finden. Die Veranstaltung wird am Donnerstag, den 2. Juli um 18 Uhr im Stadthauptmannshof in Mölln stattfinden.

Außerdem liegt eine Gesprächszusage des Staatsekretärs Dr. Schulz aus dem für die Windkraftplanung zuständigen Innenministerium vor. Dr. Schulz hat seine Bereitschaft in den Kreis zu kommen nach der Veröffentlichung der zweiten Entwürfe der Regionalplanung in Aussicht gestellt. Kliesch und Schlie dazu: „Das ist sehr erfreulich. Uns ist selbstverständlich bewusst, dass ein Vertreter des Innenministeriums, das Planungsbehörde ist, nicht während der laufenden Planungsphase öffentlich Stellung zur konkreten Planung im Naturpark nehmen kann.“ Das gleiche gilt auch für den von der Stiftung eingeladenen Umweltminister Goldschmidt. Deswegen haben Barbara Kliesch und Klaus Schlie Minister Goldschmidt gebeten, ebenfalls nach der Veröffentlichung des zweiten Entwurfs zu einem Fachgespräch in die Stiftung Herzogtum Lauenburg zu kommen, um seine Einschätzung als zuständiger Umweltminister zur Bedeutung des Landschaftsbildes im Naturpark Lauenburgische Seen, der dortigen Flora und Fauna in Verbindung mit dem Biotopverbundsystem, dem „Grünen Band“ der ehemaligen innerdeutschen Leute, dem UNESCO Biosphärenreservat Schaalsee, dem länderübergreifendem Projekt „Zweckverband Schaalsee“ und den u.a. im Naturpark gelegenen Moorflächen zu erfahren und ob diese Bereiche ggf. durch industrielle Windkraftanlagen beeinträchtigt werden könnten.

„Seine fachliche Einschätzung auch nach Abschluss des Regionalplanverfahrens Wind ist uns deswegen auch so wichtig,“ so Kliesch und Schlie, „weil der Naturpark Lauenburgische Seen bisher durch die sehr restriktive Landesplanung zu Veränderungen im Siedlungs- und Gewerbebereich wesentlich zur Biodiversität und der Artenerhaltung auch gefährdeter Tiere und Pflanzen beigetragen hat.“

Beispielfoto: pixabay

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Das 20. Niederdeutsche Autorentreffen im Radio https://stiftung-herzogtum.de/2026/05/13/das-20-niederdeutsche-autorentreffen/ Wed, 13 May 2026 10:38:26 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13918 Es war eine gelungene Veranstaltung: Das Wetter spielte wie immer mit, als sich niederdeutsche Autoren aus ganz Norddeutschland im Möllner Stadthauptmannshof trafen, um ihre neuesten Geschichten und Gedichte vorzustellen. Die Pausen werden gerne genutzt, um sich bei Suppe oder Kaffee und Kuchen von Angesicht zu Angesicht auszutauschen – denn so geballt kommen die Schrieverslüüd selten zusammen. Abgerundet wurde das Autorentreffen mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Insatz vun Hoochdüütsch in nedderdüütsch Warken. Verlust vun’t kulturelle Arv oder Utwieden vun de Togänglichkeit?“ sowie mit einem Konzert der plattdeutschen Liedermacher Haye und Jan.

Die Lesungen wurden vom Offenen Kanal Lübeck aufgezeichnet. Gesendet wird der Beitrag am Sonntag, 24. Mai um 14.00 Uhr (Teil 1) sowie am Sonntag, 31. Mai um 14.00 Uhr (Teil 2) (UKW 98,8 MHz). Livestream: https://www.oksh.de/hl/hoeren/luebeck-fm-livestream/

Foto: Björn Martens

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