Jugend und Kultur – Stiftung Herzogtum Lauenburg https://stiftung-herzogtum.de Private Stiftung bürgerlichen Rechts seit dem 23. November 1977 Thu, 13 Feb 2025 10:22:47 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 https://stiftung-herzogtum.de/wp-content/uploads/2020/06/cropped-Logo_Stiftung_Herzogtum_Lauenburg-Web-32x32.jpeg Jugend und Kultur – Stiftung Herzogtum Lauenburg https://stiftung-herzogtum.de 32 32 Wie wäre es mit einem FKJ? https://stiftung-herzogtum.de/2025/02/10/wie-waere-es-mit-einem-fkj-2/ Mon, 10 Feb 2025 09:00:55 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13118 Fertig mit der Schule? Ausbildung oder Studium – alles noch ein wenig unklar? Was nun? Vielleicht ist ein FKJ – ein Freiwilliges Kulturelles Jahr – bei uns in der Stiftung etwas für dich!

Die große Vielfalt der Stiftung Herzogtum Lauenburg in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Natur/Umwelt bietet ein breites Spektrum an Einsatz- und Erprobungsmöglichkeiten im Bereich Veranstaltungsmanagement, in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und der Öffentlichkeitsarbeit. Hier hast du die Möglichkeit, Veranstaltungen persönlich zu begleiten und erhältst einen direkten Einblick in deren Organisation und Durchführung.

Du unterstützt mit deiner Arbeit fehlende Formen kultureller Angebote für Jugendliche zu etablieren und dabei das Prinzip der Nachhaltigkeit zu verankern.

Im Aufgabenbereich Öffentlichkeitsarbeit bist du unterstützend tätig in der Erstellung von Bild, Text- und Videodateien zu multimedialen Beiträgen, etwa für Netzwerke und Social-Media-Kanäle. Nach der Einarbeitungszeit pflegst du gemeinsam mit der Verantwortlichen Teile des Internetauftritts, lernst die Erstellung von Plakaten, Broschüren oder anderen Werbemitteln über Gestaltung, Druck bis hin zum Versand kennen und unterstützt diesen Prozess. Auch die Erstellung eines Newsletters wird zu deinen Aufgaben gehören.

Die Bewerbungen starten jetzt unter s.riege@stiftung-herzogtum.de

]]>
Schreibwettbewerb „Gesucht: Junge Autorinnen und Autoren“ https://stiftung-herzogtum.de/2025/01/08/schreibwettbewerb-gesucht-junge-autorinnen-und-autoren/ Wed, 08 Jan 2025 08:50:13 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13063 Erneut ruft die Stiftung Herzogtum Lauenburg junge Literaten und Schreibinteressierte aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg zur Teilnahme am Schreibwettbewerb „Gesucht: Junge Autorinnen und Autoren“ auf. Auf diese Weise möchte die Stiftung Talente fördern und unterstützen. Erlaubt ist alles: Prosa und Lyrik, Slam- und Songtexte, Kurzgeschichten, Kürzest-Prosa und Theaterstücke, Sachliches und Essays. Wichtig ist nur eines: Die Texte müssen der eigenen Fantasie entsprungen sein. Es geht um Texte mit persönlicher Urheberschaft, keine Gemeinschaftsproduktionen.

Mitmachen können junge Menschen zwischen sechs und 23 Jahren, die im Kreisgebiet wohnen. Die Texte dürfen eine Länge von drei DIN-A4-Seiten (Word-Datei, Arial, Schriftgrad 12, Zeilenabstand 1,5) nicht überschreiten. Der Wettbewerb läuft in drei Altersgruppen (Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene). Eine fünfköpfige Fachjury sucht aus den eingereichten Arbeiten pro Altersgruppe drei Finalisten heraus. Die ausgewählten Texte werden bei einer Abschlussveranstaltung im Mai 2025 in Schwarzenbek vor Publikum vorgelesen, anschließend werden live die besten Texte ausgerufen. 

Einsendeschluss ist der 21. März 2025. Die Beiträge schickt bitte an die Stiftung Herzogtum Lauenburg, Stichwort „Gesucht: Junge Autorinnen und Autoren“. Die E-Mail-Adresse lautet: info@stiftung-herzogtum.de. Wichtige Angaben sind Name, Anschrift, Telefonnummer und Geburtsdatum. Weitere Infos zum Wettbewerb gibt es unter www.stiftung-herzogtum.de/kultur/jugend-kultur/

Foto: Canava KI Generiert, C. Goile

]]>
Experimentier-Workshop „Tinte und Text“ https://stiftung-herzogtum.de/2024/12/11/experimentier-workshop-tinte-und-text/ Wed, 11 Dec 2024 09:11:30 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=13011 Mölln – „Und dann haben wir hier noch einen Gallapfel, aus dem man eine fast schwarze Tinte herstellen könnte.“ Eva Ammermann, bildende Künstlerin aus dem Herzogtum Lauenburg und Kulturvermittlerin in Schleswig-Holstein, präsentierte in zwei Workshops staunenden Jugendlichen einige Tipps und Kniffe, die schon seit Jahrhunderten genutzt werden, aber für die meisten in Vergessenheit geraten sind. Dass man aus einem Gallapfel, dem „Nest“ einer Gallwespe, das auf der Unterseite von Eichenblättern „gebaut“ wird, eine Farbe herstellen kann, klang für die anwesenden 13- bis 14-Jährigen erst einmal unglaublich. Mit Kurkuma, Läusen oder verkohlten Birkenzweigen, Gummi Arabicum und Wasser selbst Tinte herstellen? Die Siebtklässler der Gemeinschaftsschule Mölln staunten, während sich die Farben durch Pürieren, Quirlen und Rühren in den kleinen Fläschchen zeigte. Klassenlehrerin Mary Foss hatte nicht lange überlegen müssen und schnell ihre Klasse angemeldet: „Ein Workshop zu solch einem Thema, die tolle Atmosphäre im Stadthauptsmannshof … nachdem uns Herr Geschke darüber berichtet hatte, war klar, dass wir einen Wandertag machen!“ Von der Gemeinschaftsschule auf dem Schulberg ging es also für die 22 Kinder gemeinsam mit der Klassenlehrerin einmal quer durch Mölln, bevor es sich alle im historischen Festsaal des Stadthauptmannshauses bequem machten und unter Anleitung von Eva Ammermann und Almuth Grätsch Tinten herstellten, ihre Sicht auf die Zukunft in Worten festhielten und mit Freude vortrugen. Um die Farben und Worte dann in kleinen Elfchen auf’s Papier oder Pergament zu bringen, mussten dann nur noch die Gänsefedern bearbeitet und deren Kiele als Feder zurechtgeschnitten werden.  Elfchen, auch das lernten die Kinder, sind kleine Reime oder Verse, die aus elf Wörtern bestehen – und diese können trotz der Kürze beeindrucken!

Farben aus Kurkuma, das Nest einer Gallwespe auf einem Eichenblatt und pechschwarze Farben – die Erstellung der Elfchen war für alle anwesenden ein großer Spaß! Fotos: Sabine Riege und Claire Goile

]]>
„Am Wasser gebaut: Die Staustufe Geesthacht“ https://stiftung-herzogtum.de/2024/10/30/am-wasser-gebaut-die-staustufe-geesthacht/ Wed, 30 Oct 2024 08:57:06 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=12934 Eine Fotoausstellung zum Bau 1957-1966

Geesthacht – Für viele Personen aus Geesthacht und dem Umland ist die Überquerung der Elbe über eine große Brücke ein alltäglicher Weg. Doch was sich am Elbkilometer 585,9 befindet, ist ein bemerkenswertes Bauwerk: die einzige Staustufe in der deutschen Elbe. Sie besteht aus einem Wehr mit Fischtreppen, einer Schiffsschleuse, einer Dammstrecke mit Brücken sowie einer Bundesstraße samt Fuß- und Radweg. Der Bau dieses Großprojekts übte auf die Menschen eine enorme Faszination aus. Die Bauunternehmen, Planungsbüros, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, die Stadt und andere Behörden ließen die Bauarbeiten mit zahllosen Fotos dokumentieren. Der Einsatz moderner Maschinen, erhebliche Eingriffe in einen der größten Ströme Europas sowie große Mengen an Material und bewegter Erde machten einen großen Eindruck. Die Ausstellung zeigt hauptsächlich Bilder aus der Bauphase und gewährt somit Einblicke in die Herausforderungen bei dem groß dimensionierten Wasserbau. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt von GeesthachtMuseum!, Stadtarchiv Geesthacht sowie Heimatbund und Geschichtsverein Bezirksgruppe Geesthacht e. V.. Zusätzlich gab es eine Beratung von Sven Bardua. Der Autor ist freiberuflicher Journalist und Chef vom Dienst bei der Zeitschrift „Industriekultur“. Sein Publikationsschwerpunkt ist Technik- und Wirtschaftshistorie. Unter anderem hat er die Inhalte der beliebten „Route der Industriekultur Geesthacht“ erstellt. Die Ausstellung finden Sie im Geesthacht Museum, Bergedorfer Straße 28, weitere Informationen dazu finden sie hier: www.geesthacht.de, www.geesthacht-tourismus.de oder auf Instagram unter geesthachtmuseum

Zum Bild: Ansicht Bauarbeiten, Werner Hinzmann ©Sammlung Heimatbund und Geschichtsverein Bezirksgruppe Geesthacht e. V., II-11507

]]>
Erstbesucher zum Kurzfimtag in der Stiftung https://stiftung-herzogtum.de/2024/01/03/erstbesucher-zum-kurzfimtag-in-der-stiftung/ Wed, 03 Jan 2024 14:09:05 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=12300 Der kürzeste Tag im Jahr 2023 – am 22.Dezember – war Anlass Kinder ab 4 Jahre zu den Kurzfilmtagen mit fünf Kinofilmen aus verschiedensten Ländern einzuladen. 21 Kinder und ihre Eltern kamen, um sich das 40minütige Programm anzusehen. Wir haben uns sehr über die Erstbesucher in der Stiftung und ihre Eltern gefreut.

In diesem Jahr wird es wieder ein Kinoprogramm zum Kurzfilmtag geben. Schon einmal vormerken! Es findet um den kürzesten Tag im Jahr 2024 statt – dem 21. Dezember!

Foto © Stiftung

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

]]>
https://stiftung-herzogtum.de/2023/12/07/12197/ Thu, 07 Dec 2023 09:00:37 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=12197 Im Rahmen der Akademiekonzerte der Stiftung Herzogtum Lauenburg spielte der Pianist Tobias Haunhorst am 1. Dezember 2023 im Stadthauptmannshof ein vielfältiges Programm. „Stellen Sie sich meine Auswahl als ein Menü vor. Bis zur Pause haben wir Vorspeise und Hauptgang mit Bach, Beethoven und Liszt. Nach der Pause geniessen wir dann das Dessert mit Chopin, Fauré und noch ein wenig Liszt.“ Die gut 40 ZuhörerInnen waren begeistert und forderten mit langem Applaus eine Zugabe, die Haunhorst mit der Regentropfen Prelude von Chopin darbot.

Das besondere an den Akademiekonzerten ist, dass die ausgewählten Stücke dem Publikum vorher kurz erklärt werden. Haunhorst war lange Jahre Schüler von Prof. Josef Anton Scherrer, dem Initiator unserer Akademiekonzerte. Seit 2023 hat Haunhorst eine Vertretungsprofessur an der Musikhochschule Münster und leitet seit drei Jahren die von ihm ins Leben gerufene Sommer-Akademie in Asolo (Norditalien).

Prof. Scherrer nutzte die Gelegenheit des 2. Akademiekonzertes dem Publikum zu erklären, warum der Flügel so umfangreich renoviert werden musste: er habe nun den Klang, den es braucht um herausragende Klavierstücke zu spielen. 

Am 1. März 2024 ist das 3. Akademiekonzert im Stadthauptmannshof geplant.

Foto Tobias Haunhorst © Mischa Blank

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

]]>
Alarmstrafe Rot – kürzt uns nicht weg! https://stiftung-herzogtum.de/2023/11/06/alarmstrafe-rot-kuerzt-uns-nicht-weg/ Mon, 06 Nov 2023 11:36:02 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=12113 Seit drei Jahren haben junge Menschen die Möglichkeit bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg ihr „Freiwilliges Soziales Jahr Kultur“ zu machen. In diesem Jahr übernehmen sie viele Aufgaben in der Stiftung, die nicht nur die Kollegen entlastet, sondern auch den Menschen im Landkreis zugute kommt. Wie wichtig ein FSJ sein kann, hier im Interview mit Lean Steiner zu lesen, FSJ-lerin vom August 22 – August 23 in der Stiftung.

Ein Jahr geht schnell vorbei…

Ein Jahr ist vergangen, seit Lean angefangen hat, ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur (FKJ) bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg zu absolvieren. Wir fragen nach einem Resümee der Zeit im Herzogtum.

S: Lean, deine Zeit als FKJ-ler ist fast vorbei. Welche Eindrücke nimmst du mit?

L: Zunächst nehme ich aus der Zeit, die ich in der Stiftung verbracht habe, ein Gefühl der Sicherheit mit. Als ich hier angefangen habe, war ich noch ziemlich unsicher – was erwartet mich? Wie gehe ich mit eventuellen Problemen um? Wie sieht meine Zukunft aus? Heute kann ich stolz sagen, dass ich an den Aufgaben, die mir im Arbeitsalltag begegnet sind, gewachsen bin. Ich habe viel gelernt, das mir im späteren Berufsleben vermutlich begegnen wird.

In der Stiftung durfte – und musste – ich sehr viel selbstständiger arbeiten als in 12 Jahren Frontalunterricht in der Schule, was mir sehr gefallen hat. Viele der Aufgaben, die mir zuteilwurden, waren Dinge, die ich noch nie zuvor gemacht hatte: Das Codieren einer E-Mail, zum Beispiel, oder der Umgang mit Excel. (lacht) Obwohl ich Letzteres bis heute nicht perfektioniert habe.

In der Stiftung hatte ich das Gefühl, gebraucht zu werden – und das ist unbezahlbar.

S: Du hast es ja bereits angeschnitten – welche Erwartungen hattest du an dein FKJ?

L: Meine einzige Angst war, am Ende meines FKJs nicht zu wissen, was ich danach machen möchte. Dies hat sich nicht bewahrheitet.

S: Dein FSJ konnte dir also bei deiner Berufswahl helfen?

L: Nun, ich weiß jetzt, dass ich nicht im Bereich des Veranstaltungsmanagements arbeiten möchte (lacht). Ich bin unglaublich froh, die Erfahrungen zu machen, die ich gemacht habe, und blicke auf ein spannendes und erfülltes Jahr zurück, aber ich bin genauso froh, dass ich einen anderen Weg einschlagen kann.

S: Was hat dir in der Stiftung oder im Herzogtum am meisten Spaß gemacht?

L: Zum FSJ gehört ein Projekt, das der oder die FSJ-ler/in selbst durchführt. Dieses Projekt ist natürlich auf die Stelle zugeschnitten: Wer im Veranstaltungsmanagement arbeitet, kann zum Beispiel ein Event selbst planen und durchführen, wer ein Ökologisches Jahr absolviert, wird eher mit Natur zu tun haben.

Ich habe zwei Projekte durchgeführt. Das erste war ein digitaler Adventskalender, der auf den sozialen Medien Instagram und Facebook veröffentlicht wurde. Dafür bin ich an zwei Tagen im Oktober im Herzogtum Lauenburg herumgefahren und habe historisch interessante Türen fotografiert, zum Beispiel die des Rathauses in Ratzeburg. Danach verfasste ich dann Texte, sogenannte Captions, die verrieten, was hinter den Türen steckt. Die extensive Arbeit am Adventskalender hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich konnte selbstständig recherchieren und hatte relativ freie Wahl bei den Inhalten.

Auch sonst hatte ich viel Spaß, zum Beispiel bei der Arbeit an Designs für Social-Media-Posts. Eine Zeit lang war mein Slogan „Ich bin kein Graphic Designer“, und doch denke ich, ich konnte mit meinen Posts aushelfen.

S: Ein Ereignis, das dir besonders in Erinnerung bleiben wird?

L: Ich denke, an mein zweites Projekt werde ich mich besonders erinnern. Ich habe, zusammen mit dem Zentrum für Niederdeutsch, das mit der Stiftung im Stadthauptmannshof sitzt, den 17. Plattdeutschen Autorentag organisiert. Hierfür habe ich sogar eigens Plattdeutschunterricht genommen! Nu snack ik ok Platt!

Die umfangreiche Planung hat sich ausgezahlt, und auch das ist ein schönes Gefühl: Wenn etwas, in das man viel Arbeit investiert, so gut gelingt.

S: Gibt es etwas, was du noch hinzufügen möchtest?

L: Ich bedanke mich beim Team der Stiftung Herzogtum Lauenburg für ein Jahr voller neuer Erfahrungen und Erkenntnisse und dafür, mich so herzlich willkommen geheißen zu haben. Ebenso herzlich möchte ich die neue FKJ-lerin begrüßen, die im September ihren Dienst beginnt.

(Lean Steiner, 10.08.2023)

Foto © LKJ Schleswig-Holstein

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

]]>
Wozu brauchen wir eigentlich noch Wälder? https://stiftung-herzogtum.de/2023/10/26/11941/ Thu, 26 Oct 2023 07:49:00 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=11941 Der Kreis Herzogtum Lauenburg ist noch auf 25 Prozent seiner Fläche mit Forsten ausgestattet. Von Natur aus waren es etwa 95 Prozent. Seit einiger Zeit verändert sich auch bei uns das Klima so, dass Wälder in Not geraten, besonders die Nadelbaum-Forsten. Bäume und Wälder waren in der Vergangenheit Grundlage für komplexes und gesichertes Leben. Diese Grundlage ist in Gefahr geraten. Sollen oder können wir dagegen etwas tun? Welche Ziele verfolgen Försterinnen und Förster in dieser Zeit: Mehr Holz oder mehr Leben? Können Wälder selbst den Klimawandel abschwächen? Können oder wollen wir alle etwas dafür tun, dass Natur nicht ganz verschwindet?

Die Stiftung lädt besonders Jugendliche ein, die sich für das Thema Klimaschutz interessieren, den Vortrag zu besuchen. Der Referent ist Diplom-Forstwirt und war bis zu seiner Pensionierung Leiter des Bereichs Stadtwald der Hansestadt Lübeck.

28. November 2023, 19.30 Uhr, Eintritt frei

Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln

Foto Stadtwald Lübeck © Siegi Klaus

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

]]>
Autorinnen- Power beim Schreibwettbewerb https://stiftung-herzogtum.de/2023/10/05/autorinnen-power-beim-schreibwettbewerb/ Thu, 05 Oct 2023 12:32:33 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=12048 Der diesjährige Schreibwettbewerb für junge Autorinnen und Autoren fand am 28.09.2023 seinen spannenden Abschluss im Amtsrichterhaus in Schwarzenbek. Der Pädagoge und Kreisfachberater für Kulturelle Bildung Jörg- Rüdiger Geschke führte das gespannte Publikum durch den Abend.

Um 18.00 Uhr empfing der Vorsitzende der Wettbewerbs- Jury J.R. Geschke die Finalistinnen, deren Familien und Freunde, sowie weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Schreibwettbewerbs. Aus großartigen 50 Einsendungen wurden je drei Finalistinnen pro Altersgruppe ausgewählt. Die vielfältigen Werke von Kurzprosa über Gedicht bis hin zu Poetry Slam trug ein Schauspiel- Duo des „Theaters im Stall“ aus Horst vor.

Spannend am diesjährigen Wettbewerb ist, dass es zufälligerweise nur Frauen in das Finale schafften.

Die Jury, bestehend aus der Schriftstellerin Helena Wagenschütz, Schulrätin Gesine Weinhold, LN- Redakteur Florian Grombein und J.R. Geschke, entschied über die Gewinnertexte. Als sich diese zur Beratung zurückzog, wurde das Publikum von Leonore Lilja mit eindrucksvollen Stücken auf dem Klavier unterhalten.

Letztendlich fiel die Entscheidung und folgende junge Autorinnen wurden mit ihren Werken zu den Preisträgerinnen gekürt:

In der ersten Altersgruppe (6- 11 Jahre) überzeugte Lilli Schultz- Gerstein (9 J.) mit ihrem Text „Das Millionärskind“ die Jury. Die Kurzgeschichte begeisterte auch das Publikum mit gelassenem Humor und der Moral, dass sich Freundschaft nicht mit Geld kaufen lässt.

Aus der Altersgruppe zwei (12- 16 Jahre) machte Malin Muntendorf (14 J.) das Rennen mit ausdrucksvollen Gedichten, welche raffinierte Stilmittel enthielten, welche die Jury überzeugten.

Preisträgerin der ältesten Gruppe (17- 23 Jahre) ist Selin Buchmann (17 J.) mit ihrer „nahezu perfekten“ (so J.R. Geschke) Kurzgeschichte „Alles wiederholt sich erneut“. Sie behandelt auf erschreckende Weise einen Dritten Weltkrieg und die dazugehörigen Emotionen. Dies ging der Jury und dem Publikum sehr nahe.

Nach der Bekanntmachung erwartete die Preisträgerinnen tobender Applaus und herzliche Glückwünsche. Neben ihnen durften sich alle Finalistinnen über einen Büchergutschein und Blumenstrauß freuen.

Den restlichen Abend ließen die Besucherinnen und Besucher mit angeregten Diskussionen und Zuspruch für die vorgelesenen Texte ausklingen.

(Text von Lena Schack, Freiwilliges Kulturelles Jahr)

Foto © Lena Schack

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

]]>
Großartige Stimmung bei MATRIA: So völkerverbindend kann Jazz sein… https://stiftung-herzogtum.de/2023/10/02/grossartige-stimmung-bei-matria-so-voelkerverbindend-kann-jazz-sein/ Mon, 02 Oct 2023 14:23:34 +0000 https://stiftung-herzogtum.de/?p=12042 Das gut besuchte Konzert mit Tamara Lukasheva und Matthias Schriefl am 29.09. im Festsaal des Stadthauptmannshofes wurde vom Publikum enthusiastisch gefeiert.

Inmitten der Kunstausstellung, die „Natur Kunst im Einklang“ feiert, zeigte auch die Musik, wie sehr bei Offenheit des Publikums und der Künstler Jazz und Volksmusik, Ukrainische Lieder und Allgäuer Volksweise zusammengehen.

Die beiden hochvirtuosen Künstler zeigten sich als wunderbare Entertainer und großartige Instrumentalisten, vom Skat-Gesang zum Jodler mit Mitmachoption, vom klassischen Piano-Jazz zum groovenden Alphorn, vom coolen Flügelhornsound zum Volkslied aus der Ukraine, das später in Amerika zum Swing-Klassiker wurde: „You are my Sunshine“.

Die Kooperation mit dem Förderverein Möllner Folksfeste macht derartige Konzerte möglich, von denen die beiden aus Köln angereisten Künstler meinten, dass sie in dieser Vielfalt nur in Großstädten zu erleben sind.

Außerdem ermöglichte das Konzert am gleichen Vormittag zwei Schulkonzerte in der Till-Eulenspiegel-Grundschule und im BBZ Mölln, Matria wusste einiges Unterhaltsames von der Begeisterung der Kinder und Jugendlichen dort zu berichten.

Die Schulkonzerte wurden gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben.

Foto Konzert Duo Matria vor Schülern des TES-GS © Jörg Rüdiger Geschke

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

]]>