Wettbewerbe

 

1.) MIXED UP Preise: Modellhafte Kooperationen aus Kinder- und Jugendarbeit, Kultur und Bildung

Kooperationsprojekte aus Kiel und Neumünster sind Preisträger im bundesweiten Wettbewerb MIXED UP 2018

Das gemeinsame Projekt „Kunst hoch Schule“ der Muthesius Kunsthochschule in Kiel mit vielen Künstler*innen und Schulen in Schleswig-Holstein sowie das Projekt „KulturTeil“ vom Kulturbüro der Stadt Neumünster und einem stadtweiten Netzwerk von Kulturpartnern, Schulen und Kindertageseinrichtungen haben die Jury überzeugt und sind damit Preisträger im diesjährigen Bundeswettbewerb für kulturelle Bildungspartnerschaften MIXED UP. Zwei von neun Preisträgern bundesweit kommen damit aus Schleswig-Holstein. Sechs Kooperationsprojekte aus Schleswig-Holstein waren sogar im Finale bei MIXED UP.

Den Preis loben die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich aus. Den Länderpreis stiftet in diesem Jahr das schleswig-holsteinische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Verliehen werden die MIXED UP Preise am 22. November 2018 im musiculum in Kiel.

Weitere Informationen bei der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und
Jugendbildung Schleswig-Holstein e. V. (LKJ-SH)

www.lkj-sh.de

 

Aktionen

1.) Start der Aktion: #gibmireinzeichen – Initiative kulturelle Integration sucht ein Zeichen für „Zusammenhalt in Vielfalt“

Die Initiative kulturelle Integration sucht ein Zeichen, Bild, Foto oder Wort, das als Symbol für kulturelle Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt stehen kann. Aus diesem Grund startet heute die zugehörige Aktion „Gib mir ein Zeichen“.
Ab sofort bis Ende April 2018 sind Bürgerinnen und Bürger – egal ob beispielsweise Schulklasse, Sportverein oder Einzelperson – dazu aufgerufen, ihre Ideen für ein Zeichen für „Zusammenhalt in Vielfalt“ auf www.gibmireinzeichen.de einzureichen. Das kann als Skizze, Zeichnung, Fotografie, Text etc. erfolgen. Zum Mitmachen sind jeder und jede aufgefordert. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!
Ab Mai 2018 wird in einem zweistufigen Juryverfahren die Idee für das gesuchte Zeichen unter allen angenommenen Einreichungen ausgewählt. In einem ersten Schritt wählt eine Fachjury aus Kommunikationsexpertinnen und -experten drei Ideen bzw. Zeichen aus. Diese werden von Design-Spezialisten je nach Bedarf professionell bearbeitet oder weiterentwickelt. In einem zweiten Schritt wählen die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration das Zeichen für „Zusammenhalt in Vielfalt“ aus, das im Frühsommer in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Die Ideengeber der drei vorausgewählten Zeichen erhalten je ein Preisgeld von 1.000 Euro sowie eine Einladung zur Vorstellung des Zeichens in Berlin. Ziel ist es, „Zusammenhalt in Vielfalt“ ein Zeichen zu geben, dass deutschlandweit für Integration, Toleranz und Zusammenhalt in der Gesellschaft steht.

 

2.) Karrierefrauen! Mentoring-Programm des Deutschen Kulturrates startet

Der Deutsche Kulturrat, Spitzenverband der Bundeskulturverbände, startet heute die Ausschreibung für ein in seiner Form neuartiges Mentoring-Programm im Kultur- und Medienbereich: Hoch qualifizierte Künstlerinnen und Kreative, die bereits vielfältige Berufsstationen absolviert haben und nun eine Führungsposition anstreben, können sich für das bundesweite 1:1-Mentoring-Programm bewerben.

Das Programm ist einer der Arbeitsschwerpunkte des Projektbüros „Frauen in Kultur & Medien“, das im Herbst 2017 seine Arbeit aufgenommen hat. Bis 2020 sind drei Durchgänge des Programms mit jeweils rund 15 Tandems geplant. Seine Initiierung geht auf die gleichnamige Studie des Deutschen Kulturrates zurück, die auf knapp 500 Seiten darlegt, dass von einer Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich längst noch nicht gesprochen werden kann.

Den auszuwählenden Mentees werden insgesamt 13 Mentorinnen und 2 Mentoren an die Seite gestellt, die als Künstler, Akteure der Kreativwirtschaft oder anderer Kultureinrichtungen in ihrem Fach exzellent sind, über ein weit gespanntes Netzwerk verfügen und ambitionierten Frauen gerne von ihrem Know-How vermitteln, damit diese eine größere Chance erhalten, ebenfalls in obere Führungspositionen vorzustoßen. Im Tandem sollen die Mentees vom Erfahrungsschatz etablierter Berufskolleginnen und -kollegen profitieren, damit langfristig mehr Frauen an den Schaltstellen von Kultur- und Medienwirtschaft bzw. -politik vertreten sind.

Die Ausschreibung finden Sie auf der Website des Deutschen Kulturrats unter: www.kulturrat.de/thema/frauen-in-kultur-medien/mentoring-programm/

 

3.) Aufruf zur breiten Teilnahme an der EU Konsultation zur Zukunft von „Creative Europe“

Be creative! Have your say!

Das EU Förderprogramm „Creative Europe“, in dem seit 2014 die Programme Kultur, MEDIA und MEDIA Mundus zusammengefasst und um das Instrument des Garantiefonds für die Kultur- und Kreativbranche ergänzt sind, läuft Ende 2020 aus. Die Europäische Kommission arbeitet derzeit am Entwurf für ein Folgeprogramm. Voraussetzung für eine Fortführung des Programmes ist, dass in den Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen ab 2021 Mittel für „Creative Europe“ bereitgestellt wer-den.

Vor dem Hintergrund der mit dem Brexit zu erwartenden empfindlichen Einschnitte im EU-Haushalt werden auf europäischer Ebene sämtliche Förderprogramme auf den Prüfstand gestellt. Ziel der Europäischen Kommission ist es, sich zukünftig auf diejenigen Programme zu konzentrieren, die die vorrangigen politischen Herausforderungen effektiv und zukunftsgerichtet adressieren..

Die EU Kommission führt dazu bis zum 8. März 2018 eine öffentliche Konsultation zur Zukunft der Förderinstrumente im Bereich Mobilität und Werte und damit auch zur Zukunft des Programms Creative Europe ab 2021 durch. Die Umfrage richtet sich sowohl an Einzelpersonen, als auch an Unternehmen und Institutionen und ist unter folgendem Link abrufbar:

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/f40b936d-6249-458c-9c34-a94845f763e0?draftid=ef0ea706-03a6-4048-b3ed-bdd3c7e0a2b2&surveylanguage=DE

Mithilfe des im Link enthaltenen kurzen Fragebogens (15-20 Min.) soll die Bedeutung der Programme für spezifische politische Herausforderungen, ihre Effektivität und ihr europäischen Mehrwert bewertet werden. Es können außerdem Änderungsvorschläge gemacht und eigene Stellungnahmen (max. 1 MB) hochgeladen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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